NachrichtenAktienUS-Aktien drehen ins Minus und fallen auf die Tagestiefs, nachdem die restriktive Botschaft registriert wird

US-Aktien drehen ins Minus und fallen auf die Tagestiefs, nachdem die restriktive Botschaft registriert wird

Autor: Investinglive·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der S&P 500 fiel um 21 Punkte auf 7.709 und markierte nach der anfänglichen Reaktion auf die Federal Reserve die Tagestiefs.
  • Technologie- und Versorgeraktien hinkten hinterher, da steigende Treasury-Renditen dividendenstarke und langfristige Wachstumswerte belasteten.
  • Ein Gerücht behauptete, Warsh habe das Wort "hikes" verwendet, um algorithmischen Handel zu stören, doch laut Bericht meinte er körperliche Wanderungen.
  • Gold gab nach, während US-Dollar und Treasury-Renditen stiegen — ein klassisches Muster nach Signalen, dass die Zinsen länger höher bleiben könnten.
  • In dieser Woche stehen ISM Manufacturing und JOLTS am Dienstag, ADP-Beschäftigung am Mittwoch, ISM Services am Donnerstag und die Nonfarm Payrolls am Freitag an.
US-Aktien drehen ins Minus und fallen auf die Tagestiefs, nachdem die restriktive Botschaft registriert wird

Der S&P 500 ist auf die Tagestiefs gefallen und liegt 21 Punkte tiefer bei 7.709, nachdem er seine anfängliche Reaktion auf die Federal Reserve wieder abgegeben hat.

Es macht ein Gerücht die Runde, Warsh habe in seiner Nachricht wiederholt von "hikes" gesprochen, um algorithmischen Handel zu stören; tatsächlich habe er jedoch nur von körperlichen Wanderungen in der Gegend gesprochen. Das könnte einen Teil der ungewöhnlichen Marktreaktion erklären, doch wahrscheinlicher ist, dass Marktteilnehmer zunächst trotz der restriktiven Rhetorik in Nasdaq-Aktien einstiegen. Diese Sichtweise stammt aus dem letzten Zyklus, als Zinserhöhungen Technologieaktien wegen der geringen Verschuldung der Unternehmen nicht belasteten — ein Muster, das nach Ansicht des Autors angesichts eines 3-Billionen-Dollar-KI-Aufbaus nicht mehr gilt, selbst wenn sich der Markt zeitweise so verhalten hat. Das Ausmaß dieser Investitionen, von denen ein großer Teil über die Schuldenmärkte finanziert wird, markiert eine Abkehr vom früheren bilanziell leichten Profil, das Technologieaktien vor einer strafferen Geldpolitik geschützt hatte.

Technologiewerte hinken nun gemeinsam mit Versorgern hinterher, was mit steigenden Renditen vereinbar ist. Versorger, die typischerweise wegen stabiler Dividenden geschätzt werden, verlieren tendenziell an relativer Attraktivität, wenn die Treasury-Renditen steigen, und höhere Abzinsungssätze belasten die langfristigen Cashflows, die hoch bewertete Wachstumsaktien stützen.

Auch Monatsende-Flüsse könnten in die Bewegung hineinspielen, doch der Rückgang an den Aktienmärkten spiegelt nun die restriktive Reaktion an anderen Marktsegmenten wider:

  • Gold tiefer
  • USD höher
  • Treasury-Renditen höher

Diese Bewegungen weiteten sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung weiter aus. Die Kombination aus stärkerem Dollar, höheren Renditen und schwächerem Edelmetall ist ein klassisches Muster nach Signalen, dass die Zinsen länger höher bleiben könnten, da höher verzinste US-Assets Kapital anziehen und zinsloses Gold an Attraktivität verliert.

Der Fokus richtet sich nun erneut auf Wirtschaftsdaten, die die Erwartungen für die nächsten Schritte der Fed prägen werden: ISM Manufacturing und JOLTS am Dienstag, ADP-Beschäftigung am Mittwoch, ISM Services am Donnerstag und die Nonfarm Payrolls am Freitag.