CBP beschlagnahmt 1,17 Millionen Dollar in Kokain nach zwei Vorfällen an der Laredo-Grenze
Wichtige Erkenntnisse
- •CBP beschlagnahmte Ende Juli bei zwei Vorfällen an Grenzübergängen in Laredo insgesamt 88.06 Pfund Kokain im Wert von rund $1,175,967.
- •Der erste Fund am 20. Juli betraf 37.69 Pfund Kokain, die im Traktor eines kommerziellen Lkw versteckt waren, der Paprika über die World Trade Bridge transportierte.
- •Der zweite Fund am 22. Juli brachte 50.37 Pfund Kokain aus einem Pkw zutage, der am Juarez-Lincoln Bridge kontrolliert wurde.
- •Beide Fahrer, ein 31-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau mit mexikanischer Staatsangehörigkeit, wurden nach den Entdeckungen festgenommen.
- •Homeland Security Investigations ermittelt weiter in beiden Fällen; bis zum 5. August waren keine Strafanzeigen bekanntgegeben worden.

Beamte der U.S. Customs and Border Protection beschlagnahmten bei zwei getrennten Vorfällen an Grenzübergängen in Laredo, Texas, Ende Juli insgesamt 88.06 Pfund Kokain im Wert von $1,175,967, wie aus einer am 5. August veröffentlichten Bundesmitteilung hervorgeht.
Laredo ist der verkehrsreichste Binnenhafen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und gemessen am Frachtwert einer der größten kommerziellen Landgrenzübergänge des Landes. Damit ist die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt sowohl für den legalen Warenverkehr als auch für Maßnahmen zur Drogenbekämpfung.
Paprikalaster führt zu erstem Fund
Am 20. Juli überquerte ein kommerzieller Lkw mit Paprika über die World Trade Bridge die Grenze nach Laredo, einen Übergang, der für die Abfertigung von Nutzfahrzeugen bestimmt ist. Ein CBP-Beamter wählte das Fahrzeug — einen 2017er Kenworth, gefahren von einem 31-jährigen Mexikaner — für eine weitergehende Kontrolle aus. Ein Spürhundeteam und Scan-Geräte unterstützten die Überprüfung.
Die Beamten entdeckten 16 Pakete, die im Traktor versteckt waren und insgesamt 37.69 Pfund Kokain enthielten, teilte die Behörde mit. Bundesbehörden nahmen den Fahrer nach der Kontrolle fest. CBP beschlagnahmte außerdem die Betäubungsmittel und den mit dem Vorfall verbundenen Traktor; Homeland Security Investigations — die zentrale Ermittlungsbehörde des Department of Homeland Security — leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Der erste Fall rückte eine ansonsten gewöhnliche Obst- und Gemüselieferung in den Mittelpunkt einer bundesstaatlichen Drogenermittlung. Nach Angaben von CBP wurden die Paprika auf dem Trailer transportiert, während das Kokain im Traktor verborgen war. Die Behörden nannten in ihrer Mitteilung weder Frachtführer, Versender, Empfänger noch den Ursprung der Ladung und machten keine Angaben, die darauf hindeuten würden, dass diese Parteien von den versteckten Betäubungsmitteln wussten.
Zweiter Fund am Juarez-Lincoln Bridge
Zwei Tage später, am 22. Juli, kam es an einem anderen Grenzübergang in Laredo zu einem weiteren Kokainfund. Ein Beamter leitete einen 2018er Kia Sportage am Juarez-Lincoln Bridge einer sekundären Kontrolle zu, an dem vor allem Pkw und Fußgänger abgefertigt werden. Ein Spürhund und ein nicht-invasives Inspektionssystem — großflächige Bildgebungstechnologie, die an Grenzübergängen routinemäßig zur Aufdeckung verborgener Schmuggelware eingesetzt wird — unterstützten die Durchsuchung, und die Einsatzkräfte fanden 22 Pakete mit 50.37 Pfund Kokain im Fahrzeug.
Der zweite Vorfall betraf eine 37-jährige mexikanische Staatsbürgerin, die nach dem Fund festgenommen wurde.
Gesamtwert übersteigt 1 Million Dollar
Zusammen ergaben die beiden Fälle 88.06 Pfund beschlagnahmtes Kokain. CBP bezifferte den gemeinsamen Straßenverkaufswert auf $1,175,967. Die Behörde beschlagnahmte ein Fahrzeug, den kommerziellen Traktor sowie alle bei beiden Kontrollen sichergestellten Drogen.
Port Director Alberto Flores lobte Beamte, Technologie und Spürhundeteams für die Unterstützung bei der Sicherstellung der Drogen und bezeichnete beide Funde als Beispiele fortgesetzter Durchsetzung am Laredo Port of Entry.
„These significant seizures underscore the dedication and vigilance of our CBP officers in preventing dangerous narcotics from entering our country,” sagte Alberto Flores.
Ermittlungen dauern an
HSI-Spezialagenten untersuchen beide Vorfälle weiter. In der bundesstaatlichen Mitteilung wurden die beiden festgenommenen Fahrer nicht namentlich genannt, und bis zur Veröffentlichung vom 5. August wurden keine strafrechtlichen Anklagen öffentlich bekanntgegeben.
FreightWaves hatte CBP um weitere Einzelheiten zum Nutzfahrzeug und zur Frage gebeten, ob die beiden Sicherstellungen miteinander verbunden seien. Die Behörde antwortete vor der Veröffentlichung nicht.
Kommerzieller Frachtverkehr kann selbst dann Teil einer strafrechtlichen Ermittlung werden, wenn der Trailer mit legaler Ladung gefüllt ist. Der Fall zeigt, warum Transportunternehmen eine konsequente Überprüfung von Fahrern, Ausrüstung, Routen und grenzüberschreitenden Bewegungen benötigen.