International Swimming League kehrt mit All-Star-Match im Dezember nach London zurück
Wichtige Erkenntnisse
- •Die International Swimming League kehrt mit einem eintägigen All-Star-Match am 19. Dezember im Londoner Aquatics Centre zurück.
- •Laut den Organisatoren wird der Wettkampf ein Rekord-Preisgeld für eine einzige Nacht Schwimmen bieten.
- •Das Teilnehmerfeld wurde noch nicht bekannt gegeben, obwohl bei früheren ISL-Veranstaltungen Schwimmer wie Adam Peaty, Caeleb Dressel und Katinka Hosszu antraten.
- •Die ISL pausiert seit 2022, nachdem ihre letzte vollständige Saison 2021 endete und es später zu einer Umstrukturierung unter neuer Führung kam.
- •Die neue Führung der Liga kündigte im vergangenen Jahr an, die ISL im Jahr 2026 neu zu starten.

London soll die Rückkehr der International Swimming League (ISL) ausrichten; für Dezember ist ein eintägiges All-Star-Match im Aquatics Centre geplant.
Die Teamserie lief drei Spielzeiten lang und löste einen Streit zwischen Schwimmern wie Britens Adam Peaty und dem Weltverband der Sportart aus, liegt jedoch seit 2022 auf Eis.
Die Organisatoren teilten mit, dass das ISL All-Star Match ein Rekord-Preisgeld für eine einzige Nacht Schwimmwettbewerbe bieten wird. Die Teilnehmer sind bislang noch nicht bekannt gegeben worden, obwohl frühere Ausgaben Olympiasieger wie Peaty, Caeleb Dressel und Katinka Hosszu präsentierten.
Die Veranstaltung markiert zudem einen bedeutenden Schritt für eine Liga, die mehrere Jahre lang im Terminkalender gefehlt hatte, nachdem ihre letzte vollständige Saison 2021 endete und das Projekt anschließend unter neuer Führung neu ausgerichtet wurde. Für Fans und Athleten ist das Treffen im Dezember daher weniger eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb als ein Test dafür, ob die ISL erneut die hochwertig produzierten Kurzformat-Wettkämpfe veranstalten kann, die sie ursprünglich von anderen Wettbewerben abhoben.
„Das All-Star Match ist der Moment, auf den der Schwimmsport gewartet hat: die besten Athleten der Welt zurück auf der Bühne der ISL“, sagte Commissioner Ben Allen.
„London ist die perfekte Gastgeberstadt – mit einer Austragungsstätte, die für Nächte wie diese gebaut wurde, und vor einem der großen Sportpublika der Welt. Wir können es kaum erwarten, den Fans eine unvergessliche Nacht zu bereiten.“
Der Wettkampf soll am Samstag, den 19. Dezember, in der Londoner Olympia-Austragungsstätte von 2012 in Stratford stattfinden.
Die wechselvolle Geschichte des Störenfrieds ISL
Das Comeback der ISL ist die jüngste Entwicklung in der kurzen, aber wechselvollen Geschichte einer Sportliga, die vom ukrainischen Milliardär Konstantin Grigorishin ins Leben gerufen und finanziert wurde.
Sein Plan eines elitären, aufwendig produzierten Spektakels, das den Schwimmsport fördern und Athleten zwischen den Olympischen Spielen unterstützen sollte, löste in der Sportart Schockwellen aus.
Der Weltverband FINA drohte zunächst, Schwimmer, die an der ISL teilnahmen, von den Olympischen Spielen auszuschließen, gab aber nach mehreren Klagen nach.
Ende 2019 wurde eine erste Saison mit acht Teams ausgetragen, und Grigorishin rettete die Saison 2020 trotz Covid, indem er den fünf Wochen dauernden Wettbewerb in einer medizinischen Blase in Budapest austrug.
Die dritte Saison erwies sich als die letzte, nachdem Russlands Invasion in der Ukraine Sanktionen und das Einfrieren von Vermögenswerten gegen Grigorishin auslöste, was die ISL lähmte.
Nach einer kommerziellen Umstrukturierung, die die Abhängigkeit von einem Geldgeber verringern sollte, kündigte die neue Führung der Liga im vergangenen Jahr an, einen Neustart im Jahr 2026 zu planen.