NachrichtenRohstoffe & ForexThomas Kaplan sagt, Gold könnte 50.000 $ erreichen

Thomas Kaplan sagt, Gold könnte 50.000 $ erreichen

Autor: GoldSeek·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Thomas Kaplan sagte, Gold könnte letztlich 30.000 bis 50.000 $ je Unze erreichen und bezeichnete eine Verzehnfachung gegenüber dem aktuellen Niveau als wahrscheinlich.
  • •Kaplan nannte keinen Zeitrahmen für die Bewegung und sagte, er sei unsicher, ob die jüngste Korrektur bei Gold bereits ihren Boden gefunden habe.
  • •Er sagte, Gold und Silber befänden sich in einer sehr langen Welle und erwartete, dass beide Metalle im Laufe der Zeit weitere Höchststände erreichen.
  • •Kaplan sagte, er habe 2007 nach dem Verkauf des Energieunternehmens seiner Familie Gold und Silber gekauft, um Vermögen zu schützen.
Thomas Kaplan sagt, Gold könnte 50.000 $ erreichen

Thomas Kaplan sagt, Gold könnte 50.000 $ erreichen

Mike Maharrey

Der Milliardär und Investor Thomas Kaplan hat eine auffällige Goldpreisprognose abgegeben und gesagt, das Metall könne letztlich 50.000 $ erreichen.

In einem Interview mit Kitco News sagte Kaplan: "Seeing gold go up another tenfold from here, to me, is not just likely, but inevitable."

"I can see gold going to 30, 40, 50,000 dollars without a problem."

Kaplan ist Chairman und CIO von The Electrum Group, einem Beratungs- und Vermögensverwaltungsunternehmen mit Fokus auf natürliche Ressourcen. Das Unternehmen verwaltet rund $2,5 Milliarden an Vermögenswerten. Er ist außerdem der größte private Sammler von Rembrandts Kunst.

Obwohl Kaplan eine kühne langfristige Prognose abgab, nannte er keinen Zeitrahmen für die Bewegung. Er sagte, Gold und Silber befänden sich in "what will be seen to be a very, very long wave in gold and silver, that we will see more highs in both."

Er wollte keine kurzfristige Richtung des Marktes kommentieren und sagte, es sei unklar, ob die jüngste Korrektur bereits ihren Boden gefunden habe.

"Maybe it already is, maybe it needs to test again, I don't know."

Dennoch sagte Kaplan, die kurzfristige Frage ändere seine längerfristige Sicht nicht.

"Because in the long term, even in the medium term, gold and silver are going to multiply from where they are."

Kaplan sagte, sein Ansatz beruhe auf Geduld und langen Haltedauern, was daran erinnere, dass sich seine Aussagen auf einen Anlagehorizont von Jahrzehnten und nicht auf einen kurzfristigen Trade beziehen. Das ist wichtig in einem Markt, in dem Gold häufig sowohl als Portfoliodiversifikator als auch als Wertspeicher in unsicheren Phasen beobachtet wird.

"People try to be too clever. And one of the reasons why I do hold things for so long is because, I just say to myself, I’m going to be patient. So long as they are still the best assets in their class, I’ll hold it forever, and I will not be distracted by noise."

Kaplan stieg 2007 nach dem Verkauf des Energieunternehmens seiner Familie in Gold und Silber ein. Zu dieser Zeit notierte Gold bei etwa $550 bis $600 je Unze.

"My view was that the place to protect my wealth, my family’s wealth, when we sold our energy company, which was our biggest asset and our biggest ‘killing,’ as it were, was gold and silver."

Er sagte, er sei 2007 mit der Überzeugung eingestiegen, dass die Märkte übermäßig optimistisch seien.

"I'd entered 2007 with a view that things were just simply too good, not dissimilar to the way things are right now in certain respects. And that there was just too much bullishness in asset classes."

Damals prognostizierte Kaplan, dass Gold aus dem Bereich von $500 auf zwischen $3.000 und $5.000 steigen würde. Er sagte, er habe erwartet, dass es $5.000 erreichen, dann möglicherweise auf $3.000 zurückfallen, sich anschließend wieder erholen und erneut steigen könnte.

Kaplan verglich die jüngste Korrektur mit einem "1987 moment", in Anlehnung an den Börsencrash, auf den eine Erholung auf neue Höchststände folgte. Es sei im Wesentlichen eine Korrektur innerhalb eines Bullenmarktes gewesen.

Er verwies darauf, dass der Kurssturz um 36 Prozent an Black Friday "really did seem like the world was falling in upon itself."

"And yet when you look back over that chart, you can't see it. Certainly, a person of my vintage would need glasses to be able to perceive it. It's that minute."

Kaplan, der in Gold und Silber wechselte und sich faktisch vor dem Crash von 2008 aus den Märkten zurückzog, sagte, er sehe heute ein ähnliches Umfeld.