KR fordert Rückmeldungen zu Klassifikationsregeln für Schiffe mit brennbaren Kraftstoffen (Low-Flashpoint)
Wichtige Erkenntnisse
- •Die KR fordert Branchenrückmeldungen zu vorgeschlagenen Änderungen ihrer Klassifikationsregeln und Leitlinien, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Mitteilung zeigt.
- •Die vorgeschlagenen Überarbeitungen umfassen Änderungen an Teil 8 der Regeln und Leitlinien, Teil 9 der Leitlinien sowie Leitlinien zu Kraftstoffen mit niedrigem Flammpunkt und Systemen zur Verhütung von Umwelverschmutzung.
- •Die KR erklärte, die Überarbeitungen sollten den neuesten technologischen Stand und die Kundenanforderungen widerspiegeln.
- •Kraftstoffe mit niedrigem Flammpunkt wie LNG, Methanol und Ammoniak stoßen auf wachsendes Interesse, da die Schifffahrt nach emissionsärmeren Alternativen zu konventionellen Kraftstoffen sucht.
- •Interessierte Parteien müssen ihre Kommentare bis zum 7. September beim Machinery Rule Development Team der KR einreichen.

Die Korean Register (KR) lädt die Branche ein, Rückmeldungen zu vorgeschlagenen Änderungen ihrer Klassifikationsregeln und Leitlinien abzugeben, darunter auch Anforderungen für Schiffe, die Kraftstoffe mit niedrigem Flammpunkt verwenden.
Den Angaben einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung zufolge sind die vorgeschlagenen Überarbeitungen Teil der laufenden Arbeit der KR zur Aktualisierung ihrer technischen Klassifikationsregeln und umfassen Änderungen an Teil 8 der Regeln und Leitlinien sowie an Teil 9 der Leitlinien.
Darüber hinaus schlägt die KR Änderungen an ihren Leitlinien für Schiffe mit Kraftstoffen mit niedrigem Flammpunkt sowie an den Leitlinien zur Verhütung von Umwelverschmutzung durch Schiffe vor.
Kraftstoffe mit niedrigem Flammpunkt wie Flüssigerdgas (LNG), Methanol und Ammoniak finden in der Schifffahrt zunehmend Beachtung, da die Branche nach emissionsärmeren Alternativen zu konventionellen Schiffskraftstoffen sucht. Da diese Kraftstoffe leichter entflammbar sind als konventionelles Heizöl, unterliegt ihre Verwendung besonderen Sicherheitsanforderungen; der International Code of Safety for Ships Using Gases or Other Low-flashpoint Fuels (IGF-Code) der International Maritime Organization bildet den internationalen Rahmen, und Klassifikationsgesellschaften wie die KR entwickeln eigene, darauf abgestimmte Regeln und Leitlinien. Öffentliche Anhörungsverfahren wie dieses ermöglichen es Reedern, Werften und anderen Beteiligten, die Anwendung solcher technischen Anforderungen vor ihrem Inkrafttreten mitzugestalten.
Die Klassifikationsgesellschaft erklärte, die Überarbeitungen würden entwickelt, um den neuesten technologischen Stand und die Anforderungen der Kunden widerzuspiegeln.
Interessierte Parteien haben bis zum 7. September Zeit, ihre Kommentare zu den vorgeschlagenen Änderungen beim Machinery Rule Development Team der KR einzureichen.