Verbraucher in Asien-Pazifik führend bei digitaler Nutzung und Bewusstsein für Cyberkriminalität, berichtet Kaspersky
Wichtige Erkenntnisse
- •APAC-Verbraucher liegen bei wichtigen digitalen Aktivitäten über dem globalen Durchschnitt, darunter Online-Shopping mit 80 % gegenüber 71 % weltweit und digitale Finanzen mit 72 % gegenüber 70 %.
- •Kaspersky blockierte im ersten Quartal 2026 nahezu 30.000 mobile Angriffe auf APAC-Verbraucher; Indien und Indonesien verzeichneten mit 18.187 bzw. 15.163 die höchsten Fallzahlen.
- •Mehrere APAC-Märkte erlebten im ersten Quartal 2026 starke Zuwächse bei mobilen Angriffen im Jahresvergleich, angeführt von Taiwan mit 373 %, Sri Lanka mit 132 % und Thailand mit 127 %.
- •Für die APAC-Region werden bis 2030 2,11 Milliarden Mobilfunkteilnehmer erwartet, was die wachsende Bedeutung mobiler Cybersicherheitsinfrastruktur unterstreicht.
- •Kaspersky setzt sich für einen Secure-by-Design-Ansatz ein, bei dem Unternehmen Schutz direkt in mobile Anwendungen einbetten, statt sich ausschließlich auf separate Sicherheitslösungen der Nutzer zu verlassen.

Verbraucher in der Asien-Pazifik-Region (APAC) übertreffen ihre globalen Pendants sowohl bei der Nutzung digitaler Plattformen als auch beim Bewusstsein für Cyberkriminalität, sagte das globale Unternehmen für Cybersicherheit und digitale Privatsphäre Kaspersky.
Eine von Kaspersky Market Intelligence durchgeführte B2C Pulse Survey ergab, dass APAC-Verbraucher in zentralen digitalen Aktivitäten über dem globalen Durchschnitt liegen: Online-Shopping (80 % gegenüber 71 %), digitale Finanzen (72 % gegenüber 70 %), digitale Unterhaltung (70 % gegenüber 62 %) und digitale Kommunikation (68 % gegenüber 61 %). Diese Nutzungsraten spiegeln einen strukturellen Wandel in einer Region wider, in der die weltweit größte Internetnutzerpopulation lebt und mobile Geräte für Hunderte Millionen Verbraucher die primäre — und in vielen Fällen einzige — Computerplattform darstellen.
Neben diesem hohen Maß an digitaler Nutzung zeigen Verbraucher in der Region auch ein erhöhtes Bewusstsein für Online-Gefahren: 35 % gaben an, über Cyberkriminalität informiert zu sein, verglichen mit dem globalen Durchschnitt von 32 %.
"The awareness is highest in Thailand (39%), followed closely by Malaysia (38%), Indonesia (35%), China (34%), India (32%), and Vietnam (31%)," sagte Kaspersky.
Choon Hong Chee, Head of Consumer Channel für APAC bei Kaspersky, betonte die Bedeutung: "When 77% of APAC is online and digital wallets account for roughly 70% of online payments, cybersecurity is no longer optional. The region expects 2.11 billion mobile subscribers by 2030, which makes protecting personal data and financial transactions critical to sustaining trust in the region's thriving digital economy."
Da Verbraucher in der Region zunehmend mobil-first agieren, gewinnt integrierte Sicherheit auf Smartphones an Bedeutung, so das Unternehmen. Mobile Betriebssysteme wie Android und iOS schränken Drittanbieter-Sicherheitsanwendungen beim Zugriff auf Prozesse auf Systemebene ein, was die Wirksamkeit traditioneller, antivirensähnlicher Lösungen begrenzt, die auf Desktop-Plattformen seit Langem Standard sind.
Kaspersky teilte mit, in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 nahezu 30.000 mobile Angriffe auf APAC-Verbraucher blockiert zu haben. Indien und Indonesien verzeichneten mit 18.187 bzw. 15.163 Angriffen die höchste Zahl von Vorfällen.
"However, this type of threat is ballooning in other APAC countries," hieß es.
Auf den Philippinen stiegen mobile Angriffe im ersten Quartal im Jahresvergleich um 28 %. Andere Länder verzeichneten im selben Zeitraum noch stärkere Zuwächse, darunter Taiwan (373 %), Sri Lanka (132 %), Thailand (127 %), Bangladesch (108 %) und China (69 %).
"The rapid rise in mobile attacks across multiple APAC markets is a reflection of how quickly the region's digital habits are changing. While the nearly 30,000 mobile threats detected in just the first quarter may appear small against the scale of APAC's digital population, they could represent only the tip of the iceberg," sagte Mr. Choon. "India and Indonesia recorded the highest volumes, but the sharp year-on-year increases seen in Taiwan, Sri Lanka, Thailand and Bangladesh show that mobile threats are rapidly expanding beyond the region's largest digital economies."
"Unlike PCs, mobile phones are often not protected with the same level of security, despite increasingly becoming the gateway to our financial, social and professional lives. As cybercriminals follow this shift, the challenge is ensuring that mobile security evolves at the same pace as adoption."
Kaspersky erklärte, dies zeige, dass es immer wichtiger werde, Schutz direkt in mobile Anwendungen einzubauen, da Entwickler sich nicht allein darauf verlassen sollten, dass Nutzer separate Sicherheitslösungen auf ihren Mobilgeräten installieren und aktuell halten.
"This embedded approach to mobile security is particularly relevant as smartphones increasingly become the primary gateway to banking, payments, shopping and other sensitive digital services. By integrating security into the applications themselves, organizations can help provide protection without placing the entire responsibility on consumers to identify and respond to increasingly sophisticated mobile threats," hieß es.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass sein Kaspersky Mobile Security SDK Organisationen wie Banken, Einzelhändlern, Regierungsdiensten und App-Entwicklern ermöglicht, mehrschichtige Sicherheit direkt in ihre mobilen Anwendungen zu integrieren.
Weitere Lösungen des Unternehmens sind Kaspersky Who Calls SDK, das eine integrierte Anruferidentifikation und Reputationsinformationen bereitstellt, um Nutzern zu helfen, potenziell verdächtige oder unerwünschte Anrufe und Nummern zu erkennen, sowie Kaspersky Safe Web, das den Webverkehr der Nutzer scannen kann, um potenziell gefährliche Links zu identifizieren, bevor Nutzer auf sie zugreifen. — Bettina V. Roc