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USA: Iranische Seeminen aus den Schifffahrtsrouten der Straße von Hormuz geräumt

Autor: Ship & Bunker·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das US-Militär hat iranische Seeminen aus den international anerkannten Transitrouten der Straße von Hormuz geräumt.
  • CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärte, die Minen seien Monate zuvor von der iranischen Revolutionsgarde gelegt worden.
  • An der Räumungsoperation waren in den vergangenen Monaten Marine-Taucher, Navy SEALs sowie Luftkraft von Heer, Marine, Luftwaffe und Marinekorps beteiligt.
  • In der Regel passiert etwa ein Fünftel des weltweiten Verbrauchs an flüssigen Mineralölprodukten die Straße von Hormuz.
  • US-Streitkräfte haben in den vergangenen Monaten mehr als 1.500 Handelsschiffe mit fast 750 Millionen Barrel Rohöl unterstützt.
USA: Iranische Seeminen aus den Schifffahrtsrouten der Straße von Hormuz geräumt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in einer Videomitteilung iranische Seeminen aus den internationalen Schifffahrtsrouten in der Straße von Hormuz geräumt.

Laut dem CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper waren die Minen vor Monaten von der iranischen Revolutionsgarde gelegt worden.

„Die international anerkannten Transitrouten in der Straße sind dank der beeindruckenden Arbeit des US-Militärs frei von iranischen Seeminen“, sagte Cooper.

„Dies sind die seit Langem etablierten Routen, die die internationale Schifffahrt historisch zur Durchquerung der Straße genutzt hat. In den vergangenen Monaten haben unsere Streitkräfte sie mit einer Kombination aus Marine-Tauchern, Navy SEALs und US-Luftkraft von Heer, Marine, Luftwaffe und Marinekorps äußerst sorgfältig und unauffällig von Seeminenbedrohungen geräumt."

Die Straße von Hormuz ist einer der wichtigsten Nadelöhr-Punkte des weltweiten Seehandels mit Öl; in der Regel passiert etwa ein Fünftel des weltweiten Verbrauchs an flüssigen Mineralölprodukten diese Meerenge. Minenaktivitäten dort wirken sich unmittelbar auf Routenplanung, Versicherungskosten und Frachtraten der Branche aus. Die Räumung der international anerkannten Transitrouten reduziert eine bestimmte, von den USA benannte Gefahr, auch wenn die allgemeine Bedrohungslage für die Handelsschifffahrt in der Region in den letzten Phasen der Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA erhöht blieb.

Cooper sagte zudem, dass US-Streitkräfte in den vergangenen Monaten mehr als 1.500 Handelsschiffe bei der Durchquerung der Wasserstraße unterstützt haben; diese Schiffe transportierten fast 750 Millionen Barrel Rohöl zu den Weltmärkten.

Ob die Räumung Bestand hat, hängt vom Ausbleiben neuer Minenaktivitäten ab. Die Schifffahrtsbranche wird künftige CENTCOM-Mitteilungen sowie mögliche iranische Reaktionen im Blick behalten, solange die regionalen Spannungen anhalten.

Quelle: Ship & Bunker (Bildnachweis: CENTCOM)