UK-Gaspreise steigen über 143 Pence, da die Spannungen im Nahen Osten zunehmen
Wichtige Erkenntnisse
- •Die Preise für britisches Erdgas stiegen nach zwei aufeinanderfolgenden Rückgängen wieder über 143 Pence pro Therm.
- •Das US-Militär erklärte, am Dienstag mehrere von Iran abgefeuerte Raketen abgefangen zu haben.
- •Erneute Kämpfe im Nahen Osten verschlechtern Europas Gasausblick vor dem Winter.
- •QatarEnergy hat Berichten zufolge die höhere Gewalt für europäische Käufer bis mindestens Ende September verlängert.

Die Preise für britisches Erdgas stiegen am Mittwoch nach einem zweitägigen Rückgang auf über 143 Pence pro Therm, da erneute Feindseligkeiten im Nahen Osten die Sorgen über anhaltende Lieferunterbrechungen verstärkten.
Das US-Militär teilte am Dienstag mit, es habe mehrere von Iran abgefeuerte Raketen abgefangen und damit eine mehrtägige Pause in den Gefechten zwischen den beiden Seiten beendet. Beide Staaten hatten über das Wochenende weitgehend auf Angriffe verzichtet, nachdem es fast zwei Wochen lang zu nächtlichen US-Schlägen gegen Iran und zu wiederholten Angriffen Teherans auf die Verbündeten Washingtons am Golf gekommen war.
Die jüngste Eskalation verschlechtert Europas Gasausblick, da die Region ihre Speicher vor dem Winter auffüllen will, wenn die Heiznachfrage in der Regel zu einem wichtigeren Test für Bestände und Importströme wird.
Die Sorgen um das Angebot wurden zusätzlich durch Berichte verstärkt, wonach QatarEnergy, einer der weltweit größten LNG-Exporteure, die höhere Gewalt für europäische Käufer bis mindestens Ende September verlängert hat. Für die europäischen Gasmärkte ist jede Störung bei LNG-Lieferungen relevant, da importierte Mengen weiterhin ein zentraler Bestandteil des Ausgleichs von Angebot und Nachfrage in der Region sind, insbesondere wenn die heimische Produktion begrenzt ist.
Quelle: Trading Economics