NachrichtenAktienSüdkorea erwägt Obergrenze für gehebelte Single-Stock-ETFs in Privatportfolios

Südkorea erwägt Obergrenze für gehebelte Single-Stock-ETFs in Privatportfolios

Autor: Korea Herald Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Finanzminister Koo Yun-cheol und andere Finanzaufsichtsbehörden hielten eine Sondersitzung ab, um das Thema zu erörtern.
  • Die Behörden erwägen, gehebelte Single-Stock-ETFs auf 20 Prozent der Portfolios von Privatanlegern zu begrenzen.
  • Über die vorgeschlagene Obergrenze wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
  • Beamte erklärten, dass gehebelte Single-Stock-ETFs zu den Schwankungen am Aktienmarkt beigetragen hätten.
  • Das Finanzministerium sagte, die Aufseher würden rasche und weitreichende Gegenmaßnahmen ausarbeiten.
Südkorea erwägt Obergrenze für gehebelte Single-Stock-ETFs in Privatportfolios

Südkoreas Finanzbehörden teilten am Mittwoch mit, dass sie erwägen, den Anteil gehebelter Exchange Traded Funds auf Einzelaktien in individuellen Anlageportfolios zu begrenzen, um extreme Schwankungen am Aktienmarkt einzudämmen.

Finanzminister Koo Yun-cheol und die Leiter anderer Finanzbehörden erörterten die Maßnahme in einer Sondersitzung. Eine der Optionen ist, solche ETFs bei 20 Prozent der Portfolios von Privatanlegern zu deckeln, wobei noch keine Entscheidung über die Schwelle gefallen ist.

Die Diskussion findet vor dem Hintergrund statt, dass die politischen Entscheidungsträger Anlageprodukte für Privatanleger prüfen, die kurzfristige Bewegungen in den zugrunde liegenden Aktien verstärken können, wodurch die Konzentration von Portfolios für die für die Marktstabilität zuständigen Aufseher zu einem Thema wird. Eine etwaige Begrenzung würde beeinflussen, wie einzelne Anleger ihre Bestände in diesen Produkten aufteilen, während den Behörden Spielraum für die Festlegung der endgültigen Schwelle bleibt.

"The participants shared the view that single-stock leveraged ETFs have contributed to stock market volatility, and vowed to come up with swift and bold countermeasures," erklärte das Finanzministerium. (Yonhap)