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Sojabohnen-Futures halten sich nahe einem Einmonatshoch

Autor: Hellenic Shipping News·

Wichtige Erkenntnisse

  • Sojabohnen-Futures blieben über 12,2 US-Dollar je Scheffel und nahe einem Vierwochenhoch.
  • Das USDA senkte die US-Sojabohnen-Bewertung „gut bis ausgezeichnet“ für die Woche bis zum 23. August auf 60 %.
  • Private Exporteure meldeten den Verkauf von 132.000 Tonnen neuer US-Sojabohnen an ein unbekanntes Ziel.
  • Händler spekulierten, dass China der Käufer gewesen sein könnte, das Ziel wurde jedoch nicht bestätigt.
  • Die Märkte beobachten US-China-Handelsspannungen und ein mögliches Treffen zwischen Trump und Xi Ende September.
Sojabohnen-Futures halten sich nahe einem Einmonatshoch

Sojabohnen-Futures halten sich nahe einem Einmonatshoch

in Commodity News 26/08/2026

Sojabohnen-Futures notierten über 12,2 US-Dollar je Scheffel und blieben nahe einem Vierwochenhoch, da schwächere US-Anbaubedingungen und neue Exportnachfrage die Preise stützten.

Die nationale Sojabohnen-Bewertung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) ging in der vergangenen Woche zurück; der Anteil der Ernte in der Kategorie gut bis ausgezeichnet fiel für die Woche bis zum 23. August um 1 Prozentpunkt auf 60 %.

Obwohl 91 % der Ernte die Schotenbildungsphase erreicht hatten, beobachten Händler Anzeichen dafür, dass weitere Verschlechterungen das Produktionspotenzial verringern und die Bilanz vor der Ernte verknappen könnten. Gleichzeitig meldeten private Exporteure den Verkauf von 132.000 Tonnen neuer US-Sojabohnen an ein unbekanntes Ziel, wobei Händler spekulierten, dass China der Käufer gewesen sein könnte.

Der mögliche Kauf erfolgt vor dem Hintergrund weiterhin im Fokus stehender US-China-Handelsspannungen, wobei die Aussicht auf neue US-Zölle auf chinesische Waren zusätzliche Unsicherheit über die künftige Nachfrage nach Sojabohnen schafft. Sojabohnen werden in diesem Handelsumfeld genau beobachtet, da China ein großer Käufer US-amerikanischer Agrarexporte ist, sodass selbst einzelne Verkaufsmeldungen die Aufmerksamkeit von Händlern auf sich ziehen können, die kurzfristige Exportströme bewerten.

Die Märkte achten zudem auf ein mögliches Treffen zwischen Trump und Xi Ende September, das den Agrarhandel beeinflussen könnte. Source: Trading Economics