NachrichtenMakroYardeni Research fordert restriktiveren Kurs der Fed, während Goldpreis-Chancen sinken

Yardeni Research fordert restriktiveren Kurs der Fed, während Goldpreis-Chancen sinken

Autor: CryptoBriefing·

Wichtige Erkenntnisse

  • Yardeni Research hat die Federal Reserve aufgefordert, eine restriktivere Geldpolitik einzuschlagen, und verweist dabei auf starkes Wirtschaftswachstum und Inflationsdruck, der das 2-Prozent-Ziel der Zentralbank übersteigt.
  • Die Federal Reserve hat ihren Zielzinssatzbereich während ihrer Sitzungen im Jahr 2026 bei 3,50 %–3,75 % gehalten.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Gold im August 4.700 $ erreicht, ist auf 6 % gesunken, da die Prognosemärkte wachsende Erwartungen einer strafferen Geldpolitik widerspiegeln.
  • Höhere Zinsen könnten den US-Dollar stärken und die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöhen, das keine Rendite erzielt.
  • Anstehende Veröffentlichungen von Inflations- und Beschäftigungsdaten dürften eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung sowohl der Markterwartungen als auch der nachfolgenden geldpolitischen Entscheidungen der Fed spielen.
Yardeni Research fordert restriktiveren Kurs der Fed, während Goldpreis-Chancen sinken

Yardeni Research, das unabhängige Wirtschafts- und Strategieberatungsunternehmen, das von dem erfahrenen Ökonomen Ed Yardeni gegründet wurde, hat die Federal Reserve aufgefordert, eine restriktivere Geldpolitik einzuschlagen, und verweist dabei auf ein robustes Wirtschaftswachstum und anhaltende Inflationsrisiken als wesentliche Begründung. Die Empfehlung folgt auf die Entscheidung der Fed, ihren Zielzinssatzbereich während ihrer Sitzungen im Jahr 2026 bei 3,50 %–3,75 % beizubehalten.

Die Position von Yardeni stimmt mit den eigenen Prognosen der Fed vom Juni 2026 überein, die ein solides BIP-Wachstum alongside einer erhöhten Inflation erwarteten. Diese Prognosen unterstrichen die anhaltende Besorgnis, dass der Inflationsdruck über dem 2-Prozent-Ziel der Zentralbank verbleiben würde, was das Argument für einen strafferen Politikansatz verstärkte.

Der Vorstoß für eine restriktivere Wende erfolgt inmitten deutlicher Verschiebungen an den Prognosemärkten für Goldpreise. Gold reagiert traditionell empfindlich auf Zinserwartungen, da höhere Zinsen die Opportunitätskosten für das Halten des Metalls erhöhen, das keine Rendite erzielt. Marktteilnehmer scheinen die Möglichkeit höherer Zinsen einzupreisen, was den US-Dollar stärken und wiederum den Druck auf Gold erhöhen könnte. Infolgedessen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gold im August erhöhte Preismeilensteine erreicht, gesunken, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Gold 4.700 $ erreicht, derzeit bei nur 6 % steht. Ähnliche Abwärtstrends wurden bei anderen Goldpreiszielen beobachtet, was darauf hindeutet, dass Händler ihre Positionen zunehmend an den Erwartungen einer strafferen Geldpolitik ausrichten.

Im weiteren Verlauf werden die Marktteilnehmer genau auf Signale der Federal Reserve und des Vorsitzenden Jerome Powell hinsichtlich möglicher Anpassungen des geldpolitischen Kurses der Zentralbank achten. Anstehende Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten – insbesondere solche zu Inflation und Beschäftigung – dürften eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung sowohl der Markterwartungen als auch der nachfolgenden Entscheidungen der Fed spielen. Darüber hinaus könnten geopolitische Entwicklungen und Maßnahmen wichtiger Zentralbanken, einschließlich der People's Bank of China, die Goldpreise beeinflussen und die Dynamik an den Prognosemärkten weiter beeinträchtigen.