NachrichtenMakroVier Tote, fast 133.000 Menschen von Tropenstürmen und Südwestmonsun betroffen — OCD

Vier Tote, fast 133.000 Menschen von Tropenstürmen und Südwestmonsun betroffen — OCD

Autor: Bworldonline·

Wichtige Erkenntnisse

  • Mindestens vier bestätigte Todesfälle werden auf die kombinierten Auswirkungen der Tropenstürme und des Südwestmonsuns zurückgeführt — zwei durch einen Erdrutsch in Benguet und zwei durch einen Felssturz in Rizal.
  • Fast 133.000 Personen in etwa 40.000 Familien wurden von dem Unwetter in den Regionen I, II, III, V, IX und der Cordillera Administrative Region betroffen.
  • Mehr als 6.200 obdachlose Personen sind derzeit in 61 als Reaktion auf die Katastrophen eingerichteten Evakuierungszentren untergebracht.
  • Die Philippine National Police hat zwei zusätzliche Ertrinkungstote gemeldet, die noch verifiziert werden, um festzustellen, ob sie mit den Wettersystemen in Verbindung stehen.
  • Die Regierung hat Hilfsgüter im Wert von über 3,5 Millionen Peso an betroffene Einwohner verteilt; zudem wurden 14 Häuser durch die Stürme beschädigt.
Vier Tote, fast 133.000 Menschen von Tropenstürmen und Südwestmonsun betroffen — OCD

Mindestens vier Menschen sind ums Leben gekommen und fast 133.000 Personen wurden durch die kombinierten Auswirkungen der Tropenstürme Luis und Maymay sowie des Südwestmonsuns betroffen, wie das Büro für Katastrophenschutz (OCD) am Freitag mitteilte.

Zwei der bestätigten Todesopfer sowie eine Verletzung gingen auf einen Erdrutsch in der Provinz Benguet zurück, so OCD-Stellvertretender Sprecher Diego Agustin Mariano unter Berufung auf Datenstand 6:00 Uhr. Die beiden weiteren gemeldeten Todesfälle wurden durch einen Felssturz in Rodriguez, Rizal, verursacht.

Die OCD teilte mit, dass die Überprüfung aller gemeldeten Todesfälle noch andauert.

Die Philippine National Police hat zudem zwei Ertrinkungstote gemeldet. Nach Angaben der OCD werden diese Fälle noch geprüft, um festzustellen, ob sie direkt durch die jüngsten Wettersysteme verursacht wurden.

„Sollten sie als durch die Wettersysteme verursacht verifiziert oder bestätigt werden, werden sie in unseren Bericht aufgenommen", sagte Herr Mariano gegenüber Reportern über Viber.

Die Gesamtzahl der von dem Unwetter betroffenen Personen hat laut Herrn Mariano fast 133.000 erreicht, was etwa 40.000 Familien entspricht. Von den Betroffenen werden derzeit 6.215 Personen — bestehend aus 2.021 Familien — in 61 Evakuierungszentren untergebracht.

Die betroffene Bevölkerung konzentriert sich auf die Regionen I, II, III, V, IX und die Cordillera Administrative Region (CAR), so die OCD. Die Philippinen erleben jährlich durchschnittlich etwa 20 Tropenstürme, wodurch Katastrophenschutz und schnelle Einsatzmaßnahmen eine regelmäßig wiederkehrende nationale Priorität darstellen. Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, bringt regelmäßig starke Niederschläge an die westlichen Landesteile und kann die Auswirkungen naher Wettersysteme verstärken.

Zu den Sachschäden zählen insgesamt 14 betroffene Häuser, von denen 13 teilweise und eines vollständig beschädigt wurden.

Die OCD berichtete außerdem, dass bereits Hilfsgüter im Wert von über 3,5 Millionen Peso an die vom Unwetter betroffenen Personen verteilt wurden.

— Edg Adrian A. Eva