NachrichtenAktienMetaplanet-CEO Simon Gerovich äußert sich zum Aktionärskonflikt um Unternehmensführung und zu seinen Verbindungen zu MMXX Ventures

Metaplanet-CEO Simon Gerovich äußert sich zum Aktionärskonflikt um Unternehmensführung und zu seinen Verbindungen zu MMXX Ventures

Autor: Blockonomi·

Wichtige Erkenntnisse

  • Metaplanet passte am 18. August seine Aktienbezugsrechte der 10. Serie an, entfernte eine beanstandete Anpassungsklausel und fixierte die Gesamtaktienzahl des Programms.
  • Gerovich räumte ein, dass Metaplanet nicht ausreichend kommuniziert hatte, wie seine Struktur langfristigen Wert stützt, und bezeichnete den Streit als Frage der Kommunikation, nicht der Absicht.
  • Gerovich sagte, er sei bedeutender, aber nicht Mehrheits-Aktionär der Muttergesellschaft von MMXX Ventures und habe dort keine Direktoren-, Leitungs- oder Entscheidungsfunktion.
  • Metaplanet führt eine umfassendere Überprüfung seiner Governance- und Vergütungsrichtlinien durch; weitere Updates folgen, ohne genannten Abschlusszeitplan.
  • Metaplanet hält Bitcoin als primäres Währungsreserve-Asset und gehört damit zu einer kleinen Gruppe börsennotierter Unternehmen weltweit mit diesem Modell.
Metaplanet-CEO Simon Gerovich äußert sich zum Aktionärskonflikt um Unternehmensführung und zu seinen Verbindungen zu MMXX Ventures

Metaplanet-CEO Simon Gerovich hat öffentlich auf wochenlange Aktionärskritik an der Transparenz des Unternehmens reagiert und kürzliche Änderungen an der Unternehmensführung dargelegt, die eine bessere Ausrichtung der Führung auf die Interessen der Investoren bewirken sollen. Das in Tokio notierte Bitcoin-Treasuries-Unternehmen ging zudem auf Gerovichs persönliche Verbindungen zu MMXX Ventures ein, einem seiner Aktionäre, während das Unternehmen weiterhin wegen seiner Struktur der Aktienbezugsrechte unter Beobachtung steht. Metaplanet, das eine Strategie verfolgt, bei der Bitcoin als primäres Währungsreserve-Asset des Unternehmens gehalten wird, zählt zu einer kleinen Gruppe börsennotierter Unternehmen weltweit, die dieses Modell verfolgen – was die Aufmerksamkeit von Investoren auf die Frage lenkt, wie solche Firmen Eigenkapitalemissionen strukturieren und ihr Management vergüten.

Governance-Änderungen zielen auf bessere Ausrichtung der Aktionärsinteressen ab

Gerovich sagte, sein Team habe die vergangene Woche damit verbracht, Feedback von Aktionären zu lesen. Er räumte ein, dass Metaplanet nicht klar erklärt hatte, wie seine Struktur langfristigen Wert stützt, betonte aber, dass Führung und Aktionäre dasselbe grundlegende Ziel verfolgen, auch wenn die Meinungen zur Umsetzung auseinandergehen. Er bezeichnete die Meinungsverschiedenheit als Frage der Kommunikation, nicht der Absicht.

Gemäß Einreichungen kündigte Metaplanet am 18. August Anpassungen seiner Aktienbezugsrechte der 10. Serie an. Die Änderungen entfernten eine Anpassungsklausel, die Aktionärsbeanstandungen ausgelöst hatte, und fixierten künftig die Gesamtaktienzahl des Programms. Gerovich sagte, die Aktualisierung sei darauf ausgelegt, Unsicherheit aus der Struktur zu nehmen und die Ausrichtung zwischen Management und Investoren zu stärken; zugleich führte Metaplanet zusätzliche Maßnahmen neben der Korrektur ein.

Das Unternehmen plant, seine umfassenderen Governance- und Vergütungsrichtlinien weiter zu überprüfen. Gerovich sagte, weitere Updates würden folgen, sobald diese interne Überprüfung abgeschlossen ist, und ordnete die Ankündigung als Teil eines breiteren Vorstoßes für klarere Kommunikation ein, wobei Transparenz weiterhin Priorität bleibe. Für den Abschluss der Governance-Überprüfung nannte er keinen Zeitplan und erklärte, das Unternehmen werde Einzelheiten erst bekannt geben, wenn Entscheidungen finalisiert seien.

I wanted to take a moment to post about communications and transparency. Over the past week, my colleagues and I have spent a lot of time reading the questions, feedback, and criticism that you have shared. Thank you for your passion, and for your belief in Metaplanet. One… — Simon Gerovich (@gerovich) September 6, 2026

Quelle: X-Beitrag von Simon Gerovich (@gerovich), 6. September 2026

Verbindungen zu MMXX Ventures ziehen Aktionärsfragen nach sich

Gerovich ging zudem auf seine Beziehung zu MMXX Ventures ein, einem Aktionär von Metaplanet. Er sagte, MMXX halte als externer Investor Aktien an Metaplanet, und beschrieb sich selbst als bedeutenden, aber nicht Mehrheits-Aktionär der Muttergesellschaft von MMXX. Diese Beteiligung erstrecke sich nicht auf den täglichen Geschäftsbetrieb von MMXX.

Der CEO erklärte, dass er bei MMXX Ventures keine Direktoren- oder Leitungsposition innehat und an den Investitions- oder Handelsentscheidungen des Unternehmens nicht beteiligt ist. Er könne nur zu Entscheidungen sprechen, die direkt bei Metaplanet getroffen würden, und zog eine klare Grenze zwischen seinen persönlichen Beteiligungen und Angelegenheiten des Unternehmens.

Die Klarstellung folgte auf wochenlange Fragen zu möglichen Interessenkonflikten, da Aktionäre wissen wollten, in welchem Zusammenhang die Führung von Metaplanet zur Markttätigkeit von MMXX steht. Gerovichs Erklärung zielte darauf ab, seine persönliche Beteiligung vom operativen Geschäft von Metaplanet zu trennen; er sagte, diese Unterscheidung sei entscheidend dafür, wie Aktionäre die Entscheidungen des Unternehmens bewerten.

Gerovich dankte abschließend den Aktionären, die sich in den vergangenen Wochen mit Metaplanet auseinandergesetzt haben. Er sagte, das Unternehmen werde weitere Details bekannt geben, sobald künftige Entscheidungen getroffen werden, bezeichnete die laufende Kommunikation als zentral für die nächsten Schritte des Unternehmens und erklärte, dass Aktionärsfeedback die Arbeitsweise von Metaplanet weiter prägen werde. Für Aktionäre und Beobachter bleiben die Abschluss der ausstehenden Governance- und Vergütungsüberprüfung sowie weitere Offenlegungen über die Beziehungen zwischen der Führung von Metaplanet und seinen institutionellen Investoren die wichtigsten offenen Punkte.