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FX-Optionsverfälle für den 30. Juli, 10 Uhr New-York-Cut

Autor: ForexLive·

Wichtige Erkenntnisse

  • EUR/USD-Optionsverfälle zwischen 1,1415 und 1,1475 könnten die Handelsspannen eingrenzen, wobei der 1,1475-Strike nahe der Juli-Resistance als kurzfristige Decke wirken könnte.
  • Die Q2-BIP- und Inflationsveröffentlichungen des Euro-Raums könnten die seitwärts gerichtete EUR/USD-Preisaktion stören, falls die Daten die Erwartungen an die EZB-Politik erheblich verändern.
  • Der Dollar schwächte sich nach der Zinsentscheidung der Federal Reserve, doch 10-jährige Treasury-Renditen, die sich 4,71 % nähern, könnten eine Umkehr auslösen und den Greenback gegenüber den wichtigsten Währungen stützen.
  • USD/JPY weist weiterhin auf weitere Aufwärtsbewegung hin, da das Paar primär von der Dollar-Stimmung und nicht von Optionsverfällen gesteuert wird.
  • Das japanische Interventionsrisiko bleibt die wichtigste Begrenzung für USD/JPY-Gewinne, wobei die Bedrohung derzeit unterhalb des 164,00-Niveaus eingedämmt ist.
FX-Optionsverfälle für den 30. Juli, 10 Uhr New-York-Cut

Mehrere bemerkenswerte FX-Optionsverfälle stehen für den 30. Juli, 10 Uhr New-York-Cut im Fokus – ein tägliches Abrechnungsfenster, das dazu neigt, große Optionspositionen zu bündeln und als kurzfristiger Magnet oder Barriere für Kassapreise um wichtige Strike-Level wirken kann.

EUR/USD-Verfälle sind zwischen 1,1415 und 1,1475 gestaffelt. Diese Niveaus tragen zwar keine große technische Bedeutung, könnten jedoch die Preisaktion beeinflussen, indem sie die Handelsspannen während der Sitzung stärker eingrenzen.

Die Verfälle bei 1,1475 liegen nahe der jüngsten Juli-Resistance-Zone von 1,1470-80. Diese könnten als zusätzliche Decke dienen, die Käufer durchbrechen müssten, um weiteren Aufwärtsschwung aufzubauen. Meanwhile könnten Verfälle bei 1,1450 dazu beitragen, die Preisaktion eng gebunden zu halten, sofern die Q2-BIP- und Inflationsdaten des Euro-Raums – die ersten Momentaufnahmen von Wachstum und Preisdruck der Währungsunion in diesem Quartal – keine signifikante Überraschung liefern, die die Erwartungen an die Politik der Europäischen Zentralbank verschiebt.

Ohne einen solchen Datenschock wird erwartet, dass die breitere Dollar-Stimmung heute der wichtigste Treiber für die Hauptwährungen bleibt. Der Dollar schwächte sich nach der Zinsentscheidung der Federal Reserve von gestern, jedoch könnten anhaltend höhere Renditen eine Umkehr des Dollar-Rückgangs in Richtung Wochenende auslösen.

An den Anleihemärkten steigen die 10-jährigen Treasury-Renditen nun auf 4,71 % – ein Niveau, das seit vor dem Beginn des Zinssenkungszyklus der Fed nicht mehr erreicht wurde. Dies stellt einen bedeutenderen Faktor für die breitere Marktrichtung dar und neigt dazu, die Dollar-Stärke gegenüber den meisten wichtigen Währungen zu stützen.

Beim USD/JPY gibt es einen Verfall beim 163,50-Niveau. Optionsverfälle haben jedoch für dieses Paar nur begrenzte Relevanz, da es weiterhin überwiegend von der Dollar-Stimmung gesteuert wird, wobei der Weg des geringsten Widerstands weiterhin auf weitere Aufwärtsbewegung beim USD/JPY hindeutet.

Die wesentliche Bremse für die Aufwärtsbewegung ist das Interventionsrisiko durch die japanischen Behörden, die in der Vergangenheit auf dem Markt interveniert sind, als sich das Paar Niveaus näherte oder überschritt, die sie als übermäßig ansahen. Dieses Risiko könnte jederzeit entstehen, sollten Käufer zu weit über das Ziel hinausschießen. Derzeit scheint dieses Risiko unterhalb des 164,00-Niveaus eingedämmt, obwohl die Geduld der Tokioer Beamten weiterhin auf die Probe gestellt wird.

Weitere Hinweise zur Interpretation und Verwendung dieser Daten finden Sie in diesem Beitrag.