NachrichtenAktienJPMorgan, Citigroup und Bank of America blockieren KI-Agenten von Drittanbietern in Kundenkonten

JPMorgan, Citigroup und Bank of America blockieren KI-Agenten von Drittanbietern in Kundenkonten

Autor: Coinotag·

Wichtige Erkenntnisse

  • •JPMorgan Chase, Citigroup und Bank of America blockieren den Zugriff von KI-Agenten Dritter auf Kundenbankkonten, wie aus einem COINOTAG-Bericht vom 25. Oktober 2026 hervorgeht.
  • •Die Beschränkungen richten sich gegen autonome Software, die sich mit legitimen Kundendaten anmeldet und Geld bewegen oder ausgeben kann, ohne dass ein Mensch jede einzelne Aktion freigibt.
  • •Die Banken befürchten, dass agentengesteuerte Sitzungen Sicherheitsmodelle untergraben, die davon ausgehen, dass hinter jeder Anmeldung ein Mensch steht — mit Risiken unbefugter Überweisungen, Betrug und Haftungsstreitigkeiten.
  • •Der Schritt folgt auf eine Warnung von JPMorgan-Chef Jamie Dimon vom 13. Oktober, der Cybersicherheitsbedrohungen für das Finanzsystem hervorgehoben hat, während er KI in der Bank gleichzeitig fördert.
  • •Während Visa und Mastercard Rahmenwerke angekündigt haben, die verifizierter KI Zahlungen für Nutzer ermöglichen sollen, bleibt der direkte Zugriff auf Kundenbankkonten ein weit sensibleres Feld; die technischen Maßnahmen der drei Banken zur Erkennung automatisierter Anmeldungen sind nicht offengelegt.
JPMorgan, Citigroup und Bank of America blockieren KI-Agenten von Drittanbietern in Kundenkonten

Zu den größten Banken der USA — JPMorgan Chase (JPM), Citigroup und Bank of America — haben ihre Systeme verschärft, um Künstliche Intelligenz von Drittanbietern aus Kundenkonten fernzuhalten, wie aus einem am 25. Oktober 2026 veröffentlichten Bericht von COINOTAG hervorgeht.

Den Beschränkungen zufolge richten sie sich gegen Software, die sich mit legitimen Kundendaten anmelden und dann Geld bewegen oder ausgeben kann, ohne dass ein Mensch jede einzelne Aktion genehmigt.

Warum die Banken bei KI-Agenten eine Grenze ziehen

KI-Agenten sind autonome Softwareprogramme, die mehrstufige Aufgaben im Auftrag eines Nutzers ausführen können — Webseiten durchsuchen, Formulare ausfüllen und Transaktionen mit wenig oder keiner menschlichen Beteiligung abschließen. Während solche Werkzeuge von experimentellen Projekten zu gängigen Verbraucherprodukten geworden sind, sehen sich die Banken einer neuen Frage gegenüber: Was geschieht, wenn sich ein automatisiertes Programm mit dem echten Benutzernamen und Passwort eines Kunden bei einem Konto anmeldet?

Die klassische Sicherheit im Online-Banking setzt voraus, dass hinter jeder Sitzung ein Mensch steht. Wenn ein Agent über gültige Zugangsdaten verfügt, kann er Überweisungen oder Zahlungen veranlassen, ohne die menschliche Freigabe pro Aktion, auf die sich Banken bislang verlassen haben — mit Sorgen über unbefugte Transaktionen, Betrug und Streitigkeiten über die Haftung, wenn etwas schiefgeht. Werden Zugangsdaten mit Software von Drittanbietern geteilt, können Kunden zudem gefährdet sein, wenn der Agent oder dessen Betreiber kompromittiert wird.

Branchenkontext

Der Schritt der drei Banken fällt in eine Phase, in der der Finanzsektor mit dem Aufstieg der sogenannten Agentic AI ringt. Großeennetzwerke wie Visa und Mastercard haben Rahmenwerke angekündigt, die verifizierter KI Zahlungen im Auftrag von Nutzern ermöglichen sollen, während der direkte Zugriff auf Kundenbankkonten für die Geldhäuser nach wie vor ein weit sensibleres Feld bleibt.

Laut Berichtsüberschrift folgt die Entwicklung auf eine Warnung von JPMorgan-Chef Jamie Dimon vom 13. Oktober. Dimon, der die nach Bilanzsumme größte US-Bank leitet, hat sich wiederholt sowohl mit den Chancen als auch den Risiken der Künstlichen Intelligenz befasst — in seinen jährlichen Aktionärsbriefen beschrieb er die Technologie als entscheidend für die Zukunft der Bank — warnte zugleich aber vor Cybersicherheitsbedrohungen für das Finanzsystem.

Der Bericht nannte keine technischen Maßnahmen, mit denen die drei Banken automatisierte Anmeldungen erkennen und blockieren; wie jedes Institut in der Praxis agentengesteuerte von menschlichen Sitzungen unterscheidet, bleibt demnach offen — ein zentrales Detail, auf das es angesichts dieser Beschränkungen ankommt.

Quelle

Dieser Artikel basiert auf einer Berichterstattung, die erstmals von COINOTAG veröffentlicht wurde: JPMorgan (JPM) Blocks Third-Party AI Agents From Customer Accounts After Dimon's Oct. 13 Warning. Der verfügbare Quelltext enthielt keine vollständigen Details zu den einzelnen Maßnahmen der Banken.