Coinbase-CEO: Die US-Kryptoregulierung wird unabhängig vom Clarity Act vorankommen
Wichtige Erkenntnisse
- •Brian Armstrong erklärte, dass die US-Kryptoregulierung unabhängig vom Gesetzgebungsverfahren zum Clarity Act vorankommen kann.
- •Die SEC und die CFTC wurden als mögliche alternative Kanäle für die Entwicklung von Regeln für digitale Vermögenswerte genannt.
- •Die Regelsetzung durch Behörden könnte Börsen, Emittenten und Anlegern mehr Orientierung bieten, falls der Kongress nicht tätig wird.
- •Es wird erwartet, dass sich der US-Rahmen für digitale Vermögenswerte durch Maßnahmen des Kongresses, behördliche Regulierung oder beides weiterentwickelt.

Coinbase-CEO Brian Armstrong erklärte, dass die Regulierung von Kryptowährungen in den USA unabhängig davon vorankommen dürfte, ob der vorgeschlagene Clarity Act in Kraft tritt. Sollte der Kongress das Gesetz nicht weiter voranbringen, könnten die zuständigen Behörden laut Armstrong im Rahmen ihrer bestehenden Regelsetzungsverfahren weiterhin Vorschriften entwickeln.
Armstrong nannte die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) als mögliche alternative Wege, um bei einem Stillstand der Gesetzgebungsbemühungen klarere Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Seine Aussagen deuten darauf hin, dass sich die regulatorische Entwicklung auch dann über mehrere Kanäle fortsetzen könnte, wenn der Kongress den vorgeschlagenen Rahmen nicht verabschiedet.
SEC und CFTC könnten eine Alternative bieten
Armstrong zufolge könnte eine zusätzliche Regelsetzung durch SEC und CFTC zentrale Bereiche der Aufsicht über digitale Vermögenswerte abdecken und für Börsen, Emittenten und Anleger mehr Klarheit schaffen. Ein Gesetz könnte einen umfassenderen Rahmen schaffen, während behördliche Vorschriften das regulatorische Umfeld weiterhin über bestehende Verfahren prägen könnten.
Beide Behörden waren an der Aufsicht über die Branche der digitalen Vermögenswerte beteiligt. Armstrongs Aussagen spiegeln die Erwartung wider, dass sich der US-Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte weiterentwickeln wird – durch Maßnahmen des Kongresses, Regelsetzung durch Behörden oder beides.
Cointelegraph berichtete über Armstrongs Aussagen in einem X-Post:
JUST IN: Coinbase CEO Brian Armstrong says crypto regulation in the US is moving forward either way, with SEC and CFTC rulemaking as a fallback if the Clarity Act stalls. pic.twitter.com/TGHsku1crx — Cointelegraph (@Cointelegraph) September 10, 2026
Quellenlinks: und https://x.com/Cointelegraph/status/2097925164378055145?ref_src=twsrc%5Etfw
Branche wartet auf größere Klarheit
Die Aussagen unterstreichen, dass sich die Branche der digitalen Vermögenswerte weiterhin auf einen besser vorhersehbaren rechtlichen Rahmen in den USA konzentriert. Während politische Entscheidungsträger und Aufsichtsbehörden über die Zukunft der Regulierung digitaler Vermögenswerte beraten, dürften Marktteilnehmer sowohl die Maßnahmen des Kongresses als auch die Regelsetzung durch Behörden beobachten.
Eine größere regulatorische Klarheit gilt weithin als wichtiger Schritt, um Innovationen zu unterstützen und gleichzeitig den Anlegerschutz zu stärken. Das Ergebnis des Clarity Act ist Armstrong zufolge daher nur ein möglicher Weg für die weitere Entwicklung der US-Kryptoregulierung.