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MB Energy betankt Kreuzfahrtschiff mit Methanol im Hafen von Kiel

Autor: Ship & Bunker·

Wichtige Erkenntnisse

  • MB Energy lieferte rund 25 Kubikmeter Methanol an die Mein Schiff 7 im Hafen von Kiel.
  • Das Methanol wurde aus erneuerbaren Ausgangsstoffen hergestellt und ist vor allem für den Kesselbetrieb an Bord vorgesehen.
  • Johs. Martens übernahm den Transport per Lkw und die physische Lieferung; der Lkw fuhr mit HVO 100.
  • Die Betankung erfolgte, während das Kreuzfahrtschiff rund 2.900 Gäste an Bord hatte und der Terminalbetrieb weiterlief.
  • MB Energy rüstet die Lageranlage Hamburg-Blumensand für Methanol um und plant Lieferungen größerer Mengen Methanol und Ammoniak.
MB Energy betankt Kreuzfahrtschiff mit Methanol im Hafen von Kiel

Das in Hamburg ansässige Energieunternehmen MB Energy hat einen Methanol-Bunkertest für ein Schiff von TUI Cruises im deutschen Hafen Kiel abgeschlossen und damit einen weiteren Datenpunkt zum Wandel der Schifffahrtsbranche hin zu alternativen Kraftstoffen sowie zu den logistischen Anforderungen bei deren Handhabung in stark frequentierten Passagierhäfen geliefert.

Rund 25 m3 Methanol aus erneuerbaren Ausgangsstoffen wurden an die Mein Schiff 7 am Ostseekai Cruise Terminal geliefert, teilte MB Energy heute in einer Pressemitteilung mit.

Der Kraftstoff soll an Bord vor allem für den Kesselbetrieb und nicht für den Antrieb verwendet werden.

Johs. Martens übernahm im Auftrag von MB Energy den Transport per Lkw sowie die physische Lieferung.

Der für den Einsatz verwendete Lkw wurde mit HVO 100 betrieben.

Die Betankung fand statt, während das Kreuzfahrtschiff mit rund 2.900 Gästen an Bord unterwegs war und am Terminal weitere Aktivitäten stattfanden, was die notwendige Koordination bei der Kraftstoffversorgung in einem aktiven Kreuzfahrtbetrieb unterstreicht.

MB Energy sagte, der Test habe praktische Erfahrungen im Umgang mit Methanol-Lieferungen an große Passagierschiffe ermöglicht.

Das Unternehmen entwickelt seine Lageranlage in Hamburg-Blumensand weiter, um sie für Methanol vorzubereiten, und plant, größere Mengen Methanol und Ammoniak an maritime Kunden zu liefern.

Hamburg und Kiel sollen als wichtigste operative Standorte in Norddeutschland dienen; zudem besteht die Möglichkeit, auch andere europäische Häfen zu beliefern.

Ship & Bunker News Team

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