NachrichtenAktienUber investiert in Zipline, um Drohnenlieferungen zu Uber Eats zu bringen – zunächst in den USA

Uber investiert in Zipline, um Drohnenlieferungen zu Uber Eats zu bringen – zunächst in den USA

Autor: TechNext24·

Wichtige Erkenntnisse

  • Uber investiert im Rahmen einer Partnerschaft in Zipline, um Drohnenlieferungen zu Uber Eats zu bringen.
  • Die ersten Uber-Eats-Drohnenlieferungen sollen später in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten starten.
  • Die Unternehmen streben bis Ende 2029 eine Million Drohnenlieferungen pro Tag an.
  • Zipline sagte, dass seine Drohnen Uber-Eats-Bestellungen in fünf bis 10 Minuten ausführen könnten.
  • Der neue Dienst startet zunächst in den USA; für Afrika gibt es keine angekündigten Expansionspläne.
Uber investiert in Zipline, um Drohnenlieferungen zu Uber Eats zu bringen – zunächst in den USA

Uber investiert in das Drohnenlieferunternehmen Zipline im Rahmen einer neuen strategischen Partnerschaft, die autonome Lebensmittelzustellungen zu Uber Eats bringen soll. Der neue Dienst wird die afrikanischen Märkte des Unternehmens zunächst jedoch auslassen.

Die Unternehmen kündigten die Partnerschaft am Montag an, laut Uber's official press release. Die ersten Uber-Eats-Drohnenlieferungen sollen später in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten beginnen. Gemeinsam streben sie eine Million Drohnenlieferungen pro Tag bis Ende 2029 an.

Zipline sagte, seine autonomen Drohnen könnten Uber-Eats-Bestellungen innerhalb von fünf bis 10 Minuten ausliefern. Der Dienst soll zunächst in Ziplines bestehenden US-Märkten starten, bevor er auf Dutzende weitere Städte im Land ausgeweitet wird. Uber tätigt zudem eine strategische Investition in Zipline, wobei die Unternehmen den Wert der Investition nicht offenlegten. Der Schritt ergänzt Ubers breiteren Vorstoß, neue Logistikwerkzeuge auf seine Plattform zu bringen, und eröffnet Zipline den Zugang zur Verbraucherauslieferung über eines der größten Ride-Hailing- und Liefernetzwerke in den USA.

Afrika bleibt vorerst außen vor

Der US-First-Plan steht im Gegensatz zu Ziplines bestehender Präsenz in Afrika. Das Drohnenunternehmen ist auf vier Kontinenten tätig und hat Liefernetzwerke in Ländern wie Nigeria, Ghana, Kenya, Rwanda und Côte d'Ivoire aufgebaut.

Ziplines Aktivitäten in Afrika konzentrieren sich überwiegend auf das Gesundheitswesen und nutzen autonome Drohnen, um medizinische Güter an Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden zu transportieren. Das Unternehmen teilte mit, dass es weltweit mehr als 2.7 million deliveries abgewickelt und mehr als 5,000 Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen beliefert habe.

Kenya ist für diese neue Partnerschaft besonders relevant, da es sich um einen afrikanischen Markt handelt, in dem beide Unternehmen bereits tätig sind. Uber Eats verfügt dort über ein etabliertes Lebensmittel-Liefergeschäft, während Zipline sein Drohnennetz für medizinische Lieferungen genutzt hat. Allerdings hat keines der beiden Unternehmen Pläne angekündigt, den neuen Drohnendienst auf Kenya oder einen anderen afrikanischen Markt auszuweiten. Damit wird der Rollout zu einem US-fokussierten Test eines Liefermodells, das Ziplines derzeitiges, auf das Gesundheitswesen ausgerichtetes Netzwerk auf dem Kontinent ergänzt, statt es zu ersetzen.

Ein hybrides Liefernetzwerk

Uber sagte, die Partnerschaft sei Teil seiner Bemühungen, ein hybrides Liefernetzwerk aufzubauen, das menschliche Kuriere, Gehwegroboter und Drohnen kombiniert. Das Unternehmen will die unterschiedlichen Liefermethoden je nach Eignung für eine Bestellung einsetzen.

Derzeit konzentrieren sich die Unternehmen darauf, die autonome Lebensmittelauslieferung in den USA auszuweiten. Ziplines bestehende afrikanische Drohneninfrastruktur eröffnet der Partnerschaft jedoch eine potenzielle Verbindung zu Uber-Eats-Märkten auf dem Kontinent, falls sich die Unternehmen später entscheiden sollten, den Dienst über die USA hinaus auszudehnen.