Minnesota-College erweitert sein Energieportfolio auf dem Campus um eine Zinkbatterie
Wichtige Erkenntnisse
- •Die University of Minnesota Morris wird ihrem Campus-Energieportfolio ein 1-MW/6-MWh-Zinkbatteriesystem hinzufügen.
- •Das Projekt nutzt das Langzeitspeichersystem Z3 von Eos und wird durch einen LCCMR-Zuschuss finanziert.
- •Otter Tail Power wird das System besitzen und betreiben; die Minnesota PUC genehmigte die Investition im März 2026.
- •Die Inbetriebnahme der Batterie ist für 2027 vorgesehen, Burns & McDonnell unterstützt die Ingenieurarbeiten.
- •Die Universität wird über die erwartete 20-jährige Lebensdauer gezielte Forschungsphasen nutzen, um die Leistung unter verschiedenen Betriebsbedingungen zu untersuchen.

Die University of Minnesota Morris wird auf ihrem Campus ein Zink-Energiespeichersystem mit 1 MW/6 MWh installieren. Das Projekt wird durch einen Zuschuss der Legislative-Citizen Commission on Natural Resources (LCCMR) finanziert und nutzt das Z3-System des Unternehmens Eos für Langzeitspeicher.
„Es ist uns wichtig, Batterietechnologien zu testen, die für unser nördliches Klima gut geeignet sind, ohne dass ein umfangreiches Wärmemanagement erforderlich ist“, sagte Bryan Herrmann, Vice Chancellor for Finance and Facilities an der UMN Morris.
Die Batterie soll 2027 auf dem Campus der Universität in Betrieb gehen; Burns & McDonnell übernimmt dabei die technische Unterstützung für die Installation.
„Das Projekt der UMN Morris bringt Z3 in eine praktische Betriebsumgebung, in der es die Netzstabilität, die Energieziele des Campus und angewandte Forschung unterstützen kann. Es ist ein starkes Beispiel dafür, wie kommerziell verfügbare Zinkspeicher dazu beitragen können, echte betriebliche Anforderungen zu erfüllen“, sagte Nathan Kroeker, Chief Commercial Officer von Eos.
Otter Tail Power wird das Z3-System besitzen und betreiben; es wird direkt mit dem Stromnetz des Versorgers verbunden. Da die Installation Teil der Infrastruktur von Otter Tail Power wird, wurde das Projekt von der Minnesota Public Utilities Commission (PUC) geprüft, die die Investition im März 2026 genehmigte. Die Universität wird während der erwarteten 20-jährigen Laufzeit des Projekts gezielte Forschungsphasen haben, um die Leistung der Batterie unter verschiedenen Betriebsszenarien zu untersuchen. Zudem wird die Software GridMind von OATI den Betrieb der Batterie verwalten und optimieren, einschließlich der Frage, wann sie sich je nach Netzbedingungen und Versorgungsbedarf lädt und entlädt.
Die Batterie ergänzt ein breites Portfolio an Energietechnologien, die bereits auf dem Campus im Einsatz sind, darunter Lithium-Ionen-Batteriespeicher, thermische Energiespeicher, Windturbinen, Solaranlagen und eine Agrivoltaik-Anlage. UMN Morris bietet auch ein wertvolles Testumfeld für neue Energietechnologien, weil der Campus aus energiewirtschaftlicher Sicht einer kleinen Gemeinde ähnelt. Mit fast 1 Million ft 2 Gebäudefläche, etwa 1.500 Menschen täglich auf dem Campus und einem Mix aus Wohn-, Lehr- und Betriebsenergiebedarf weist der Campus eine komplexe und konstante Stromnachfrage auf.
Die Untersuchung der Batterie in diesem Umfeld wird es Forschern und Versorgungsunternehmen ermöglichen, ihre Leistung im täglichen Betrieb besser zu verstehen und zu untersuchen, wie ähnliche Langzeitspeichersysteme kleine Gemeinden in ganz Minnesota unterstützen könnten.
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