Trump warnt Iran: „Ihr seid verantwortlich“ für Huthi-Angriffe auf arabische Schiffe
Wichtige Erkenntnisse
- •Trump sagte, Iran sei nach Vorfällen am Samstagabend für Huthi-Angriffe auf arabische Schiffe verantwortlich.
- •Die Huthi kontrollieren bedeutende Gebiete im Jemen und haben wiederholt Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer verübt.
- •Störungen im Roten Meer haben große Containerreedereien gezwungen, Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung umzuleiten.
- •Rohöl-Futures schlossen bei $92.19 je Barrel und stiegen in der Sitzung um $5.36 beziehungsweise 6.17%.
- •Gold hielt die Unterstützung nahe $4,040, da ölgetriebene Renditen die Nachfrage nach sicheren Häfen begrenzten.

Trump warnt Iran: „Ihr seid verantwortlich“ für Huthi-Angriffe auf arabische Schiffe
Präsident Donald Trump hat Iran über Truth Social gewarnt und Teheran für Angriffe verantwortlich gemacht, die von Huthi-Kräften gegen arabische Schiffe verübt wurden.
Trumps Beitrag auf Truth Social erfolgte als Reaktion auf die Angriffe der Huthi am Samstagabend. Der Präsident sagte Iran direkt, dass es Verantwortung für die Handlungen der Huthi-Bewegung trage, die Iran in der Region seit Langem politisch und militärisch unterstützt.
Die Huthi-Bewegung, offiziell als Ansar Allah bekannt, kontrolliert bedeutende Gebiete im Jemen und hat zahlreiche Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer und in angrenzenden Gewässern durchgeführt. Das Rote Meer ist eine der wichtigsten maritimen Handelsrouten der Welt; die Meerenge Bab el-Mandeb verbindet das Mittelmeer über den Suezkanal mit dem Indischen Ozean. Störungen dieses Korridors haben große Containerreedereien bereits dazu veranlasst, Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung in Afrika umzuleiten, was die Strecken zwischen Asien und Europa um Tausende Meilen und mehrere Wochen Transitzeit verlängert. Iran gilt internationalen Beobachtern weithin als zentraler Unterstützer der Huthi und stellt Waffen, Ausbildung und finanzielle Hilfe bereit.
Die Spannungen in der Region nehmen weiter zu. Rohöl wird angesichts der erhöhten geopolitischen Unsicherheit nahe $91 je Barrel gehandelt. Im vorbörslichen Handel lag der NASDAQ 364 Punkte im Minus.
Rohöl-Futures schlossen letztlich bei $92.19, ein Anstieg um $5.36 beziehungsweise 6.17% in der Sitzung, was die Marktsorgen über mögliche konfliktbedingte Lieferunterbrechungen widerspiegelt. Die Störungen der Schifffahrt im Roten Meer und die breiteren Spannungen im Nahen Osten haben zu anhaltendem Aufwärtsdruck auf die Energiepreise beigetragen, der sich auf Transportkosten und Lieferketten für Konsumgüter auswirkt.
Gold hielt die Unterstützung nahe $4,040, da ölgetriebene Renditen die traditionelle Nachfrage nach dem Edelmetall als sicherem Hafen abschwächten.