XRP-„Alpha Base“-Analyse verweist auf ein Kursrallye-Ziel von 1.444 % auf Basis des geometrischen Mittels
Wichtige Erkenntnisse
- •Egrags Analyse der letzten drei Bullenzyklen von XRP ergab Gewinne von 2.405 %, 1.002 % und 1.250 %, was ein arithmetisches Mittel von rund 1.552 % und ein geometrisches Mittel von rund 1.444 % ergibt.
- •Der Analyst befürwortet das geometrische Mittel als genaueren Maßstab, da es die multiplikative Expansion über die Zyklen hinweg erfasst, statt jeden Gewinn gleich zu gewichten.
- •Die Anwendung des geometrischen Mittels auf sein „Alpha Base“-Framework würde XRP hypothetisch auf rund 13 $ platzieren, wobei große prozentuale Gewinne mit wachsender Marktkapitalisierung schwerer zu erreichen sind.
- •Die Projektion beruht auf der Annahme, dass sich die bisherige Marktstruktur wiederholt – was in der Praxis angesichts unterschiedlicher makroökonomischer und regulatorischer Bedingungen über die Zyklen hinweg häufig scheitert.
- •Laut Wintermute blieben Altcoins mit hoher Marktkapitalisierung, darunter XRP, während eines kürzlichen chipgetriebenen Einbruchs im IT-Sektor robust, der die traditionellen Aktienmärkte erschütterte.

Der französische Krypto-Analyst Egrag hat eine neue technische Analyse von XRP veröffentlicht, in der er die Kursstruktur des Altcoins durch zwei sich ergänzende mathematische Herangehensweisen untersucht. Der erfahrene Marktchartanwender nutzte sowohl arithmetische als auch geometrische Mittelung, um XRPs letzte drei Bullenläufe aus rein mathematischer Sicht zu erklären.
Die „Alpha Base“-Theorie zu XRP entschlüsseln
Egrag begründete umgehend, warum dieser Ansatz weniger spekulativ ist als eine Analyse, die allein auf geglättete Moving Averages oder Fibonacci-Retracements gestützt wird. „Keine Fantasiezahlen. Keine willkürlichen Ziele. Nur Mathematik.“ Dennoch garantiieren historische Kursdaten kein ähnliches Ergebnis in der Zukunft, und Projektionen auf Zyklusbasis beruhen auf der Annahme, dass sich die bisherige Marktstruktur wiederholt – eine Annahme, die in der Praxis häufig scheitert, da jeder Kryptozyklus vor einem anderen makroökonomischen und regulatorischen Hintergrund verlief.
#XRP – THE ALPHA BASE & THE NEXT MACRO EXPANSION 🚀: 🟣Cycle 1 → +2,405% 🟣Cycle 2 → +1,002% 🟣Cycle 3 → +1,250% 🟣Arithmetic Average → ~1,552% 🟣Geometric Mean → ~1,444% 🧮No fantasy numbers. No random targets. Just Math Structure > Opinion > Bias pic.twitter.com/NcZA4plXdt — EGRAG CRYPTO (@egragcrypto) September 7, 2026
Die historische Bilanz sieht wie folgt aus: Die drei Bullenzyklen lieferten Rallyes von 2.405 %, 1.002 % bzw. 1.250 %. Damit liegt das kumulierte arithmetische Mittel bei 1.552 %, während sich das geometrische Mittel auf 1.444 % beläuft – ein Wert, der XRP hypothetisch auf rund 13 $ bringen würde, so Egrag. Diese Zahl ist unter anderem deshalb bemerkenswert, weil derartig große prozentuale Gewinne mit wachsender Marktkapitalisierung eines Assets zunehmend schwerer zu erreichen sind; dasselbe Vielfache auf einen deutlich größeren, reiferen Markt angewandt erfordert weit höhere Kapitalzuflüsse als in früheren Zyklen.
Zudem besteht, wie der Analyst argumentiert, ein wesentlicher Unterschied zwischen dem geometrischen Mittel und dem kumulierten arithmetischen Mittel, wobei einer der beiden Werte präziser ist. Das arithmetische Mittel behandelt den Gewinn jedes Zyklus gleichwertig. Das geometrische Mittel berücksichtigt dagegen die Zusammensetzungseffekte über die Zyklen hinweg und ist damit der konservativere der beiden Werte.
Egrag stellte fest, dass das geometrische Mittel „die durchschnittliche multiplikative Expansion über diese drei Zyklen hinweg misst“, und bekräftigte: „Ich stehe auf der Seite des geometrischen Mittels.“
XRP zeigt Robustheit neben den Top-Altcoins
Die Daten der Bullenzyklen zum Kurs von XRP sind zweifellos gut dokumentiert. Dennoch bleibt der schnelllebige Kryptomarkt Kursschwankungen durch externe Faktoren ausgesetzt, darunter anhaltende geopolitische Spannungen, die Gas- und Ölpreise häufig in die Höhe treiben. Auch Blue-Chip-Altcoins bleiben von diesem Druck nicht verschont.
Er fungiert jedoch als Belastungstest: Wie Wintermute in einem aktuellen Marktbericht festhielt, vermochten Altcoins mit hoher Marktkapitalisierung über Wasser zu bleiben, während der chipgetriebene Einbruch im IT-Sektor die traditionellen Aktienmärkte vor wenigen Wochen stark erschütterte. Diese relative Stabilität ist für zyklusbasierte Analysen wie die von Egrag relevant, da projizierte Expansionen des von ihm skizzierten Ausmaßes in der Regel voraussetzen, dass ein Asset seine Struktur unter breiterem Marktstress hält, statt nach unten zu entkoppeln. Ob der aktuelle Zyklus der Trajektorie des geometrischen Mittels folgt, bleibt jedoch eine offene Frage, die nur die künftige Kursentwicklung beantworten kann.