Tipaltis neuer Payout Infrastructure Gap Report zeigt, dass veraltete Auszahlungsinfrastruktur das Geschäftswachstum bremst
Wichtige Erkenntnisse
- •Mehr als 80% der befragten Führungskräfte halten Creator-, Partner- oder Affiliate-Netzwerke für wichtig oder entscheidend für ihren Umsatz, doch 47% haben strategische Initiativen verzögert oder zurückgefahren, weil ihre Auszahlungsinfrastruktur sie nicht unterstützen konnte.
- •Mehr als ein Viertel der Organisationen verlor in den vergangenen 12 Monaten Mitwirkende – darunter Auftragnehmer, Lieferanten, Creator und Affiliates – aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit Auszahlungen.
- •Nur ein Drittel der Unternehmen betrachtet die Auszahlungsinfrastruktur derzeit als strategischen Vermögenswert, obwohl 82% anerkennen, dass veraltete Systeme den Cashflow oder das Geschäftswachstum bereits verlangsamen.
- •Drei Viertel der Organisationen erwarten in den nächsten zwei Jahren steigende globale Transaktionsvolumina, während 87% sagen, dass ihre bestehende Finanz- und Auszahlungsinfrastruktur nicht effektiv skalieren kann.
- •Unternehmen mit ausgereifter KI-Integration in ihren Finanzprozessen berichten deutlich seltener über manuelle Eingriffe bei Auszahlungen und sehen ihre Infrastruktur häufiger als wachstumsfördernd an.

Neue Forschung von Tipalti, einer KI-gestützten Plattform für Finanzautomatisierung, zeigt, dass viele Unternehmen, die zunehmend auf verteilte Netzwerke setzen, um Wachstum zu erzielen, durch eine Auszahlungsinfrastruktur gebremst werden, die mit dem Umfang und der Komplexität der heutigen globalen Wirtschaft nicht Schritt gehalten hat.
Der heute veröffentlichte Payout Infrastructure Gap Report von Tipalti befragte mehr als 700 Führungskräfte aus Finanzwesen, Betrieb und Technologie in Nordamerika, dem Vereinigten Königreich und Europa, um zu untersuchen, wie Organisationen die Infrastruktur für globale Auszahlungen verwalten. Die Ergebnisse offenbaren eine wachsende Lücke zwischen der strategischen Bedeutung externer Mitwirkenden-Netzwerke und den Systemen, mit denen diese bezahlt werden.
Geschäftsmodelle haben sich weiterentwickelt, Auszahlsysteme nicht
Mehr als vier von fünf Unternehmensführern (81%) halten Creator-, Partner- oder Affiliate-Netzwerke für wichtig oder entscheidend für ihr Umsatzmodell. Dennoch berichten fast die Hälfte (47%), im vergangenen Jahr strategische Initiativen verzögert oder zurückgefahren zu haben, weil ihre Auszahlungsinfrastruktur diese nicht unterstützen konnte. Zu den am häufigsten betroffenen Initiativen gehörten Produkt- und Serviceeinführungen (51%) sowie die Expansion in neue Märkte (47%).
Die Studie zeigte außerdem, dass operative Schwierigkeiten beginnen, die Beziehungen zu belasten, von denen Unternehmen für Wachstum abhängen. Mehr als ein Viertel der Befragten (26%) gab an, in den vergangenen 12 Monaten aufgrund von Auszahlungsproblemen Mitwirkende verloren zu haben, darunter unabhängige Auftragnehmer, Lieferanten, Creator, Affiliates und Partner. Gleichzeitig sind 77% der Ansicht, dass operative Reibungen zur Fluktuation von Top-Talenten innerhalb des eigenen Unternehmens beitragen.
Trotz dieser Herausforderungen betrachten derzeit nur ein Drittel (33%) der Organisationen die Auszahlungsinfrastruktur als strategischen Vermögenswert. Viele behandeln Auszahlungen weiterhin vor allem als operative Funktion, obwohl 82% anerkennen, dass veraltete Infrastruktur bereits den Cashflow oder das Geschäftswachstum verlangsamt.
Die Wachstumslücke vergrößert sich
Mit Blick nach vorn dürfte der Druck weiter steigen. Drei Viertel (75%) der Organisationen erwarten, dass das globale Transaktionsvolumen in den nächsten zwei Jahren wachsen wird, während 87% angeben, bereits einen Punkt erlebt zu haben, an dem ihre Finanz- und Auszahlungsinfrastruktur nicht mehr effektiv skalieren konnte. Finanzteams berichten außerdem, dass sie etwa 22% ihrer wöchentlichen Kapazität für die Vorbereitung von Prüfungen und Compliance-Berichte aufwenden, während weitere 22% der monatlichen Auszahlungen manuell bearbeitet werden müssen.
Organisationen, die eine ausgereiftere Finanzautomatisierung eingeführt haben, verzeichnen messbare Vorteile. Befragte mit ausgereifter, in Finanzprozesse integrierter KI gaben deutlich häufiger an, dass ihre operative Infrastruktur Wachstum ermöglicht, und berichteten erheblich seltener über einen hohen Anteil manueller Eingriffe bei Auszahlungen.
Vom Back Office zum Geschäftsvorteil
„Die Art und Weise, wie Unternehmen wachsen, hat sich verändert“, sagte Rob Israch, President von Tipalti. „Umsatz hängt zunehmend von globalen Ökosystemen aus Partnern, Creators, Affiliates, Lieferanten und Auftragnehmern ab. Dennoch verlassen sich viele Organisationen noch immer auf Altsysteme, die für eine deutlich einfachere Ära entwickelt wurden, lange vor der heutigen digitalen Wirtschaft. Unsere Forschung zeigt, dass es Unternehmen hilft, schneller zu agieren, Partnerbeziehungen zu stärken und mit Zuversicht zu skalieren, wenn Auszahlungen als strategischer Wachstumshebel und nicht nur als Back-Office-Prozess behandelt werden.“
Der Bericht unterstreicht auch das wachsende Bewusstsein für die breiteren geschäftlichen Auswirkungen der Zahlungsempfänger-Erfahrung. Nahezu alle Befragten (93%) stimmen zu, dass eine unzuverlässige Zahlungsempfänger-Erfahrung sowohl Umsatz als auch Markenreputation negativ beeinflussen kann, was die Bedeutung schneller, lokalisierter und zuverlässiger Auszahlungen bei der globalen Expansion von Organisationen weiter hervorhebt.
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Der Beitrag „Tipalti’s New Payout Infrastructure Gap Report Reveals Outdated Payout Infrastructure Is Slowing Business Growth“ erschien zuerst auf GlobalFinTechSeries .