NachrichtenMakroWise Philippines will mit der Nachfrage nach kostengünstigen Auslandsüberweisungen wachsen

Wise Philippines will mit der Nachfrage nach kostengünstigen Auslandsüberweisungen wachsen

Autor: Bworldonline·

Wichtige Erkenntnisse

  • Wise schätzt, dass Privatpersonen und Unternehmen auf den Philippinen 2024 zusammen rund P50 Milliarden durch Devisenaufschläge verloren haben, während nur 21% der Filipinos wissen, dass solche versteckten Aufschläge auf ihre Überweisungen angewendet werden.
  • Die durchschnittlichen Kosten für grenzüberschreitende Geldtransfers liegen bei 3% bis 5%, während Wise rund 0.5% berechnet und sich damit als günstigere Alternative in einem Überweisungsmarkt von $35 Milliarden positioniert.
  • Wise Philippines hat die PhilSys-ID in seinen Onboarding-Prozess integriert; 40% bis 50% der philippinischen Nutzer registrieren sich über diesen Ausweis.
  • Das Unternehmen führt Gespräche mit der Bangko Sentral ng Pilipinas über die Anpassung seiner Transfergebühren, nachdem eine neue Vorschrift Finanzinstitute zu fairen und marktbasierten Gebühren für Person-zu-Person-Überweisungen verpflichtet.
  • Wise berichtet, dass mehr philippinische Nutzer Fremdwährung in ihren Konten halten und erst bei Bedarf in Peso umtauschen, was mit der jüngsten Abwertung des Philippine peso zusammenhängt.
Wise Philippines will mit der Nachfrage nach kostengünstigen Auslandsüberweisungen wachsen

Wise will seine Präsenz auf den Philippinen ausbauen, um die starke Nachfrage nach Überweisungsdiensten zu nutzen und zugleich die Kosten für grenzüberschreitende Transfers für philippinische Verbraucher zu senken.

Die Philippinen zählen seit jeher zu den weltweit größten Empfängerländern für Überweisungen. Die Zuflüsse werden durch Millionen im Ausland arbeitender Filipinos sowie durch eine rasch wachsende Zahl von Freelancern und Teilnehmern der Digitalwirtschaft getragen, die für ausländische Kunden arbeiten.

Bei einem Medienbriefing am Donnerstag skizzierte Areson I. Cuevas, Country Manager von Wise Philippines (Wise Pilipinas, Inc.), seine Vorstellungen für die Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren.

"Personally, what I would like to have in the next three years is for more Filipinos to be familiar with the power of the Wise account — that they don't need to receive in their other accounts, that they can receive it straight to their Wise account in the currency that they want," sagte Mr. Cuevas.

Unter Berufung auf interne Daten sagte er, dass Privatpersonen und Unternehmen auf den Philippinen im Jahr 2024 zusammen schätzungsweise P50 Milliarden durch Devisenaufschläge verloren hätten. Trotz dieser erheblichen Summe seien nur 21% der Filipinos darüber informiert, dass auf ihre Überweisungen ein versteckter Aufschlag angewendet werde.

"It's really more of the awareness that we have struggled with," sagte Mr. Cuevas und fügte hinzu, der geschätzte Verlust sei "more or less uniform across markets."

"The average cost to move money across borders is 3% to 5%. So, that is how we computed the losses. In Wise, it's 0.5%. That's potential money that can be plowed back into the economy if people just knew about it," erklärte er.

"So, the market is very big. And of course, the goal of Wise is to be able to ensure that the transparency ethics markup is being shared with our customers so that it's actually a $35-billion market in terms of remittances."

Um diese Informationslücke zu schließen, arbeitet Wise Philippines mit Regulierern, Branchenakteuren und Endnutzern zusammen, um über die Kosten von Überweisungen aufzuklären.

"That has been the biggest challenge, and we are having these talks with the regulators, with more industry participants, with actual freelancers, to make sure that the message comes across… They have to make sure that they know what they are paying for, and that so that they can compare among different providers," sagte Mr. Cuevas.

Er fügte hinzu, dass dies auch vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs unter Filipinos an grenzüberschreitenden Geldtransfers geschehe.

"Normally, what I would do is I would wait for my family member to just come back to the Philippines, and I would pay because there's no easy way to move money. So, we're able to solve that by having this multi-currency account that can really span across different countries."

Im Rahmen der Wachstumsstrategie hat das Unternehmen die Philippine Identification System (PhilSys)-ID in den Onboarding-Prozess integriert; 40%-50% der philippinischen Nutzer hätten sich damit registriert.

"We are seeing that more and more customers are becoming familiar with PhilSys ID. What they do is they print their ID on bond paper or even their QR, and that is acceptable to us," sagte Mr. Cuevas.

Wise Philippines befindet sich außerdem in Gesprächen mit der Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) über die Neuordnung seiner Transfergebühren. Anlass ist die jüngste Vorschrift der Aufsichtsbehörde, wonach Finanzinstitute (FI) für Person-zu-Person-Überweisungen faire und marktorientierte Gebühren festlegen müssen.

"If you're looking at circular, it actually does not require FIs to put their fees to zero. It allows FIs to have their fees at cost, [which is] whatever cost they need to recover to be able to move that money. So, what we are ensuring to our customers is whatever fee you see on the app is the actual cost of moving those funds domestically and whatever margin you see."

Zudem prüft das Unternehmen Partnerschaften mit Banken und Nichtbanken wie E-Wallets, um die Gebühren innerhalb der Plattform weiter zu senken.

"In the Philippines, we still don't have any non-financial institutions, but globally we have the likes of travel companies and stockbrokers," sagte Mr. Cuevas. "We want to bring costs down as low as possible. We are slowly doing that by having more direct connections globally."

Gleichzeitig sagte er, dass aufgrund der jüngsten Schwäche des Peso mehr Filipinos Fremdwährungsbestände halten.

"We see that more and more Filipinos are putting more money in their Wise account because they see that, unfortunately, the peso has been depreciating. We see that more and more Filipinos keep in foreign currency, and they convert to peso when they actually need it, not when they receive it. You convert when you see that the rate is favorable, and when you have actual need of the Philippine peso." — A.M.C. Sy