RBI-Gouverneur Sanjay Malhotra bekräftigt Zurückhaltung bei Kryptowährungen gegenüber Bitcoin (BTC) beim Kautilya Economic Conclave
Wichtige Erkenntnisse
- •RBI-Gouverneur Sanjay Malhotra bekräftigte am 3. Oktober beim Kautilya Economic Conclave in Neu-Delhi die vorsichtige Haltung der Zentralbank gegenüber Kryptowährungen.
- •Die langjährigen Vorbehalte der RBI gegenüber privaten Kryptowährungen beruhen auf Bedenken hinsichtlich Finanzstabilität, Geldpolitik und Anlegerschutz. Die Zentralbank entwickelt die digitale Rupie weiter, mit Groß- und Retailpilotprojekten seit Ende 2022.
- •Indien reguliert Krypto über Besteuerung und Compliance anstelle eines eigenen Gesetzes, einschließlich einer 30-prozentigen Steuer auf Gewinne aus virtuellen digitalen Vermögenswerten seit April 2022 und einer 1-prozentigen Quellensteuer auf Übertragungen.
- •Krypto-Dienstleister müssen sich seit März 2023 gemäß den Geldwäschegesetzen bei der Financial Intelligence Unit registrieren lassen.

COINOTAG — 4. Oktober 2026
Der Gouverneur der Reserve Bank of India (RBI), Sanjay Malhotra, der seit Dezember 2024 an der Spitze der Zentralbank steht, bekräftigte am 3. Oktober deren Zurückhaltung gegenüber Kryptowährungen. Er sprach beim Kautilya Economic Conclave in Neu-Delhi, einer vom Finanzministerium angesetzten Veranstaltung, die bis zum 5. Oktober läuft.
Diese Bekräftigung reiht sich in eine langjährige öffentliche Haltung ein: Die RBI hat wiederholt Vorbehalte gegenüber privaten Kryptowährungen geäußert und dabei Bedenken hinsichtlich Finanzstabilität, Geldpolitik und Anlegerschutz angeführt – während sie zugleich ihre eigene Zentralbank-Digitalwährung vorantreibt, deren Groß- und Retailpilotprojekte der digitalen Rupie seit Ende 2022 laufen.
Indiens Ansatz, so sagte er den Teilnehmern, "bleibt …" — an dieser Stelle bricht der veröffentlichte Auszug ab. Seine vollständigen Ausführungen finden sich im ursprünglichen COINOTAG-Bericht.
Indiens Krypto-Regelwerk stützte sich bislang auf Besteuerung und Compliance anstelle eines eigenen Gesetzes: Gewinne aus virtuellen digitalen Vermögenswerten werden seit April 2022 mit 30 % besteuert, bei Übertragungen wird eine 1-prozentige Quellensteuer abgezogen, und Krypto-Dienstleister müssen sich seit März 2023 gemäß den Geldwäschegesetzen bei der Financial Intelligence Unit registrieren lassen.
Dieser Inhalt wurde erstmals auf COINOTAG veröffentlicht: RBI-Gouverneur Malhotra bekräftigt Zurückhaltung bei Bitcoin (BTC) beim Conclave am 3. Oktober