Farmerverbände bezweifeln die Rechtmäßigkeit des NFA-Plans zum Verkauf alter Reisbestände
Wichtige Erkenntnisse
- •FFF und Magsasaka Party-list argumentieren, dass ein Großteil der Reisbestände der NFA die Altersgrenzen von Republic Act Nr. 12078 überschreiten könnte, der Versteigerungen nur bei Reis bis drei Monaten und Palay bis sechs Monaten erlaubt.
- •Die NFA plant, rund 37.000 MT älteren Reises im Wert von 1,18 Milliarden Pesos zu versteigern, um Lagerplatz für mindestens 50.000 MT Palay der Regenzeit zu schaffen.
- •Zwei frühere öffentliche Auktionen scheiterten; die erste setzte nur Bestände im Wert von 65 Millionen Pesos ab, bevor der Rest per Verkaufsverhandlung abgewickelt wurde.
- •NFA-Administrator Larry Lacson erklärte, die Räumung des alten Reises werde rund 6,8 % der Lagerkapazität freimachen; die Behörde sucht über ihre bisherigen 65 Lager hinaus zusätzliche Lagerflächen.
- •Seit dem Reisliberalisierungsgesetz von 2019 beschränkt sich der Auftrag der NFA auf die Aufrechterhaltung des nationalen Pufferbestands durch den Ankauf von einheimischem Palay.

Die Federation of Free Farmers (FFF) und die Magsasaka Party-list haben die Rechtmäßigkeit des Plans der National Food Authority (NFA) in Frage gestellt, rund 35.000 Tonnen (MT) alternden geschliffenen Reises im Wert von 1,18 Milliarden Pesos zu verkaufen. Sie argumentieren, dass ein Großteil des Getreidebestands nach geltendem Recht möglicherweise zu alt für eine Veräußerung ist.
Die beiden Verbände verwiesen auf Republic Act Nr. 12078, der die Altersgrenzen für die Versteigerung von NFA-Reis- und Palay-Beständen (ungeschliffener Reis) auf jeweils drei beziehungsweise sechs Monate festlegt. Nach Informationen ihrer Ortsverbände könnte ein großer Teil der NFA-Bestände bereits älter als zwölf Monate sein.
Der Streit fällt in eine Zeit, in der die NFA unter einem neu definierten Auftrag arbeitet: Das Reisliberalisierungsgesetz von 2019 (Republic Act Nr. 11203) entzog der Behörde ihre Befugnisse für Lizenzvergabe und Regulierung von Reisimporten und beschränkte ihre Rolle auf die Aufrechterhaltung des nationalen Pufferbestands, vor allem durch den Ankauf von Palay von einheimischen Landwirten.
In einer gemeinsamen Erklärung wiesen die FFF und die Magsasaka Party-list zudem darauf hin, dass zwei frühere öffentliche Auktionen der NFA-Reisbestände gescheitert seien und die Behörde daher vor dem Ankauf der Palay-Ernte der Regenzeit Mühe habe, ihre Lagerkapazitäten zu entlasten.
Nach der ersten Auktion konnte die NFA lediglich Reisbestände im Wert von 65 Millionen Pesos von insgesamt 1,18 Milliarden Pesos absetzen. Die restlichen Bestände wurden über einen Verhandlungsv verkauf abgewickelt.
„Die Behörde muss außerdem sicherstellen, dass ihr alternder Reis für den menschlichen oder tierischen Verzehr geeignet ist“, erklärten die Verbände.
Die NFA wiederum hat angekündigt, rund 37.000 MT älteren Reis zu versteigern, um Platz für mindestens 50.000 MT Palay aus der Ernte der Regenzeit zu schaffen und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, bevor der Bestand für den menschlichen Verzehr ungeeignet wird.
NFA-Administrator Larry R. Lacson erklärte, dass die Räumung des älteren Reises rechtzeitig zur bevorstehenden Ernte rund 6,8 % zusätzlichen Lagerraum schaffe. Er fügte hinzu, dass die Behörde neben den derzeit 65 Lagern in ihrem Netzwerk weiterhin nach zusätzlichen Lagerflächen zur Miete oder zeitweiligen Nutzung suche. — Marron Joshua F. Mendoza