Vorstudie für Mt Mulgine von Tungsten Mining umreißt großes, kostengünstiges Wolframprojekt
Wichtige Erkenntnisse
- •Der Basisfall der Mt-Mulgine-PFS mit 8 Mtpa Verarbeitung ergibt einen Vorsteuer-NPV8 von 6,82 Milliarden US-Dollar und einen Vorsteuer-IRR von 55 %; bei Spottpreisen vom 14. August 2026 steigen die Werte auf 15,55 Milliarden US-Dollar und 113 %.
- •Das Projekt erfordert 870 Millionen US-Dollar an Anfangskapital und hat eine geplante Bergwerkslebensdauer von etwa 21,9 Jahren bei einer durchschnittlichen Produktion von rund 5.653 Tonnen WO3 pro Jahr plus Molybdän, Kupfer, Gold und Silber.
- •Laut Tungsten Mining liegt das Projekt am unteren Ende der globalen Kostenkurve; Fastmarkets prognostiziert einen Anstieg der Wolframnachfrage von rund 154.000 auf 215.000 Tonnen bis 2035 angesichts chinesischer Exportbeschränkungen und Angebotskonzentration.
- •Wolfram ist von den USA, der EU und Australien als kritisches Mineral eingestuft, was das westliche Interesse an diversifizierten nicht-chinesischen Versorgungsquellen stützt.
- •Die Definitive Feasibility Study soll im September 2026 beginnen und bis Q3 2027 abgeschlossen sein; die Endinvestitionsentscheidung ist für Q1 2028 und die erste Produktion für 2029 geplant.

Tungsten Mining (ASX: TGN) hat eine starke Vorstudie (Pre-Feasibility Study, PFS) für das zu 100 % im Eigentum stehende Wolframprojekt Mt Mulgine in Westaustralien vorgelegt, die das Potenzial für einen langlebigen, kostengünstigen Wolframbergbau aufzeigt.
Wolfram ist ein hartes, dichtes Metall, das vor allem in Hartmetall-Werkzeugen, verschleißfesten Komponenten und Verteidigungsanwendungen wie panzerbrechender Munition verwendet wird. Es ist von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und Australien als kritisches Mineral eingestuft, was seine strategische Bedeutung und die konzentrierte Lieferkette unterstreicht.
Die Studie beschreibt einen Basisfall mit einer Verarbeitung von 8 Millionen Tonnen pro Jahr, der einen Vorsteuer-NPV8 von 6,82 Milliarden US-Dollar und einen Vorsteuer-IRR von 55 % erzielt, basierend auf den Rohstoffpreisprognosen des Unternehmens. Bei Spottpreisen per 14. August 2026 steigt der Vorsteuer-NPV8 des Projekts auf 15,55 Milliarden US-Dollar bei einem Vorsteuer-IRR von 113 %. Als Bewertung auf Vorstudien-Niveau sind diese Zahlen mit einer geringeren Konfidenz als bei einer endgültigen Machbarkeitsstudie behaftet und unterliegen weiterer Verfeinerung hinsichtlich Technik, Kosten und Markt.
Die vorgeschlagene Entwicklung würde 870 Millionen US-Dollar an Anfangskapital erfordern und ist mit einer geplanten Bergwerkslebensdauer von etwa 21,9 Jahren ausgelegt. In diesem Zeitraum soll Mt Mulgine durchschnittlich rund 5.653 Tonnen WO3 pro Jahr produzieren, daneben Molybdän, Kupfer, Gold und Silber.
Nach Angaben von Tungsten Mining positionieren diese Zahlen Mt Mulgine am unteren Ende der globalen Kostenkurve. Die Studie vergleicht das Projekt mit bestehenden Wolframoperationen außerhalb Chinas, wo der Großteil der weltweiten Bergbauproduktion konzentriert ist. Westliche Nationen streben eine diversifizierte Wolframversorgung an, und neue nicht-chinesische Projekte haben im Rahmen von kritischen Mineralien Politiken Interesse geweckt.
Eine vom Informationsdienst Fastmarkets für das Unternehmen erstellte Marktanalyse prognostiziert, dass die Wolframnachfrage von derzeit rund 154.000 Tonnen bis 2035 auf 215.000 Tonnen steigt. Das Unternehmen betonte, dass chinesische Exportbeschränkungen, Produktionsquoten und die steigende Nachfrage aus dem Verteidigungs- und verarbeitenden Gewerbe zu einem strukturell angespannten Markt beitragen.
Mit Blick nach vorn beabsichtigt Tungsten Mining, Mt Mulgine – vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstands – in Richtung einer endgültigen Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, DFS) weiterzuentwickeln. Der Beginn der DFS ist für September 2026 geplant, der Abschluss für das dritte Quartal 2027 angestrebt. Das Unternehmen zielt auf eine Endinvestitionsentscheidung im ersten Quartal 2028 und die erste Produktion 2029.
Die Mt-Mulgine-PFS begründet damit einen substanziellen Entwicklungskreis für das Projekt; laufende Bohrungen und die geplante DFS stellen die nächsten zentralen Schritte zur Bestimmung des letztlichen Umfangs und der Ökonomie der Operation dar.