Philippinisches BIP-Wachstum im zweiten Quartal wahrscheinlich verlangsamt – Inflation und schwaches Vertraen belasten die Wirtschaft
Wichtige Erkenntnisse
- •Eine BusinessWorld-Umfrage zeigt, dass das BIP-Wachstum der Philippinen im zweiten Quartal im Jahresvergleich nachgelassen hat.
- •Eine erhöhte Inflation hat die Kaufkraft der Haushalte verringert und den Konsum beeinträchtigt, der normalerweise etwa drei Viertel des philippinischen BIP ausmacht.
- •Schwaches Unternehmensvertrauen und ein schleppender Ausbau der öffentlichen Infrastruktur trugen ebenfalls zur Dämpfung der Wirtschaftstätigkeit im Quartal bei.
- •Das BIP-Ergebnis könnte die geldpolitischen Beratungen der Bangko Sentral ng Pilipinas beeinflussen, da sie Inflationsmanagement und Wachstumsförderung abwägt.
- •Die Philippinen gehörten zu den am schneller wachsenden großen Volkswirtschaften Südostasiens, was jede Verlangsamung für regionale Vergleiche und die Wachstumsziele der Regierung bedeutsam macht.

Die Wirtschaft der Philippinen hat sich im zweiten Quartal im Jahresvergleich wahrscheinlich mit einem langsameren Tempo ausgedehnt, da eine erhöhte Inflation die privaten Konsumausgaben belastete, während schwaches Unternehmensvertrauen und ein schleppender Ausbau der öffentlichen Infrastruktur die gesamte Wirtschaftstätigkeit dämpften.
Die Philippinen veröffentlichen Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) über die Philippine Statistics Authority (PSA), die vierteljährliche Zahlen auf Basis von Produktions- und Ausgabenansätzen veröffentlicht. Das BIP-Wachstum ist ein wichtiger Indikator, der von politischen Entscheidungsträgern, Investoren und internationalen Organisationen verfolgt wird, um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu beobachten. Die Philippinen gehörten in den letzten Jahren zu den am schneller wachsenden großen Volkswirtschaften Südostasiens, was jede Verlangsamung für regionale Vergleiche und für die mittelfristigen Wachstumsziele der Regierung bedeutsam macht.
Einer BusinessWorld-Umfrage zufolge rechnen Analysten damit, dass das Wachstum im zweiten Quartal nachgelassen hat, was auf Gegenwinde durch anhaltende Preissteigerungen und eine verhaltene Aktivität des Privatsektors zurückzuführen ist. Der private Konsum, der normalerweise etwa drei Viertel des philippinischen BIP ausmacht, reagiert empfindlich auf inflationäre Entwicklungen, die die Kaufkraft beeinträchtigen. Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP), die Zentralbank des Landes, hat Inflationsmanagement und Wachstumsförderung gegeneinander abgewogen, und das BIP-Ergebnis könnte in die bevorstehenden geldpolitischen Beratungen einfließen.
Die vollständige Analyse ist auf BusinessWorld Online verfügbar.