Vance und EPA-Chefin Zeldin fordern Untersuchung der Reaktion der Biden-Regierung auf die Entgleisung in East Palestine
Wichtige Erkenntnisse
- •Vance und Zeldin haben in einem gemeinsamen Schreiben das Inspekteursbüro der EPA aufgefordert, die Reaktion der Biden-Regierung auf die Entgleisung in East Palestine zu untersuchen.
- •Ein Bericht des Government Accountability Project alleged, dass anfängliche Modellierungen des Verteidigungsministeriums 18.000 Menschen mit schädlicher Chemikalienexposition und 1.900 in einer Zone mit der Einstufung „Tod möglich“ vorhersagten, später reduziert auf 840 Gefährdete.
- •Die NTSB stellte fest, dass die kontrollierte Verbrennung von Vinylchlorid unnötig war und die Exposition von Öffentlichkeit und Ersthelfern gegenüber gefährlichen Stoffen erhöhte.
- •Die stellvertretende Generalinspektorin Nicole Murley ist amtierende Generalinspektorin, nachdem Sean O'Donnell im Januar 2025 von Präsident Trump entlassen wurde.

Vizepräsident JD Vance und EPA-Administrator Lee Zeldin haben das Inspekteursbüro der EPA (Office of Inspector General) aufgefordert, die Reaktion der Biden-Regierung auf die Norfolk-Southern-Entgleisung und den Freisetzung gefährlicher Stoffe im Februar 2023 in East Palestine, Ohio, zu untersuchen.
Gemäß einer EPA-Mitteilung vom Freitag, dem 28. August, haben Vance und Zeldin ein gemeinsames Schreiben an das Office of Inspector General gesandt, in dem sie die Untersuchung beantragen. Der Antrag erfolgt als Reaktion auf einen Bericht, der letzte Woche von der Watchdog-Organisation Government Accountability Project veröffentlicht wurde.
Der Bericht besagt, dass anfängliche Modellierungen des Verteidigungsministeriums bei der kontrollierten Verbrennung (Vent-and-Burn) von Vinylchlorid Massenverluste unter der Bevölkerung vorhersagten – Informationen, die den Menschen vor Ort vorenthalten wurden. Eine erste Schätzung ging davon aus, dass 18.000 Menschen einer schädlichen Chemikalienexposition ausgesetzt sein könnten, wobei sich 1.900 Personen in einer Zone mit der Einstufung „Tod möglich“ befanden. Spätere Schätzungen reduzierten die Zahl der Gefährdeten auf 840 Personen.
„Wenn die Biden-Regierung der Gemeinde Gesundheitsrisiken für die Öffentlichkeit vorenthalten hat, muss sie zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Vance in einem Social-Media-Beitrag, der das Schreiben enthielt.
Eine Untersuchung des National Transportation Safety Board (NTSB) zur Entgleisung kam zu dem Schluss, dass die kontrollierte Verbrennung „unnötig“ war und die Exposition von Öffentlichkeit und Ersthelfern gegenüber gefährlichen Stoffen erhöhte. Die Entgleisung, an der rund 38 Wagen beteiligt waren, löste eine breitere bundesstaatliche Reaktion aus: Norfolk Southern stimmte einer Sanierung und einer Einigung mit der EPA zu, und der Kongress verabschiedete schließlich im Repräsentantenhaus ein parteiübergreifendes Eisenbahnsicherheitsgesetz zur Verschärfung der Anforderungen an Detektoren, Inspektionen und den Umgang mit gefährlichen Stoffen.
Der Generalinspektor der EPA, Sean O'Donnell, gehörte zu den mehreren Generalinspekteuren, die von Präsident Donald Trump im Januar 2025 entlassen wurden. Die stellvertretende Generalinspektorin Nicole Murley, die 2021 vom Justizministerium zur Behörde wechselte, ist derzeit amtierende Generalinspektorin.
Quelle: FreightWaves