Chemikalien-Transporte erholen sich in den neuesten US-Schienenverkehrsdaten
Wichtige Erkenntnisse
- •Das Gesamtaufkommen des US-Schienenverkehrs erreichte in der Woche zum 22. August 532.462 Wagenladungen und intermodale Einheiten, ein Plus von 4,2 % gegenüber der Vorjahreswoche.
- •Chemikalien-Wagenladungen erholten sich nach mehreren aufeinanderfolgenden Rückgangswochen um 6 % im Jahresvergleich.
- •Sieben der zehn Wagengütergruppen verzeichneten Jahressteigerungen, angeführt von metallischen Erzen und Metallen mit +9,5 % und Getreide mit +9 %, während Kraftfahrzeuge und Teile um 10,4 % sanken.
- •Das kumulierte US-Verkehrsaufkommen seit Jahresbeginn liegt bei 16.813.896 Wagenladungen und intermodalen Einheiten, ein Anstieg von 3,3 % gegenüber 2025.
- •Das gesamte nordamerikanische Wochenvolumen erreichte 728.172 Wagenladungen und intermodale Einheiten, ein Plus von 5,6 % im Jahresvergleich.

Die US-Eisenbahnen verzeichneten laut den neuesten Wochendaten der Association of American Railroads erneut eine starke Woche im Güterverkehr, wobei sich die Chemikalien-Transporte nach mehreren rückläufigen Wochen erholten.
Das Gesamtaufkommen des US-Schienenverkehrs erreichte in der Woche zum 22. August 532.462 Wagenladungen und intermodale Einheiten – ein Anstieg von 4,2 % gegenüber der Vorjahreswoche. Das Wagenladungsaufkommen belief sich auf 235.885 Einheiten, ein Plus von 3,2 %, während das intermodale Volumen 296.577 Container und Anhänger umfasste und damit um 5 % über dem Wert von 2025 lag. Der intermodale Verkehr, bei dem Güter in Containern und Anhängern über mehrere Verkehrsträger hinweg befördert werden, ist eng mit Konsumgütern und internationalen Containerverkehrströmen verbunden, sodass sein anhaltendes Wachstum ein Signal für eine nachhaltige Nachfrage im güterbezogenen Verkehr ist.
Sieben der zehn Wagengütergruppen verzeichneten in dieser Woche Jahressteigerungen. Zu den führenden Gewinnern zählten metallische Erze und Metalle mit +9,5 %, Chemikalien mit +6 % nach mehreren negativen Wochen sowie Getreide mit +9 %. Chemikalien-Wagenladungen gelten als eine der wirtschaftlich sensibleren Schienenkategorien, da sie in Kunststoffe, Düngemittel und eine Vielzahl industrieller und landwirtschaftlicher Lieferketten einfließen. Der Rückkehr ins Wachstum nach mehreren aufeinanderfolgenden Rückgangswochen sollte daher in den kommenden Wochenberichten nachgegangen werden, um zu prüfen, ob sich die Erholung hält. Kraftfahrzeuge und Teile bildeten mit einem Minus von 10,4 % das deutliche Schlusslicht.
In den ersten 33 Wochen des Jahres 2026 meldeten die US-Eisenbahnen ein kumuliertes Volumen von 7.511.910 Wagenladungen, ein Plus von 2,7 %, sowie 9.301.986 intermodale Einheiten, ein Anstieg von 3,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das kombinierte Verkehrsaufkommen seit Jahresbeginn beläuft sich auf 16.813.896 Wagenladungen und intermodale Einheiten und liegt damit um 3,3 % über dem Vorjahr.
Die nordamerikanischen Zahlen, die auf neun berichtenden US-, kanadischen und mexikanischen Eisenbahnen basieren, wiesen ein Wochenvolumen von 340.627 Wagenladungen (+5,6 % im Vorjahresvergleich nicht zutreffend, korrekt: +5,5 %) und 387.545 intermodalen Einheiten (+5,6 %) aus. Das gesamte kombinierte nordamerikanische Verkehrsaufkommen der Woche belief sich auf 728.172 Wagenladungen und intermodale Einheiten, ein Plus von 5,6 %. Für die ersten 33 Wochen des Jahres 2026 erreichte das nordamerikanische Volumen insgesamt 23.071.332 Wagenladungen und intermodale Einheiten, ein Anstieg von 3 % gegenüber 2025.
Die Association of American Railroads, der Branchenverband, der die Wochendaten zusammenstellt, ist die primäre Quelle für Verkehrsdaten des US- und nordamerikanischen Schienenverkehrs. Wöchentliche Schienenverkehrsberichte sind eng beobachtete Indikatoren für die Güternachfrage über verschiedene Warengruppen hinweg – von Chemikalien, Getreide und Metallen über Autoteile bis hin zum intermodalen Containerverkehr, der mit Konsumgütern und dem internationalen Seeverkehr verbunden ist.