USA verlängern Frist für Verkauf von Lukoils Auslandsvermögen erneut bis zum 22. August
Wichtige Erkenntnisse
- •Das US-Finanzministerium hat die Frist für einen möglichen Verkauf von Lukoils Auslandsvermögen bis zum 22. August 2026 verlängert.
- •General License 131H ersetzt General License 131G, die am 24. Juli auslaufen sollte.
- •Die Lizenz erlaubt Transaktionen, die zur Aufrechterhaltung oder Abwicklung der Aktivitäten von LIG-Entitäten während des Verlängerungszeitraums erforderlich sind.
- •Ein Verkauf der Vermögenswerte erfordert weiterhin eine separate OFAC-Genehmigung und ist durch die Lizenz allein nicht abgeschlossen.
- •Die Lizenz verbietet weiterhin Überweisungen auf Konten in Russland und hebt die umfassenderen Sanktionen gegen Lukoil oder andere gesperrte Unternehmen nicht auf.

Die USA haben die Frist für den Verkauf der Auslandsvermögen des russischen Energieunternehmens Lukoil erneut verlängert und den Beteiligten damit einen weiteren Monat für die Aushandlung eines Deals eingeräumt.
Eine neue US-Finanzministeriums-Lizenz hat die Frist für den möglichen Verkauf von Lukoils Auslandsvermögen bis zum 22. August 2026 verlängert, wie aus einem in der vergangenen Woche vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums veröffentlichten Dokument hervorgeht.
Die Lizenz erlaubt zudem Transaktionen, die zur Aufrechterhaltung oder Abwicklung der Aktivitäten von LIG-Entitäten während desselben Zeitraums erforderlich sind.
Ein Verkauf bleibt jedoch weiterhin einer separaten OFAC-Genehmigung unterworfen, was bedeutet, dass die Lizenz den Abschluss einer Transaktion nicht autorisiert.
General License 131H ersetzt General License 131G, die am 24. Juli ausgelaufen wäre.
Die jüngste Verlängerung deutet darauf hin, dass der Verkaufsprozess noch läuft, während die US-Behörden mehr Zeit für Verhandlungen einräumen und die Sanktionsbeschränkungen beibehalten. Das ist für Vertragspartner und Kunden von Bedeutung, die mit Lukoil-bezogenen Aktivitäten verbunden sind, da die Lizenz so strukturiert ist, dass sie begrenzte Fortführungsarbeiten zulässt, während der breitere Sanktionsrahmen unverändert bleibt.
Die Lizenz verbietet weiterhin Überweisungen von Geldern auf Konten in Russland und hebt die umfassenderen Sanktionen gegen Lukoil oder andere gesperrte Unternehmen nicht auf.
Zu den internationalen Vermögenswerten von Lukoil, die für die Bunkerbranche von Interesse sind, gehört Lukoil Bulgaria, ein wichtiger Lieferant von Schiffskraftstoff im Schwarzen Meer.