NachrichtenMakroNeil Shearing zum „China Shock 2.0“

Neil Shearing zum „China Shock 2.0“

Autor: Capital Economics·

Wichtige Erkenntnisse

  • In der Reihe „Weekly Briefing“ von Capital Economics erläutert Group Chief Economist Neil Shearing das Thema „China Shock 2.0“.
  • Der ursprüngliche China-Schock bezeichnet den Anstieg der chinesischen Exporte, der auf den Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001 folgte.
  • Forschungsarbeiten der Ökonomen David Autor, David Dorn und Gordon Hanson brachten den ursprünglichen China-Schock mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten im verarbeitenden Gewerbe in importexponierten Regionen der USA in Verbindung.
  • Die „2.0“-Perspektive beleuchtet, wie eine neue Welle chinesischer Exportwettbewerbsfähigkeit mit aktuellen Zollstreitigkeiten, industriepolitischen Subventionen und der Neuausrichtung von Lieferketten in Industrie- und Schwellenländern zusammenwirken könnte.
  • Die Folge ist auf Spotify, Apple Podcasts und anderen führenden Podcast-Plattformen verfügbar.
Neil Shearing zum „China Shock 2.0“

Capital Economics, das unabhängige volkswirtschaftliche Forschungsinstitut, präsentiert „Neil Shearing zum China Shock 2.0“. Shearing, Group Chief Economist des Hauses, äußert sich zu einem Begriff, der an eine der am intensivsten untersuchten Episoden der modernen Handelsökonomie erinnert. Die Folge, Teil der Reihe „Weekly Briefing“ von Capital Economics, ist über Spotify, Apple Podcasts und andere führende Podcast-Plattformen verfügbar.

Für Leser, denen der Begriff neu ist: Der ursprüngliche „China-Schock“ beschreibt den Anstieg der chinesischen Exporte, der auf den Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001 folgte – eine Phase, die einflussreiche akademische Forschung, allen voran von den Ökonomen David Autor, David Dorn und Gordon Hanson, mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten im verarbeitenden Gewerbe in importexponierten Regionen der USA in Verbindung brachte. Die „2.0“-Rahmung verweist auf die neue Auflage dieser Debatte: wie eine erneute Welle chinesischer Exportwettbewerbsfähigkeit mit den heutigen Zollstreitigkeiten, industriepolitischen Subventionen und der Neuausrichtung von Lieferketten – in Industrie- wie in Schwellenländern – zusammentreffen könnte.

Hörer können die Diskussion in einen breiteren Kontext einordnen, indem sie die unten verlinkte verwandte Forschung des Unternehmens heranziehen, die die Nahrungsmittelinflation in Schwellenländern, Wachstums- und Arbeitskostendaten in der Eurozone sowie Wachstumsaussichten in ganz Afrika umfasst.

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