US-Versorgung mit Rückstandsöl sinkt im Juli um 11 Prozent, zeigen EIA-Daten
Wichtige Erkenntnisse
- •Die US-Versorgung mit Rückstandsöl sank im Juli im Monatsvergleich um 11 % und fiel um 39.000 Barrel pro Tag auf 313.000 b/d.
- •Die Raffinerieproduktion von Heizöl stieg moderat um 1.000 b/d und erreichte 304.000 b/d im Juli.
- •Die Heizölimporte nahmen im selben Zeitraum deutlich um 43.000 b/d auf 155.000 b/d zu.
- •Die gesamten US-Heizölbestände fielen Ende Juli um 360.000 Barrel auf 21,38 Millionen Barrel.
- •Rückstandsöl beliefert wichtige nachgelagerte Märkte, darunter Seeschifffahrt, Stromerzeugung und Raffinerie-Aufwertungsverfahren.

Die Vereinigten Staaten versorgten den Markt im Juli durchschnittlich mit 11 % weniger Heizöl pro Tag als im Juni, laut den aktuellsten Daten der Energy Information Administration (EIA). Die EIA, eine statistische Behörde innerhalb des US-Energieministeriums, erhebt regelmäßig Daten zu Energieerzeugung, -verbrauch und -beständen.
Die Versorgung – ein Kennwert, der auch als Indikator für die Nachfrage dienen kann – sank von 353.000 Barrel pro Tag (b/d) im Juni auf 313.000 b/d im Juli, was einem Rückgang von 39.000 b/d entspricht.
Rückstandsöl ist das schwerere, geringerwertige Produkt, das nach den Destillations- und Crackverfahren in Raffinerien verbleibt. Es wird an verschiedene nachgelagerte Abnehmer geleitet, darunter Bunkeröl-Mischer und Massen-Terminals, Kokereianlagen in Raffinerien, in denen es zu höherwertigen Produkten aufgewertet werden kann, sowie Kraftwerke. Rückstandsöl bleibt ein wichtiger Brennstoff für die Schifffahrt und wird in bestimmten US-Regionen und -Territorien noch zur Stromerzeugung eingesetzt, sodass Veränderungen in seinen Versorgungs- und Nachfragemustern breitere Trends in der Schifffahrtsaktivität und auf den Energiemärkten widerspiegeln können.
Veränderungen beim US-Rückstandsöl von Juni bis Juli
Die EIA meldete folgende monatliche Veränderungen:
- Produktion: Anstieg um 1.000 b/d auf 304.000 b/d
- Versorgung: Rückgang um 39.000 b/d auf 313.000 b/d
- Importe: Anstieg um 43.000 b/d auf 155.000 b/d
US-Raffinerien produzierten im Juli 1.000 b/d mehr Heizöl als im Juni, während die Importe einen deutlichen Anstieg um 43.000 b/d verzeichneten.
Die gesamten US-Heizölbestände sanken im Monatsvergleich um 360.000 Barrel und fielen auf 21,38 Millionen Barrel. Die Kombination aus steigenden Importen, einem moderaten Produktionszuwachs und einem Bestandsabbau bei gleichzeitig sinkender Versorgung legt nahe, dass das verfügbare Rückstandsöl in einem anderen Tempo durch das System floss als im Juni.
Quelle: Von Gautamee Hazarika, ENGINE,