NachrichtenMakroTrumps „politisch toxische“ Marke führt dazu, dass globale Verbündete ihn fallen lassen: Analyst

Trumps „politisch toxische“ Marke führt dazu, dass globale Verbündete ihn fallen lassen: Analyst

Autor: Rawstory·

Wichtige Erkenntnisse

  • James Ball sagte, Trumps Einfluss unter den Staats- und Regierungschefs habe stark nachgelassen, auch bei einigen engen Verbündeten.
  • Flávio Bolsonaro wurde zum Präsidenten nominiert, doch in Jair Bolsonaros Rede wurde Trump nicht erwähnt.
  • Bolsonaros Ausführungen enthielten Videobotschaften von Benjamin Netanyahu und Javier Milei.
  • Ball vermutete, dass das Auslassen von Trump absichtlich gewesen sein könnte und auf veränderte politische Kalkulationen hindeutet.
  • Ball sagte außerdem, Trumps Zollpolitik könne zu den belasteten Beziehungen mit Verbündeten beigetragen haben.
Trumps „politisch toxische“ Marke führt dazu, dass globale Verbündete ihn fallen lassen: Analyst

Die Beziehungen von Präsident Donald Trump zu mehreren Staats- und Regierungschefs sind abgekühlt, und selbst einige seiner langjährigen Verbündeten haben ihn links liegen lassen, so ein Analyst.

James Ball, Politikredakteur bei The New World, schrieb am Montag in einer Analyse für The i Paper, dass Trumps Ansehen unter den globalen Mächten deutlich gesunken sei. Er verwies auf Flávio Bolsonaro, den Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, der zum Präsidenten nominiert wurde — etwas, das Ball zufolge „should have been a proud moment for Trump“.

„For years, the Bolsonaros have courted the Trump family – and yet, just as you’d have thought they would want the political support of the U.S. President in their corner, they seem to have dropped him entirely,“ schrieb Ball.

„There is, of course, one obvious solution to the mystery: Trump is simply so politically toxic across the world these days that even his closest international allies are having to distance themselves from him,“ erklärte Ball.

In seiner Rede zeigte Bolsonaro eine Videobotschaft von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und dem argentinischen Präsidenten Javier Milei. Trump fehlte jedoch bei den Ausführungen.

„Bolsonaro made no mention whatsoever of Trump – a snub the famously thin-skinned US President will surely be furious about,“ schrieb Ball.

Ball sagte, das Auslassen sei ungewöhnlich gewesen und möglicherweise absichtlich erfolgt, zumal die Bolsonaro-Familie in Trumps Regierung eingebunden war und bei öffentlichen Veranstaltungen auftrat. Der Kontrast verdeutlicht auch, wie sich öffentliche politische Bindungen verschieben können, wenn Führungspersönlichkeiten ihre innenpolitischen Kalküle abwägen, selbst wenn diese Beziehungen zuvor eng waren.

Auch Trumps Zölle könnten eine Rolle gespielt haben.

„Trump’s White House has spent most of the last 18 months alienating America’s oldest and closest allies, in a bid to court a new international coalition of its own making. Now it’s finding even they don’t want to pick up the phone. Trump’s remaining days in the Oval Office could become very lonely indeed,“ fügte Ball hinzu.