Offene Zehensocken in Kombination mit Flip-Flops werden zum Sommermodetrend unter jungen Koreanern
Wichtige Erkenntnisse
- •Speziell für Flip-Flops entwickelte offene Zehensocken gewinnen bei jungen Koreanern an Beliebtheit – sowohl als praktische Lösung gegen das Einschneiden von Riemen als auch als bewusste Modeaussage.
- •Die Luxusmarken Miu Miu, Lemaire und Paloma Wool haben den Socken-mit-Sandalen-Look in ihre aktuellen Kollektionen aufgenommen und damit dessen Modeglaubwürdigkeit gesteigert.
- •Der Trend hat DIY-Anleitungen in den sozialen Medien inspiriert: Nutzer schneiden Zehenbereiche alter Socken ab oder häkeln maßgefertigte Paare von Grund auf selbst.
- •Laut Park Moon-soo, Professor an der Cheongju-Universität, streben jüngere Konsumenten zunehmend nach kleineren, differenzierten Trends statt nach Mainstream-Trends.
- •Die Socken sind in mehreren Materialien wie Baumwolle, Strick und Spitze erhältlich, mit Stilen wie niedrig geschnitten, knöchellang und getrenntzehig.

Trotz der drückenden Sommerhitze tauchen speziell für Flip-Flops entwickelte offene Zehensocken als unerwartetes Mode-Accessoire unter jungen Koreanern auf.
Flip-Flops werden traditionell barfuß getragen, doch diese konventionsbrechende Kombination zieht nun als neuer Stil-Trend Aufmerksamkeit auf sich – einer, der vor dem Hintergrund eines breiteren globalen Interesses an koreanischer Mode und Lebensstil-Ästhetik entsteht, angetrieben durch die internationale Reichweite von K-Pop, K-Drama und sozialen Medien.
Produktdesign und Varianten
Der Artikel wird üblicherweise als offene Zehensocke oder zehenlose Socke vermarktet. Das Design lässt die Zehen frei, während es den Spann bedeckt. Erhältliche Varianten umfassen Baumwoll-, Strick- und Spitzenmaterialien mit Stilen von niedrig geschnittenen und knöchellangen Ausführungen bis hin zu getrenntzehigen Designs, die an traditionelle japanische Tabi erinnern.
Praktischer Ursprung
Diese Socken entstanden aus praktischen Erwägungen. Die Sommer in Korea sind berüchtigt heiß und feucht, was atmungsaktives Schuhwerk zur täglichen Notwendigkeit macht. Flip-Flop-Riemen können bei barfußem Tragen am Spann reiben, und der Stoff hilft, das Einscheuern bei längerem Tragen unter solchen Bedingungen zu verhindern.
Auch ein Wandel in der Einstellung zum Tragen von Socken mit Sandalen hat zur wachsenden Akzeptanz dieses Looks beigetragen. Einst weithin als „Modesünde“ abgetan, hat sich das Paaren zu einer bewussten Modeaussage entwickelt. Die Socken lassen Pediküren sichtbar, während sie Farbe und Textur am Spann hinzufügen.
Laufsteg-Einfluss
Auftritte auf dem Laufsteg haben das Profil der offenen Zehensocken weiter erhöht. Die Luxusmarke Miu Miu präsentierte den Look in ihrer Frühjahr/Sommer-Kollektion im vergangenen Jahr, und Lemaire sowie Paloma Wool zogen dieses Jahr nach – ein Zeichen dafür, dass die Kombination aus Socken und Sandalen, lange ein polarisierender Look, frische Bestätigung durch High-Fashion-Häuser erhält.
DIY-Kultur und Individualisierung
Der Trend hat DIY-Anleitungen auf Social-Media-Plattformen ausgelöst. Einige Nutzer schneiden den Zehenbereich alter Socken ab, während andere komplette maßgefertigte Paare von Grund auf selbst häkeln.
Diese Ästhetik entspricht einer breiteren Individualisierungsbewegung unter Millennials und der Gen Z in Korea, auf dem Höhepunkt aktueller Modeströmungen, Schuhe und Taschen mit kleinen Accessoires zu verschönern. Die DIY-Dimension spiegelt auch ein wachsendes Bedürfnis nach nachhaltigen, upcycelten Modenpraktiken bei jüngeren Konsumenten weltweit wider.
„In letzter Zeit verfolgen Menschen zunehmend ‚kleine Trends‘, die ihnen helfen, sich abzuheben, anstatt Trends zu folgen, die bereits zu groß oder zu mainstream sind“, sagte Park Moon-soo, Assistenzprofessor in der Abteilung für Kunst- und Modedesign an der Cheongju-Universität.
Schauspieler Cha Jung-won wurde beim Tragen von offenen Zehensocken mit Flip-Flops gesehen, laut Bildern von Cha Jung-wons Instagram.
Dieser Artikel stammt aus dem Hankook Ilbo, der Schwesterpublikation von The Korea Times, und wurde mit einem generativen KI-System übersetzt sowie von The Korea Times redigiert.