Trump sagt Reportern, die USA und Kanada hätten eine Einigung erzielt, und deutet an, dass die Verhandlungen mit dem Iran andauern
Wichtige Erkenntnisse
- •Trump sagte, die USA und Kanada hätten eine Einigung erzielt, doch die Vereinbarung muss noch finalisiert werden.
- •Die Äußerungen folgten auf eine dreitägige Pause der geplanten 50%-Zölle auf Kanada.
- •Trump sagte, über Nacht seien viele Schiffe durch die Straße von Hormus gefahren, und deutete an, dass Gespräche mit dem Iran später möglich sein könnten.
- •Er sagte, die Ölpreise würden niedriger sein, wenn der Krieg endet und sich der Schiffsverkehr durch Hormus normalisiert.
- •Die Märkte reagieren derzeit auf eine überraschende Mitteilung des US-Finanzministeriums, während Inflationssorgen mit der US-Iran-Lage verbunden sind.

Präsident Trump sagte Reportern im Weißen Haus, dass die Vereinigten Staaten und Kanada eine Einigung erzielt hätten, betonte jedoch, dass die Vereinbarung noch finalisiert werden müsse.
Zu Kanada sagte Trump, man sei „zu einer Einigung gekommen“, nachdem er nach eigenen Angaben ein gutes Gespräch mit Kanadas Premierminister Carney geführt habe. Er wiederholte jedoch, dass die Vereinbarung noch finalisiert werden müsse, was bedeutet, dass der Deal noch nicht vollständig besiegelt ist. Die Äußerungen kommen nach einer dreitägigen Pause der geplanten 50%-Zölle und halten die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, ob beide Seiten das grundsätzliche Verständnis in eine formelle Vereinbarung überführen können.
Trumps Äußerungen wurden als unterstützend für den kanadischen Dollar gesehen, auch wenn ein Großteil des Durchbruchs bereits eingepreist war und der Loonie vor allem von der breiteren Schwäche des US-Dollars profitiert.
Mit Blick auf den Iran äußerte sich Trump zur Lage rund um die Straße von Hormus und sagte, dass über Nacht eine große Zahl von Schiffen die Wasserstraße passiert habe. Er deutete an, dass Verhandlungen mit dem Iran „vielleicht irgendwann“ stattfinden könnten, und sagte, die Ölpreise würden „viel niedriger“ sein, sobald der Krieg vorbei sei — ein Ergebnis, das sich aus der Normalisierung der Lieferströme und des Schiffsverkehrs durch Hormus ergeben würde. Die Äußerungen lenken die Aufmerksamkeit auf den Schifffahrtskorridor, da selbst kurzfristige Störungen dort die Energiemärkte und Handelsrouten weit über die Region hinaus beeinflussen können.
Derzeit werden die Märkte von einer überraschenden Mitteilung des US-Finanzministeriums getrieben. Für die Inflation sieht es jedenfalls nicht gut aus, wenn die US-Iran-Situation nicht bald gelöst wird.
Quelle: Investinglive