Renault Korea positioniert die aktiv eingreifenden Fahrerassistenzsysteme des Filante als Sicherheitsstrategie
Wichtige Erkenntnisse
- •Der Filante bietet unter Renaults Philosophie „Human First“ bis zu 34 fortschrittliche Fahrerassistenz- und Sicherheitsfunktionen.
- •Active Driver Assist überwacht den Verkehr, regelt Geschwindigkeit und Abstand, hält das Fahrzeug in der Spurmitte und unterstützt automatische Spurwechsel.
- •Die Notlenkassistenz hilft dem Fahrer unter bestimmten Bedingungen, um erkannte Autos, Fußgänger oder andere Hindernisse herumzulenken.
- •Eine radarbasierte Fond-Belegungswarnung ist bei allen Ausstattungsvarianten serienmäßig und warnt den Fahrer, wenn nach dem Abschalten Bewegung im Fahrzeug erkannt wird.
- •Renaults QRescue-QR-Code gibt Rettungskräften Zugriff auf Fahrzeugdaten und kann die Rettungszeit um bis zu 15 Minuten verkürzen.

Renault Korea stellt die aktiv eingreifenden Fahrerassistenzsysteme seines neuen Crossover-Modells Filante als bewusste Sicherheitsentscheidung dar – auch wenn deren häufige Eingriffe bei Fahrern gemischte Reaktionen hervorrufen.
Der Crossover der E-Segment-Klasse bietet unter Renaults Philosophie „Human First“ bis zu 34 fortschrittliche Fahrerassistenz- und Sicherheitsfunktionen, deren Schwerpunkt auf der frühen Erkennung und Verhinderung möglicher Unfälle liegt. Dieser Schwerpunkt ist in einem Segment von Bedeutung, in dem Premium-Crossover zunehmend nicht nur an Komfort und Technik gemessen werden, sondern auch daran, wie nahtlos diese Systeme in den Fahralltag eingebunden sind.
Im Zentrum des Pakets steht Active Driver Assist. Das System überwacht den umliegenden Verkehr, passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und den Abstand zu anderen Autos an, hält es in der Spurmitte und unterstützt automatische Spurwechsel. Manche Fahrer empfinden die Lenkkorrekturen und Kollisionswarnungen möglicherweise als empfindlicher als erwartet, doch Renault Korea erklärt, die Einstellungen seien darauf ausgelegt, Gefahren frühzeitig zu erkennen und den Fahrern mehr Reaktionszeit zu verschaffen.
Der Filante verfügt zudem über eine Notlenkassistenz, die bei Ausweichmanövern unterstützt, wenn das Fahrzeug ein Auto, einen Fußgänger oder ein anderes Hindernis auf seiner Fahrspur erkennt. Das System arbeitet unter bestimmten Geschwindigkeits- und Straßenbedingungen und soll das Kollisionsrisiko in plötzlichen Situationen senken.
Eine radarbasierte Fond-Belegungswarnung gehört bei allen Ausstattungsvarianten zur Serienausstattung. Zwei Radarsensoren im Innenraum erkennen Bewegungen, nachdem der Motor ausgeschaltet wurde, und warnen den Fahrer, falls möglicherweise ein Mitfahrer, ein Kind oder ein Haustier im Fahrzeug zurückgeblieben ist.
Über die elektronische Assistance hinaus hat Renault Korea auch die physische Struktur des Fahrzeugs verstärkt. Der Filante verwendet 24 Bauteile aus Warmumformung (Presshärten), die 18 Prozent der Karosseriestruktur ausmachen. Beim Warmumformen wird Stahl vor dem Pressen erhitzt und anschließend rasch in Form abgekühlt. Laut Unternehmen entstehen dadurch Bauteile mit der zwei- bis dreifachen Festigkeit herkömmlicher Stahlkomponenten, was hilft, die Verformung des Innenraums bei einer Kollision zu begrenzen.
Der Filante ist außerdem mit Renaults QRescue-Code ausgestattet, einem QR-basierten System, das Rettungskräften an der Unfallstelle Zugriff auf wichtige Fahrzeugdaten verschafft. Feuerwehr und Polizei können den Code scannen, um vor Beginn der Rettungsarbeiten die Lage von Strukturverstärkungen und anderen Schlüsselkomponenten zu prüfen. Laut Renault können diese Informationen die Rettungszeit um bis zu 15 Minuten verkürzen.
Zusammen bilden die Fahrerassistenzfunktionen, die verstärkte Karosserie und das System für die Zeit nach einem Unfall ein Sicherheitspaket, mit dem Renault Korea hofft, den Filante im umkämpften Premium-Crossover-Markt hervorzuheben, in dem fortschrittliche Sicherheitstechnik inzwischen zum allgemeinen Standard gehört statt zu einer optionalen Zusatzausstattung. Auch wenn die Eingriffe des Systems mitunter ungewöhnlich aktiv anmuten mögen, präsentiert Renault diese Sensibilität als Kern seines Sicherheitsansatzes: potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen und handeln, bevor eine Kollision unvermeidbar wird.