Shiba Inu löst sieben bullische On-Chain-Signale trotz anhaltendem Preisdruck aus
Wichtige Erkenntnisse
- •Shiba Inu zeigt sieben bullische On-Chain-Signale, während der Preis weiterhin unter Abwärtsdruck steht.
- •Etwa 250,2 Milliarden SHIB verließen die Börsen, verglichen mit 185,4 Milliarden, die hinzukamen, was zu einem negativen Netflow von etwa 64,8 Milliarden Token führte.
- •Die aktiven Adressen wuchsen in den letzten 24 Stunden um mehr als ein Prozent trotz schwacher Preisentwicklung.
- •SHIB handelt weiterhin unter seinen 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitten, wodurch wichtige Widerstandsniveaus intakt bleiben.
- •Der Relative Strength Index ist aus dem überverkauften Gebiet gestiegen, was darauf hindeutet, dass das bärische Momentum nachlässt, auch wenn eine vollständige technische Erholung noch unbestätigt ist.

Shiba Inu (SHIB) hat sieben bullische On-Chain-Signale ausgelöst, obwohl der Preis weiterhin unter Abwärtsdruck steht, laut Daten von CryptoQuant. Die neuesten Blockchain-Metriken deuten auf eine wachsende Akkumulation hin, wobei Anleger Token von Börsen abziehen und die Netzwerkaktivität steigt, während SHIB weiterhin unter wichtigen technischen Widerstandsniveaus bleibt.
Shiba Inu, das 2020 als Ethereum-basierter Token startete und nach demselben Shiba-Inu-Hunde-Meme benannt wurde, das auch Dogecoin inspirierte, hat sich zu einem der am weitesten verbreiteten Meme-Coins nach Marktkapitalisierung entwickelt. Wie andere Kryptowährungen mit Meme-Bezug ist der Preis von SHIB historisch gesehen sehr empfindlich gegenüber dem Einzelhandelssentiment und dem Momentum in den sozialen Medien gewesen, was On-Chain-Daten besonders relevant macht, um einzuschätzen, ob Halter langfristig positioniert sind oder sich auf einen Verkauf vorbereiten.
Börsendaten signalisieren wachsendes Vertrauen der Halter
Sinkende Börsenreserven stellen eines der markantesten bullischen Signale von SHIB dar. Wenn die auf Börsen gehaltenen Token abnehmen, stehen weniger Coins für den sofortigen Verkauf zur Verfügung, was das potenzielle Marktangebot im Laufe der Zeit verringern kann.
Der Exchange-Netflow bleibt mit ca. 64,8 Milliarden SHIB negativ, was bestätigt, dass mehr Token die Börsen verlassen, als in diese einfließen – ein Muster, das typischerweise mit der Akkumulation durch Investoren statt mit einer Verteilung einhergeht.
Auch die Netzwerkaktivität hat sich gestärkt. Die aktiven Adressen stiegen in den letzten 24 Stunden um mehr als 1 %, was eine anhaltende Nutzerteilnahme trotz der schwachen Preisentwicklung des Tokens widerspiegelt.
Börsenabhebungen haben Einzahlungen deutlich überstiegen. Etwa 250,2 Milliarden SHIB verließen die Börsen, während rund 185,4 Milliarden SHIB auf Handelsplattformen einflossen. Diese Diskrepanz legt nahe, dass Investoren zunehmend die Eigenverwahrung (Self-Custody) wählen, anstatt ihre Bestände für einen möglichen Verkauf auf der Börse zu belassen.
Der durchschnittliche Börsenzufluss (Exchange Inflow Mean) und der durchschnittliche Börsenabfluss (Exchange Outflow Mean) stützen den breiteren Akkumulationstrend weiter. Obwohl beide Durchschnitte stiegen, deuten größere durchschnittliche Abflusstransaktionen darauf hin, dass größere Halter weiterhin erhebliche Mengen an SHIB von Börsen abziehen. Zusammen machen diese Indikatoren sechs der sieben aktuell identifizierten bullischen Signale aus.
Technischer Widerstand begrenzt die Preiserholung
Trotz des sich verbessernden On-Chain-Bildes bleibt der technische Ausblick für SHIB verhalten. Der Token handelt weiterhin unter seinem 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitt, wodurch wichtige Widerstandsniveaus intakt bleiben.
Der Relative Strength Index (RSI) ist jedoch aus dem überverkauften Gebiet geklettert und erholt sich weiter. Diese Verbesserung stellt das siebte bullische Signal dar und deutet darauf hin, dass das bärische Momentum zu schwächen begonnen hat, auch wenn die Käufer noch nicht die volle Marktkontrolle zurückerlangt haben.
Laut TradingView ist der in US-Dollar gemessene Wert der Börsenreserven im Tandem mit dem Marktpreis von SHIB gesunken, während die Börsenzuflüsse relativ hoch bleiben. Infolgedessen hat SHIB eine umfassendere technische Erholung noch nicht bestätigt.
On-Chain-Metriken überholen die Preisentwicklung
Die Diskrepanz zwischen dem sich verstärkenden On-Chain-Profil von SHIB und seinem nachhängenden Preis spiegelt ein Muster wider, das auf den gesamten Krypto-Märkten zu beobachten ist, wo Akkumulationssignale Preiserholungen vorangehen können – diese aber nicht garantieren. Die aktuellen Daten zeigen sieben bullische Signale, die trotz anhaltender Marktschwäche auf eine fortlaufende Akkumulation hindeuten. Während der technische Widerstand das Aufwärtsmomentum weiterhin einschränkt, deuten die verbesserte Netzwerkaktivität und die sinkenden Börsenbestände darauf hin, dass das Vertrauen der Investoren stärker bleibt, als es die jüngste Preisentwicklung vermuten ließe.