Fomo übernimmt Technologie und Team von Mobula zur Stärkung des eigenen Onchain-Datenstacks
Wichtige Erkenntnisse
- •Fomo hat die proprietäre Software und das geistige Eigentum von Mobula in einem am 31. August angekündigten Deal übernommen und die Kerntechnologie sowie wichtige Mitarbeiter des Datenanbieters ins eigene Haus geholt.
- •Mobula-Gründer Sacha Marcus und CTO Sacha Delhoux wechseln in Formos Engineering-Team, während Mobula Berichten zufolge als eigenständige Einheit weiterführt.
- •Mobulas Echtzeit-APIs und sicherheitsangereicherten Datenendpunkte trieben bereits vor der Übernahme Formos Betrugserkennungstools und Social-Discovery-Funktionen an.
- •Fomo hob im November 2025 eine 17-Millionen-Dollar-Series-A unter Führung von Benchmark und im Juni 2026 eine 75-Millionen-Dollar-Series-B unter Führung von Index Ventures bei einer Bewertung von 550 Millionen Dollar ab.
- •Fomo überschritt 1,9 Millionen Nutzer insgesamt; das monatliche Handelsvolumen stieg von 500 Millionen Dollar im Juni auf projizierte 2,8 Milliarden Dollar im August, bei über 30.000 neuen Nutzern täglich.

Fomo, die in New York ansässige Social-Trading-App für Onchain-Handel, hat die proprietäre Software und das geistige Eigentum von Mobula übernommen, einem Anbieter für Onchain-Datenaggregation und -Infrastruktur. Das wurde am 31. August angekündigt. Durch die Übernahme wandern Mobulas Kerntechnologie und wichtige Mitarbeiter direkt in Formos Engineering-Team.
Zu denjenigen, die zu Fomo wechseln, gehören Mobula-Gründer Sacha Marcus und CTO Sacha Delhoux.
Was Fomo kauft und warum das wichtig ist
Mobula trieb bereits vor der Übernahme kritische Teile von Formos Infrastruktur. Seine Echtzeit-APIs und mit Sicherheitsdaten angereicherten Endpunkte bildeten das Fundament hinter Formos Betrugserkennungstools und Social-Discovery-Funktionen. Diese Ebene ins eigene Haus zu holen, statt auf einen Drittanbieter zu setzen, gibt Fomo direkte Kontrolle über eine Abhängigkeit, die unter Funktionen liegt, auf die seine Nutzer angewiesen sind – etwa die Kennzeichnung bösartiger Token oder das Aufspüren trendender Onchain-Aktivität. Für eine Social-Trading-App, bei der Vertrauen und Datengeschwindigkeit zentral für das Produkterlebnis sind, ist der Besitz der zugrunde liegenden Datenpipeline eine bedeutsame strukturelle Veränderung.
Mobula selbst wird Berichten zufolge nach Abschluss des Deals als eigenständige Einheit weiterexistieren, auch wenn Fomo das Kern-IP und die Engineering-Führung übernommen hat.
Formos Wachstumskurve im Kontext
Fomo schloss im November 2025 eine 17-Millionen-Dollar-Series-A unter Führung von Benchmark ab und legte im Juni 2026 mit einer 75-Millionen-Dollar-Series-B unter Führung von Index Ventures nach – bei einer Bewertung von 550 Millionen Dollar.
Vor der Übernahme überschritt Fomo die Marke von 1,9 Millionen Nutzern insgesamt, davon allein im August über 1,2 Millionen als aktiv eingestuft. Auch die Entwicklung des Handelsvolumens ist bemerkenswert: Formos monatliches Volumen stieg von 500 Millionen Dollar im Juni auf projizierte 2,8 Milliarden Dollar im August. Die Umsatzlaufzeit des Unternehmens liegt bei rund 17 Millionen Dollar, und die Plattform gewinnt täglich mehr als 30.000 neue Nutzer hinzu.
Dieses rasante Wachstum erklärt auch den Zeitpunkt der Übernahme: Das Volumen an Onchain-Daten, das Fomo verarbeiten, auf Betrügereien prüfen und in Echtzeit bereitstellen muss, wächst mit jeder neuen Nutzergruppe. Wie das Mobula-Team und die Technologie in Formos Produkt-Roadmap integriert werden – und ob Mobulas unabhängiger Betrieb unverändert weiterläuft – wird sich im Herbst beim Abschluss des Deals zeigen.