NachrichtenMakroNordafrikanischer Betreiber bei weltweiter Razzia gegen K-Content-Pirateriering im Wert von 14 Mio. Dollar festgenommen

Nordafrikanischer Betreiber bei weltweiter Razzia gegen K-Content-Pirateriering im Wert von 14 Mio. Dollar festgenommen

Autor: The Korea Times Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Drei in Nordafrika betriebene Piraterie-Websites, die mehr als 83.000 urheberrechtlich geschützte Werke verbreiteten, wurden in einer gemeinsamen Operation südkoreanischer Behörden, Interpols und Naver Webtoon abgeschaltet.
  • Das Piraterienetzwerk verursachte seit seinem Start im Juli 2024 geschätzte jährliche Schäden von 20 Milliarden Won ($14.2 million) für die Kreativbranche.
  • Koreanische Kulturinhalte machten rund 57 % des piratierten Materials aus und unterstreichen die wachsende globale Nachfrage sowie die Anfälligkeit von K-content-Exporten.
  • Die Operation ist der erste große Erfolg der südkoreanischen Copyright Special Judicial Police Unit, die am June 30 gestartet wurde, um Auslandserlöse der Kreativbranche zu schützen.
  • Die Ermittlungen wurden im March ausgelöst, als das Monitoring-System von Naver Webtoon automatisierte Scraping-Aktivitäten erkannte und Interpols transnationalen Koordinationskanal aktiviert wurde.
Nordafrikanischer Betreiber bei weltweiter Razzia gegen K-Content-Pirateriering im Wert von 14 Mio. Dollar festgenommen

Das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus Südkoreas hat gemeinsam mit der Korean National Police Agency, Interpol und Naver Webtoon drei große Piraterie-Websites mit Betriebsschwerpunkt in Nordafrika zerschlagen und damit den illegalen digitalen Vertriebsnetzwerken einen erheblichen Schlag versetzt. Die gemeinsame Operation führte zur Festnahme eines zentralen Site-Betreibers, der unter dem Alias "DEV" auftrat, sowie zur vollständigen Abschaltung der illegalen Portale.

Das zerschlagene Netzwerk bestand aus zwei spezialisierten Piraterie-Plattformen — eine für Webtoons und eine für Webnovels — sowie einer dritten Seite, die Inhalte aus beiden Bereichen aggregierte. Die Plattformen waren seit Juli 2024 aktiv. Nach Angaben der Behörden kopierte und verbreitete das Netzwerk illegal 83,688 urheberrechtlich geschützte Werke, darunter 30,926 Webtoons und 5,202 Webnovels. Unter den betroffenen Titeln befanden sich große Erfolge wie "The Trauma Code."

Koreanische Kulturgüter, die gemeinhin als "K-content" bezeichnet werden, machten rund 57 Prozent des piratierten Materials aus. Das Ministerium schätzt, dass diese drei Plattformen der Kreativbranche allein jährliche finanzielle Schäden von mehr als 20 billion won ($14.2 million) zufügten. Koreanische Webtoons und Webnovels haben sich in den vergangenen Jahren zu bedeutenden Kulturgütern entwickelt; Plattformen wie Naver Webtoon expandierten in mehrere internationale Märkte und vergrößerten damit sowohl das weltweite Publikum für koreanische Inhalte als auch ihre Attraktivität für Piraterienetzwerke.

Die Ermittler betonten, dass diese Plattformen als erste Verteiler fungierten — die Betreiber erfassten, scannten und übersetzten bezahlte Inhalte von offiziellen koreanischen Plattformen illegal ins Englische, bevor sie sie online weiterverbreiteten. Durch die Übersetzung ins Englische vergrößerten die Betreiber das potenzielle Publikum weit über koreanischsprachige Leser hinaus und machten die raubkopierten Inhalte für eine globale Nutzerschaft zugänglich. Da sekundäre Piraterieseiten Inhalte häufig erneut von diesen primären Knotenpunkten erfassen, dürfte das tatsächliche Ausmaß des sekundären globalen Schadens deutlich höher sein.

Der Durchbruch ist der erste große Erfolg der neu gegründeten Copyright Special Judicial Police Unit des Ministeriums, die am June 30 offiziell ihre Arbeit aufnahm. Die Ermittlungen begannen ursprünglich im March, als das proprietäre Überwachungssystem von Naver Webtoon verdächtige automatisierte Scraping-Aktivitäten meldete. Nachdem das Ministerium den internationalen Umfang des Netzwerks erkannt hatte, aktivierte es das Interpol-Projekt I-SOP — einen spezialisierten Kanal zur Bekämpfung transnationaler organisierter Kriminalität.

Die koordinierte Strategie umfasste einen in Singapore stationierten Interpol-I-SOP-Spezialisten sowie einen koreanischen Polizei-Verbindungsbeamten an einer koreanischen Botschaft in North Africa. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden in North Africa verfolgte das Team die digitale Spur erfolgreich nach und führte Mitte July zur Abschaltung des Domain-Ökosystems und zur Festnahme des Betreibers. Diese Operation folgt auf eine ähnliche gemeinsame Razzia in Vietnam.

"As the global standing of K-content rises, copyright infringement targeting it is becoming increasingly sophisticated and widespread," said Kim Jae-hyun, director general of the Culture and Media Industry Bureau at the Ministry of Culture, Sports and Tourism. "Moving forward, we will further strengthen cooperation with international organizations such as Interpol and overseas investigative agencies, while communicating closely with domestic industry partners to do our utmost to protect K-content copyrights."

Park Jun-seong, director general of the International Police Cooperation Bureau at the Korean National Police Agency, ergänzte: "This case holds great significance as it demonstrates a successful model of international joint investigation, where the Culture Ministry and the Police Agency teamed up to track down criminals even in the North Africa region to respond to overseas K-content copyright infringement. We plan to further expand international cooperation to counter the illegal distribution of K-content and actively continue our joint efforts with the Culture Ministry."

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung generativer KI veröffentlicht und von The Korea Times bearbeitet.