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Trump sagt, dass die Ölpreise nach den Zwischenwahlen fallen werden

Autor: ForexLive·

Wichtige Erkenntnisse

  • Präsident Trump erklärte, dass die Ölpreise kurz nach den US-Zwischenwahlen und nicht davor sinken würden.
  • Trump prognostizierte, dass die Benzinpreise unter 2 Dollar pro Gallone fallen würden, nachdem die Tankstellenpreise am Wochenende zum Labor Day einen Rekordstand von über 4 Dollar erreicht hatten.
  • Der angedeutete Zeitplan der Regierung, wonach die Ölpreise vor November nicht sinken dürften, könnte kurzfristig als bullisches Signal für Rohöl interpretiert werden.
  • Zum Iran sagte Trump, die USA strebten „keinen Deal“ an, deutete jedoch an, dass Verhandlungen weiterhin möglich seien.
  • Trump erklärte, der Ukraine-Krieg werde unmittelbar nach der Wahl enden, und sagte, ein bilaterales Treffen mit Präsident Putin sei möglich.
Trump sagt, dass die Ölpreise nach den Zwischenwahlen fallen werden

Präsident Donald Trump sagte, die Ölpreise würden nach den US-Zwischenwahlen sinken. Er fügte hinzu, dass es „etwas länger dauern“ werde, sie nach unten zu bringen, dies aber „kurz nach der Wahl“ geschehen werde.

Trump sagte außerdem, die Benzinpreise würden unter 2 Dollar fallen. Die Benzinpreise erreichten am Wochenende zum Labor Day einen Rekordstand von über 4 Dollar. Tankstellenpreise gehören zu den sichtbarsten Kosten für US-Verbraucher, wodurch Benzinpreise im Vorfeld einer Wahlsaison ein überproportional hohes politisches Gewicht erhalten.

Die Äußerungen deuten darauf hin, dass die Regierung nicht mit einem Rückgang der Ölpreise vor November rechnet – eine Position, die kurzfristig als bullisches Signal für Öl gewertet werden könnte. In dem Bericht hieß es außerdem, dass Republikaner in hart umkämpften Wahlkreisen diese Prognose nicht gerne hören würden.

Die Äußerungen verbinden mehrere Themen, die im Zentrum des Ölmarktes stehen: Russland ist einer der weltweit größten Rohölproduzenten, und die iranischen Exportmengen wurden seit Langem durch US-Sanktionen geprägt. Aussagen über beide Länder werden daher als wichtige Faktoren für das globale Energieangebot aufmerksam verfolgt.

Trump machte während derselben Äußerungen mehrere weitere Aussagen. Zum Iran sagte er: „Wir streben keinen Deal an“, fügte jedoch hinzu, dass Verhandlungen weiterhin möglich seien und er „viel mehr als einen Atomdeal“ anstrebe.

Zur Ukraine sagte Trump: „Ich denke, der [Ukraine-]Krieg wird unmittelbar nach der Wahl enden“, und fügte hinzu: „Sie sind verzweifelt bemüht, die Wahl zu beeinflussen.“ Er sagte außerdem, dass es ein bilaterales Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geben könnte und dass er ein „großartiges Gespräch mit Putin“ geführt habe, der nach seinen Worten einen Deal wolle. Der Wahltermin im November und die Möglichkeit eines Treffens mit Putin bilden nun die zeitlichen Bezugspunkte für die in diesen Äußerungen aufgestellten Aussagen.

Quelle: ForexLive