NachrichtenMakroIrans Pezeshkian sagt, er werde Trump erst treffen, wenn gegenseitiges Vertrauen besteht

Irans Pezeshkian sagt, er werde Trump erst treffen, wenn gegenseitiges Vertrauen besteht

Autor: CryptoBriefing·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Präsident Masoud Pezeshkian erklärte in einem CBS-Interview, er werde Donald Trump nicht treffen, solange kein gegenseitiges Vertrauen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten hergestellt ist.
  • •Pezeshkian, der im Juli 2024 nach dem Sieg bei einer vorgezogenen Wahl nach dem Tod von Präsident Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz ins Amt kam, trat mit dem Versprechen an, durch Annäherung an den Westen eine Aufhebung der Sanktionen zu erreichen.
  • •Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind seit 2018 angespannt, als die Trump-Regierung aus dem Atomabkommen von 2015 (JCPOA) zurücktrat und umfassende Sanktionen wiedereinführte; formelle diplomatische Beziehungen bestehen seit 1980 nicht mehr.
  • •Prognosemärkte beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass Pezeshkian bis Jahresende aus dem Amt scheidet, derzeit auf 8,5 %, was auf eine geringe, aber nicht vernachlässigbare empfundene Abgangswahrscheinlichkeit hindeutet.
  • •Beobachter achten auf Äußerungen von Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei und der IRGC-Führung sowie auf mögliche Sanktionsentwicklungen oder Verschiebungen in Pezeshkians innenpolitischer Haltung als Zeichen von Unterstützung oder Ablehnung seiner Führung.
Irans Pezeshkian sagt, er werde Trump erst treffen, wenn gegenseitiges Vertrauen besteht

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian sagte in einem Interview mit CBS, er werde den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump nicht treffen, solange kein gegenseitiges Vertrauen zwischen Teheran und Washington hergestellt ist.

Die Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen den beiden Ländern und nach Pezeshkians umstrittenen Äußerungen zum Umgang mit Protesten im Iran. Seine Kommentare deuten darauf hin, dass der direkte Dialog zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiterhin keine Fortschritte zeigt – eine Dynamik, die seine politische Stellung im Inland beeinträchtigen könnte. Das Interview hat zudem Diskussionen über eine mögliche Instabilität innerhalb seiner Regierung ausgelöst. Pezeshkian, der 2024 mit dem Versprechen antrat, durch Annäherung an den Westen eine Aufhebung der Sanktionen zu erreichen, hat das gegenseitige Vertrauen zur Bedingung für ein solches Treffen gemacht.

Hintergrund

Pezeshkian trat im Juli 2024 sein Amt an, nachdem er eine vorgezogene Wahl gewonnen hatte, die nach dem Tod des damaligen Präsidenten Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz angesetzt worden war. Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran sind seit 2018 angespannt, als die Trump-Regierung die Vereinigten Staaten aus dem Iran-Atomabkommen von 2015, dem sogenannten JCPOA, zurückzog und umfassende Sanktionen gegen den Iran wiedereinführte. Die beiden Länder unterhalten seit 1980 keine formellen diplomatis Beziehungen, und spätere Bemühungen, das Atomabkommen durch indirekte Gespräche wiederzubeleben, blieben ohne wiederhergestellte Vereinbarung stecken.

Prognosemarkt-Bewertung

Die Marktbewertung für Pezeshkians mögliches Ausscheiden bis Jahresende spiegelt eine YES-Wahrscheinlichkeit von 8,5 % wider, was auf eine begrenzte, aber vorhandene Spekulation über seinen Abgang hindeutet, wie aus den im Bericht zitierten Prognosemarkt-Daten hervorgeht. Prognosemärkte ermöglichen es Teilnehmern, mit an reale Ereignisse gekoppelte Kontrakte zu handeln, wobei Kontraktpreise in der Regel als Wahrscheinlichkeitsschätzungen interpretiert werden; ein Wert unter 10 % weist daher auf eine geringe – wenn auch nicht vernachlässigbare – empfundene Wahrscheinlichkeit eines Abgangs hin.

Was zu beobachten ist

Von Beobachtern wird erwartet, dass sie Äußerungen wichtiger iranischer Persönlichkeiten verfolgen, darunter Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei und die Führung der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), die Zustimmung oder Ablehnung gegenüber Pezeshkian signalisieren könnten. Entwicklungen wie verschärfte internationale Sanktionen oder Verschiebungen in Pezeshkians innenpolitischer Haltung könnten die Markt wahrnehmung ebenfalls beeinflussen.

Laut dem Bericht wäre eine öffentliche Bekräftigung von Pezeshkians Führung oder ein Dementi von Rücktrittsgerüchten durch prominente iranische Institutionen mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit seines Abgangs vereinbar.