NachrichtenRohstoffe & ForexWeizen-Futures fallen auf ein Tief seit mehr als 3 Wochen

Weizen-Futures fallen auf ein Tief seit mehr als 3 Wochen

Autor: Hellenic Shipping News·

Wichtige Erkenntnisse

  • Weizen-Futures fielen Anfang August unter 6,40 $ je Scheffel und erreichten den niedrigsten Stand seit dem 13. Juli.
  • Ölpreise gaben deutlich nach, nachdem Katar erklärt hatte, die US-Iran-Vermittlungsbemühungen seien weit fortgeschritten.
  • USDA-Daten zeigten, dass sich die Bewertung der Frühlingsweizen-Ernte als gut bis ausgezeichnet auf 55% von 53% in der Vorwoche verbesserte.
  • Die alternativen Exportwege der Ukraine dürften mindestens bis Ende August eingeschränkt bleiben.
  • Die Kapazität auf diesen Routen liegt bei etwa der Hälfte des üblichen Volumens von Schwarzmeer-Transporten, auch wenn fortgesetzte Ausfuhren die Sorgen über größere Störungen gemildert haben.
Weizen-Futures fallen auf ein Tief seit mehr als 3 Wochen

Weizen-Futures fielen Anfang August unter 6,40 $ je Scheffel und erreichten damit den niedrigsten Stand seit dem 13. Juli, da schwächere Ölpreise die breiteren Agrarmärkte belasteten.

Ölpreise, die häufig landwirtschaftliche Rohstoffe einschließlich Weizen beeinflussen, gaben deutlich nach, nachdem Katar mitgeteilt hatte, dass die Vermittlungsbemühungen zwischen den beiden Seiten in einer fortgeschrittenen Phase seien und der Optimismus über ein mögliches US-Iran-Abkommen zunahm.

Die Bewegung erfolgte vor dem Hintergrund eines insgesamt schwächeren Tons an den Getreidemärkten, wobei Händler auch Ernte- und Exportbedingungen beobachteten, die das kurzfristige Angebot prägen. Der negative Ton wurde durch verbesserte US-Erntebedingungen verstärkt, die die Erwartung eines reichlichen Weizenangebots stützten. USDA-Daten zeigten, dass die Bewertung der Frühlingsweizen-Ernte als gut bis ausgezeichnet von 53% in der Vorwoche auf 55% stieg.

In der Ukraine sagte der Landwirtschaftsminister, dass alternative Exportwege mindestens bis Ende August eingeschränkt bleiben würden, wobei die Kapazität auf etwa die Hälfte des üblichen Volumens von Schwarzmeer-Transporten begrenzt sei. Während diese Beschränkungen die Angebotsrisiken im Blick behielten, minderten fortgesetzte Ausfuhren die Sorgen über eine größere Störung.

Quelle: Trading Economics