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US-Maritimewächter unterstützt LNG und Bio-LNG im NZF

Autor: Hellenic Shipping News·

Wichtige Erkenntnisse

  • Laura DiBella sagte, der NZF müsse ein breites Spektrum alternativer Schiffskraftstoffe, darunter LNG und Bio-LNG, berücksichtigen.
  • Sie erklärte, Emissionsminderungsziele sollten sich an praktischer Tragfähigkeit, Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit orientieren, nicht an starren Fristen.
  • DiBella sagte, LNG und Bio-LNG könnten bis 2050 mehr als 60% des weltweiten Schifffahrtskraftstoffs liefern.
  • Sie sagte, Bio-LNG könne bestehende LNG-Lieferketten nutzen und die wachsende Flotte von LNG-betriebenen Schiffen unterstützen.
  • Die IMO dürfte bei einer technischen Sitzung im kommenden Monat ungelöste NZF-Fragen erneut aufgreifen, nachdem der Rahmen im vergangenen Jahr bei der Annahme ins Stocken geraten war.
US-Maritimewächter unterstützt LNG und Bio-LNG im NZF

US-Maritimewächter unterstützt LNG und Bio-LNG im NZF

Damit der 2050-Rahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) zur Dekarbonisierung der Schifffahrt funktionieren kann, müsse er das möglichst breite Spektrum alternativer Schiffskraftstoffe berücksichtigen, darunter LNG und Bio-LNG, sagte FMC-Kommissarin Laura DiBella.

Emissionsminderungsziele sollten sich an der tatsächlichen Tragfähigkeit, Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit alternativer Kraftstoffe orientieren und nicht an willkürlichen Fristen oder eingeschränkten Kraftstoffoptionen, argumentierte DiBella. „Versuche, die der Industrie zur Verfügung stehenden alternativen Kraftstoffoptionen künstlich zu begrenzen, werden verhindern, dass der NZF zu einem wirksamen Ersatz für das derzeitige System wird“, sagte sie und hob die Rolle von LNG und Bio-LNG im künftigen Kraftstoffmix des globalen Schifffahrtssektors hervor.

Die Kommissarin erklärte, LNG und Bio-LNG könnten bis 2050 realistisch mehr als 60% des weltweiten Schifffahrtskraftstoffs liefern.

DiBella sagte, Bio-LNG habe einen besonderen Vorteil aufgrund seiner organisch-landwirtschaftlichen Herkunft, da es bestehende LNG-Lieferketten nutzen und die wachsende Flotte von LNG-betriebenen Schiffen bedienen könne. Dieser Punkt ist besonders relevant, während die IMO ungelöste Fragen im NZF bearbeitet, bei denen es nicht nur darum geht, welche Kraftstoffe Emissionen senken können, sondern auch darum, welche sich in großem Maßstab über bestehende Schifffahrtsrouten und Hafeninfrastrukturen einsetzen lassen.

Sie fügte hinzu, die zentrale politische Herausforderung bestehe nicht darin, alternative Kraftstoffe aus Sorge vor künftigen Kosten zu beschränken, sondern sicherzustellen, dass Investitionen in Versorgung und Infrastruktur mit der steigenden Nachfrage Schritt halten. „Bemühungen zur Emissionsminderung müssen ausdrücklich mit nachgewiesener Tragfähigkeit und realistischer Verfügbarkeit alternativer Kraftstoffe verknüpft werden, nicht mit einem vorgegebenen, starren Umsetzungsdatum oder begrenzten Kraftstoffoptionen“, sagte DiBella.

Die Äußerungen kommen vor der IMO-Fachsitzung im kommenden Monat, bei der die Organisation voraussichtlich ungelöste Fragen rund um den NZF behandeln wird, nachdem der Rahmen im vergangenen Jahr bei der Annahme ins Stocken geraten war. Die Sitzung dürfte weiterhin genau beobachtet werden, da die Ausgestaltung des Rahmens beeinflussen wird, wie schnell Betreiber ihre Kraftstoffbeschaffung und Flottenentscheidungen auf verfügbare Alternativen ausrichten können.

Die USA haben den NZF-Vorschlag für eine weltweite Annahme seit Langem abgelehnt. Anfang dieses Jahres forderte Washington, den NZF vollständig zu verwerfen.

Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass Methan ein besonders starkes Treibhausgas ist und laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen in den ersten 20 Jahren nach seiner Freisetzung 86-mal mehr Wärme bindet als CO2.

Quelle: Von Aparupa Mazumder, ENGINE,