Die ersten Stunden einer Liquiditätskrise sind entscheidend für das Überleben von Unternehmen
Wichtige Erkenntnisse
- •Charter Capital sagte, viele kleine Unternehmen seien wegen begrenzter Rücklagen und hoher Verschuldung einem unmittelbaren Liquiditätsrisiko ausgesetzt.
- •Das Unternehmen berichtete, dass 39 percent der kleinen Unternehmen im Notfall nicht einen Monat an Ausgaben decken können.
- •Rosenthal sagte, dass die in den ersten Stunden einer Liquiditätskrise getroffenen Maßnahmen die langfristigen Ergebnisse erheblich beeinflussen können.
- •Zu den empfohlenen Sofortmaßnahmen gehören die Bestätigung der Cash-Position, das Kürzen nicht wesentlicher Ausgaben und die Sicherung kurzfristiger Liquidität etwa durch Invoice Factoring.
- •Das Unternehmen erklärte, dass vorbeugende Maßnahmen wie eine fortlaufende 13-Wochen-Cashflow-Prognose, Forderungsüberwachung und diversifizierte Umsatzquellen das Risiko einer erneuten Krise verringern können.

Das führende Unternehmen für Rechnungsfinanzierung Charter Capital berichtet, dass kleine Unternehmen im ganzen Land nur noch Tage oder Wochen von einer Liquiditätskrise entfernt sind und dass Präventionsmaßnahmen sowie erste Reaktionen die langfristigen Geschäftsergebnisse bestimmen können. Weitere Einblicke bietet „Liquidity Crash Kit: 5-Step Cash Crisis Management Strategy“, das jetzt auf CharCap.com verfügbar ist.
„Unternehmen können finanzielle Notlagen häufig überwinden, indem sie schnell reagieren und langfristige Ergebnisse priorisieren“, sagte Joel Rosenthal, Mitgründer und Executive Manager bei Charter Capital.
Viele kleine Unternehmen befinden sich in einer prekären Liquiditätslage
Während die Mehrheit der kleinen Unternehmen mit Cashflow-Problemen zu kämpfen hat, befindet sich ein großer Teil aufgrund begrenzter Rücklagen und Schulden in einer besonders prekären Lage, was das Insolvenzrisiko erhöht. In einem solchen Umfeld kann schon eine kurze Unterbrechung bei Forderungseingängen oder eine unerwartete Ausgabe dazu führen, dass Eigentümer sofortige Entscheidungen zu Löhnen, Lieferanten und Kundenverpflichtungen treffen müssen.
- Begrenzte Rücklagen: 39 percent der kleinen Unternehmen können im Notfall nicht einen Monat an Ausgaben decken.
- Schrumpfende Liquidität: 23 percent erwarten, dass ihre Rücklagen im nächsten Jahr schrumpfen.
- Häufige Nutzung von Schulden: 86 percent nutzen regelmäßig Finanzierung.
- Durch Schulden eingeschränkt: 33 percent berichten über Schwierigkeiten bei der Zahlung von Schulden oder Zinsen.
„Es ist gut dokumentiert, dass Cashflow-Management-Probleme bei der Mehrheit der Unternehmensinsolvenzen eine Rolle spielen“, sagte Rosenthal. „Unternehmen können finanzielle Notlagen jedoch häufig überwinden, indem sie schnell reagieren und langfristige Ergebnisse priorisieren.“
Die ersten Stunden einer Liquiditätskrise können den Verlauf bestimmen
Rosenthal sagte, Unternehmen könnten viele zugrunde liegende Probleme im Voraus angehen, um Liquiditätsprobleme zu verhindern oder ihre Auswirkungen zu verringern. Wenn jedoch ein Notfall eintritt, können die in den ersten Stunden ergriffenen Maßnahmen die langfristigen Ergebnisse erheblich beeinflussen. Vorbereitung ist daher nicht nur nützlich, um eine Krise zu vermeiden, sondern auch, um die Reaktionszeit zu verkürzen, falls eine Krise eintritt.
- Den Schneeballeffekt begrenzen: Was als vorübergehende Liquiditätskrise beginnt, kann schnell zu zurückgehenden Schecks, Gebühren und Vertrauensverlust führen, was alles langfristige Folgen haben kann. Unternehmen sollten ihre Cash-Position bestätigen und alle nicht wesentlichen Ausgaben sofort aussetzen, sobald eine Unterdeckung festgestellt wird.
- Kurzfristiges Kapital sichern: Führungskräfte sollten die Liquiditätslücke so schnell wie möglich schließen. Zu den unmittelbaren Optionen gehören die Bitte an Kunden um sofortige Zahlung, Invoice Factoring und gegebenenfalls der Verkauf nicht wesentlicher Vermögenswerte.
- Betrieb stabilisieren: Kundenorientierte Abläufe sollten Priorität haben. Wenn Zahlungen an Lieferanten aufgeschoben werden müssen, sollten Kommunikation und mögliche Verhandlungen stattfinden, bevor eine Zahlung überfällig wird.
- Die Ursache identifizieren: Sobald die unmittelbare Krise vorüber ist, sollten die Auslöser identifiziert und behoben werden.
- Wiederholung verhindern: Best Practices wie eine fortlaufende 13-Wochen-Cashflow-Prognose, die Prüfung von Kunden, die Überwachung von Forderungen, diversifizierte Umsatzquellen und die Vorbereitung flexibler Finanzierung können helfen, eine erneute Krise zu verhindern.
„Invoice Factoring, eine Quelle von Working-Capital-Mitteln für B2B-Unternehmen mit offenen Rechnungen, kann in einer Liquiditätskrise von unschätzbarem Wert sein und ist zugänglicher als traditionelle Finanzierungsoptionen“, fügte Rosenthal hinzu. „Da es vielseitig einsetzbar ist, können Unternehmen in einem Notfall schnell Finanzierung sichern oder ihre Finanzierungsbeziehungen im Voraus einrichten, damit sie bei Bedarf bereitstehen.“