„Es heißt Sadismus“: Max Miller wird in scharfem neuen Essay angegriffen
Wichtige Erkenntnisse
- •Emily Moreno, die Ex-Frau von Rep. Max Miller, hat ihm im Zusammenhang mit einem laufenden Sorgerechtsstreit mehrere Gewaltakte vorgeworfen, darunter das Übergießen mit heißem Wasser und das Ansetzen einer Waffe an ihren Kopf.
- •Ein Essay in The Atlantic stellte ein blaues Stoffkaninchen in den Mittelpunkt, das Miller seiner kleinen Tochter Berichten zufolge über längere Zeit vorenthielt.
- •Miller bestreitet alle Vorwürfe und hat selbst eine Untersuchung durch den House Ethics Committee beantragt.
- •Sen. Bernie Moreno, Millers ehemaliger Schwiegervater, fordert seinen Rücktritt und sagte, seine Tochter und Enkelin hätten an einen sicheren Ort gebracht werden müssen.
- •Der öffentliche Konflikt hat zwei prominente republikanische Familien aus Ohio entzweit, die beide mit Donald Trumps politischem Umfeld und der GOP-Struktur des Bundesstaates verbunden sind.

Ein blaues Stoffkaninchen eines Kleinkindes ist zum prägnanten Symbol des Skandals um Rep. Max Miller (R-OH) geworden und steht im Mittelpunkt eines scharfen Essays in The Atlantic.
Miller, ein ehemaliger Mitarbeiter des Trump White House, der 2022 in den Kongress gewählt wurde, steht nun im Zentrum eines zutiefst persönlichen und politisch brisanten Streits, der die Beziehungen zwischen zwei prominenten republikanischen Familien aus Ohio belastet hat. Die Autorin Elizabeth Bruenig nutzte das Spielzeug — mit dem Millers 2-jährige Tochter seit ihrer Geburt schläft — als Ausgangspunkt für eine breitere Argumentation über den Kongressabgeordneten aus Ohio. „Children are made for love, but not everyone who has a child is fit to love them“, schrieb Bruenig.
Nach Gerichtsunterlagen und von Mother Jones veröffentlichten Aufzeichnungen soll Miller das Stoffkaninchen seiner Tochter wiederholt vorenthalten haben, zeitweise für Tage, trotz Bitten seiner Ex-Frau Emily Moreno und ihres Vaters, Sen. Bernie Moreno (R-OH). In ihren Nachrichten erklärte Emily Moreno, das Vorenthalten habe sie stellvertretend über ihr Kind verletzen sollen.
„When someone else's pain pleases you, it is called sadism“, schrieb Bruenig. „There is no sound way to manage sadists in society, as normal behavioral incentives do not seem to apply to them. This makes them dangerous. They should probably not spend much time around other people. And they certainly shouldn't be around children, who can't defend themselves and can't understand how someone might thrive on suffering, because children are made for love.“
Der Streit um das Kaninchen steht im Kontext deutlich schwerwiegenderer Vorwürfe. Im laufenden Sorgerechtsstreit hat Moreno Miller beschuldigt, ihr heißes Wasser über den Körper gegossen, ihr eine Waffe an den Kopf gehalten und sie gegen eine Wand gestoßen zu haben. Sie sagte außerdem, sie könne nicht ausschließen, dass er das Schlüsselbein ihrer Tochter gebrochen habe. Sen. Bernie Moreno sagte, seine Tochter und seine Enkelin hätten Ohio inzwischen in eine sichere Unterkunft verlassen.
Miller bestreitet alle Vorwürfe. „I have never abused our daughter“, sagte er. Gegen ihn wurden keine strafrechtlichen Anklagen erhoben. Miller selbst beantragte, dass der House Ethics Committee den Fall untersucht — ein Verfahren, das üblicherweise prüft, ob Mitglieder gegen House-Regeln oder Bundesrecht verstoßen haben, und Monate dauern kann — und er weigert sich, seinen Wiederwahlkampf zu beenden, obwohl Sen. Bernie Moreno und eine wachsende Zahl von Republikanern seinen Rücktritt fordern. Die Spaltung zwischen den Morenos und Miller ist besonders bemerkenswert, da beide Familien enge Verbindungen zum politischen Umfeld von Donald Trump und zur republikanischen Parteistruktur in Ohio haben.
Miller wies die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Kaninchen ebenfalls als falsch zurück und bestand darauf, dass seine Tochter das Spielzeug innerhalb von 14 Stunden zurückbekommen habe.