Der Bruch mit dem Gold 1971 und seine dauerhafte Wirkung auf das Geld
Wichtige Erkenntnisse
- •Präsident Richard Nixon setzte im August 1971 die Konvertierbarkeit des US-Dollars in Gold aus, und das Goldfenster wurde nie wieder geöffnet.
- •Diese Entscheidung beendete das Bretton-Woods-System und veränderte, wodurch modernes Geld gedeckt ist.
- •Seitdem werden bedeutende Währungen nicht mehr durch Gold, sondern durch das Vertrauen in Regierungen und Zentralbanken gestützt.
- •Das heutige Währungssystem ist durch freier bewegliche Wechselkurse und eine größere Rolle der Zentralbanken bei der Steuerung der Geldpolitik gekennzeichnet.
- •Der Artikel weist darauf hin, dass Zentralbanken Gold derzeit im schnellsten Tempo seit der Bretton-Woods-Ära kaufen.

Der Bruch mit dem Gold 1971 und seine dauerhafte Wirkung auf das Geld
David Russell
Die heutigen Schlagzeilen mögen die Märkte bewegen, doch eine der wichtigsten Kräfte, die das Finanzsystem prägen, begann vor mehr als 50 Jahren.
Im August 1971 kündigte Präsident Richard Nixon die vorübergehende Aussetzung der Konvertierbarkeit des US-Dollars in Gold an. Das Goldfenster wurde nie wieder geöffnet.
Diese Entscheidung markierte das Ende des Bretton-Woods-Systems und veränderte grundlegend, wie Geld funktioniert. Zum ersten Mal in der modernen Geschichte wurden alle großen Währungen nicht mehr durch Gold, sondern durch das Vertrauen in Regierungen und Zentralbanken gedeckt.
In der Praxis ist dieser Wandel bis heute Teil des Rahmens des globalen Finanzsystems, in dem sich Wechselkurse freier bewegen und Zentralbanken eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Geldpolitik spielen. In der neuesten Folge von GoldCore TV wird die Geschichte hinter diesem Wendepunkt ausführlich beleuchtet. Die Folge zeichnet die Entwicklung des Währungssystems nach, vom klassischen Goldstandard über Bretton Woods, und untersucht, warum ein System, das Stabilität bringen sollte, sich letztlich als nicht tragfähig erwies.
Die Diskussion erörtert außerdem, welche Lehren diese Geschichte Anlegern heute bieten kann.
Wenn Gold vor mehr als fünf Jahrzehnten aus dem Währungssystem entfernt wurde, warum kaufen es Zentralbanken nun im schnellsten Tempo seit der Bretton-Woods-Ära? Und was sagt das über die anhaltende Rolle des Goldes in einer zunehmend unsicheren Finanzwelt aus?
Zu verstehen, woher das heutige Währungssystem kommt, liefert wertvollen Kontext dafür, wohin es sich möglicherweise entwickelt.
Über den Autor
David Russell
David Russell ist CEO von GoldCore.
Bis zum Sommer 2023 war er Direktor für Marketing und Kommunikation, verantwortlich für alle Marketing- und Kommunikationsstrategien sowie die Markenführung.
Russell kam 2008 als Direktor für Geschäftsentwicklung zu GoldCore und übernahm 2020 die Position des Direktors für Marketing und Kommunikation.
Vor seinem Wechsel zu GoldCore führte er seine eigene Marketingagentur und erwarb mehrere Qualifikationen im Bereich Coaching.
"Working for GoldCore gives you a fantastic lens through which to view global financial and geopolitical developments. I am very proud to be part of a company that contributes to increasing investors understanding of these developments."
Wenn er nicht arbeitet, begeistert sich Russell für das Segeln und hat das ‚Round Ireland Yacht Race‘ bereits zweimal beendet.