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USA greifen fünf weitere iranische Tanker an, während die Spannungen in der Region eskalieren

Autor: Ship & Bunker·

Wichtige Erkenntnisse

  • Nach Angaben des US Central Command nahmen amerikanische Streitkräfte am Dienstag im Golf von Oman und nahe der Kharg-Insel fünf iranische Rohöltanker ins Visier: die M/T Kaviz, Charminar, Horizon 1, Riesco und Derya.
  • CENTCOM erklärte, die Angriffe erfolgten nach zwei fehlgeschlagenen IRGC-Raketenangriffen auf ein Kriegsschiff der US Navy; kein amerikanisches Personal wurde verletzt.
  • Es war die zweite Runde amerikanischer Angriffe auf iranische Rohöltanker innerhalb von weniger als einer Woche – am 5. September waren bereits drei Schiffe ins Visier genommen worden.
  • Laut CENTCOM gehören die Tanker zu einem iranischen Schattennetzwerk, das Einnahmen für die IRGC und ihre regionalen Stellvertreter generiert.
  • Die Rohölpreise nähern sich 100 US-Dollar pro Barrel, während die Spannungen nahe der Kharg-Insel und der Straße von Hormus eskalieren – beides kritische Punkte für die globalen Ölstrome.
USA greifen fünf weitere iranische Tanker an, während die Spannungen in der Region eskalieren

Die US-Streitkräfte haben ihre Operationen gegen iranische Öltanker in der Golfregion ausgeweitet, nachdem behauptet wurde, Irans Islamische Revolutionsgarde (IRGC) habe Kriegsschiffe der US Navy mit ballistischen Raketen ins Visier genommen. Zugleich nähern sich die Rohölpreise erneut der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, während die Spannungen in der Region wieder eskalieren.

Fünf iranische Rohöltanker wurden am Dienstag im Golf von Oman und nahe der Kharg-Insel ins Visier genommen, wie das US Central Command (CENTCOM) noch am selben Tag in einem Beitrag in sozialen Medien mitteilte. Bei den Schiffen handelte es sich um die M/T Kaviz, M/T Charminar, M/T Horizon 1, M/T Riesco und M/T Derya. Beide Orte sind für die Ölstrome von Bedeutung: Auf der Kharg-Insel liegt Irans wichtigster Terminal für Rohölexporte, während sich der Golf von Oman direkt außerhalb der Straße von Hormus erstreckt – des Nadelöhrs für einen erheblichen Teil des weltweit per Schiff transportierten Rohöls.

Nach Angaben von CENTCOM wurden die Besatzungen angewiesen, die Tanker zu verlassen, bevor diese getroffen und unbrauchbar gemacht wurden. Das Kommando erklärte, die jüngste Maßnahme sei auf zwei fehlgeschlagene Raketenangriffe auf ein Kriegsschiff der US Navy zurückzuführen; dabei sei kein amerikanisches Personal verletzt worden.

Die Operation ist die zweite Runde amerikanischer Angriffe auf iranische Rohöltanker innerhalb von weniger als einer Woche. Am 5. September hatten US-Streitkräfte bereits drei iranische Rohöltanker ins Visier genommen, nachdem es nach Angaben von CENTCOM zu versuchten IRGC-Angriffen auf einen US-Flugzeugträger und einen Lenkwaffenzerstörer gekommen war. Beobachtenswert sind unter anderem weitere Erklärungen von CENTCOM, der Tankerverkehr durch die Region sowie die Rohölpreise, die sich bereits der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel nähern.

CENTCOM teilte mit, die Tanker seien Teil eines iranischen Schattennetzwerks, mit dem Geldmittel für die IRGC und ihre regionalen Stellvertreter generiert werden. Mit ihren Sanktionen haben die USA Irans Rohölexporte und die daraus erzielten Einnahmen seit Langem einzuschränken versucht, wodurch Tankeroperationen im Golf zu einem Brennpunkt des umfassenderen Konflikts geworden sind.

Quelle: Ship & Bunker — https://shipandbunker.com/news/world/396560-us-hits-five-more-iranian-tankers-as-tensions-escalate