Busan als Gastgeberstadt für die UN-Ozeankonferenz 2028 ausgewählt
Wichtige Erkenntnisse
- •Busan wurde aufgrund seiner umfangreichen maritimen Infrastruktur, seiner Forschungsinstitute und seines Status als einer der weltweit verkehrsreichsten Containerhäfen gegenüber Jeju als Gastgeber der UN-Ozeankonferenz 2028 ausgewählt.
- •Chile wird 2027 im Rahmen eines UN-Diplomatiemodells mit einem Industrieland als Gastgeber eine hochrangige Vorveranstaltung ausrichten.
- •Für 2028 werden rund 20.000 Delegierte, Diplomaten und Fachleute aus allen 193 UN-Mitgliedstaaten erwartet, um Sustainable Development Goal 14 zur Meereserhaltung voranzubringen.
- •Die Auswahl muss noch formell durch einen südkoreanischen Premierministerausschuss bestätigt und in einer bevorstehenden Resolution der UN-Generalversammlung verankert werden.
- •Jeju soll trotz der gescheiterten Bewerbung um die Hauptkonferenz mehrere Sonder- und Vorveranstaltungen im Vorfeld des Gipfels 2028 ausrichten.

Busan, Südkoreas größter Hafen, wurde als Gastgeberstadt der vierten UN-Ozeankonferenz 2028 ausgewählt und setzte sich in einem Wettbewerbsverfahren gegen die Insel Jeju durch, um einen der bedeutendsten Umweltgipfel der internationalen Gemeinschaft auszurichten.
Das Ministerium für Ozeane und Fischerei gab die Entscheidung in dieser Woche bekannt und rückt Busan damit in den Mittelpunkt der globalen Meeresdiplomatie, während Staaten weltweit mit steigendem Meeresspiegel, Ozeanversauerung und zunehmender Plastikverschmutzung konfrontiert sind. Die UN-Generalversammlung hatte Südkorea Ende vergangenen Jahres als Gastgeberland im Rahmen eines diplomatischen Modells bestimmt, das ein Industrieland mit einem Entwicklungspartner verbindet. In dieser Konstellation wird Chile 2027 eine hochrangige Vorveranstaltung ausrichten.
Für die Entscheidung nannten die zuständigen Auswahlverantwortlichen Busans umfangreiche Konzentration von Schifffahrtsindustrien, ozeanographischen Forschungsinstituten und Tiefwasserinfrastruktur als entscheidende Faktoren. Busan zählt durchgehend zu den verkehrsreichsten Containerhäfen der Welt und schlägt jährlich mehr als 20 Millionen TEUs um; zudem sind dort wichtige maritime Forschungseinrichtungen wie das Korea Institute of Ocean Science and Technology angesiedelt. Die Auswahl muss noch formell von einem Premierministerausschuss ratifiziert und in einer bevorstehenden Resolution der UN-Generalversammlung verankert werden, doch die Ankündigung macht Busan faktisch zur zentralen Plattform Südkoreas für die Ozeanpolitik.
Die alle drei Jahre einberufene Konferenz dient als wichtigstes diplomatisches Instrument zur Umsetzung von Sustainable Development Goal 14, dem UN-Rahmenwerk für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen. Der Gipfel 2028 fällt in eine entscheidende Phase der Meerespolitik, da die Staaten an der Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt jenseits nationaler Hoheitsgewalt arbeiten — allgemein bekannt als High Seas Treaty —, das die UN 2023 angenommen hat, um die marine Artenvielfalt in internationalen Gewässern zu schützen, die nahezu zwei Drittel des globalen Ozeans umfassen. Die Organisatoren erwarten, dass die Veranstaltung 2028 etwa 20.000 Delegierte, Diplomaten und Ozeanographie-Experten aus allen 193 UN-Mitgliedstaaten anziehen wird.
Der Umfang der Veranstaltung ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Der jüngste Gipfel, der im Juni 2025 in Nizza, Frankreich, stattfand, brachte rund 60 Staats- und Regierungschefs zusammen, die Vereinbarungen zu nachhaltiger Fischerei und zum Schutz der marinen Biodiversität erzielten.
Auch wenn Jejus Bewerbung für die Hauptkonferenz erfolglos blieb, empfahl das Auswahlkomitee der Insel, mehrere Sonder- und Vorveranstaltungen im Vorfeld des Gipfels 2028 auszurichten.
"We will work closely with Busan to demonstrate Korea’s maritime capabilities to the world," sagte Oceans and Fisheries Minister Hwang Jong-woo und fügte hinzu, die Regierung wolle einen Gipfel veranstalten, der "drives international cooperation for a sustainable ocean."
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung generativer KI veröffentlicht und von The Korea Times redaktionell bearbeitet.