NachrichtenMakroTrump-Mitarbeiter ziehen durchs Land, um die Agenda zu verkaufen – und werden von MAGA ausgebuht

Trump-Mitarbeiter ziehen durchs Land, um die Agenda zu verkaufen – und werden von MAGA ausgebuht

Autor: Alternet·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Brooke Rollins stieß bei ihrem Besuch in Iowa auf Wut von Landwirten und Ranchern wegen Trumps Entscheidung, 300,000 metric tons of beef zu importieren und vergünstigt zu verkaufen.
  • •Chris Wright wurde in New Hampshire bei einem Auftritt zu natural gas pipelines mit Fragen zu hohen Benzinpreisen von $4 konfrontiert.
  • •Politico berichtet, dass das Weiße Haus Kabinettsreisen nutzt, um vor den Midterms Steuerkürzungen, bessere Grenzsicherung und weniger Gewaltkriminalität hervorzuheben.
  • •Lee Zeldin sieht sich Kritik wegen Rechenzentren ausgesetzt, während Markwayne Mullin Frustration von GOP-Wählern über Einwanderung begegnet.
  • •GOP-Strategen sagen Politico, dass die Wahlkampfauftritte Schwächen der Regierung offenlegen könnten, statt die Botschaft zu stärken.
Trump-Mitarbeiter ziehen durchs Land, um die Agenda zu verkaufen – und werden von MAGA ausgebuht

Mit den Midterms 2026, die nur noch etwas mehr als zwei Monate entfernt sind, reisen Mitglieder der Trump-Regierung durch die Vereinigten Staaten, um eine Midterm-Katastrophe für die Republikanische Partei zu verhindern. Doch laut Politico beruhigen sie die verärgerten Wähler nicht — viele von ihnen sagen offen, warum sie so wütend sind.

Die Journalisten Megan Messerly, Myah Ward und Alex Gangitano berichteten in Politico, dass Trump-Vertreter versuchen, "sell his accomplishments and shore up key constituencies ahead of the midterms" — nur dass "it isn’t quite working out that way."

Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins reiste beispielsweise nach Iowa in der Hoffnung, Landwirte zu mobilisieren, stieß dort jedoch auf weit verbreitete Unzufriedenheit. Energieminister Chris Wright besuchte vergangene Woche ebenfalls New Hampshire, um "natural gas pipelines" zu loben, und wurde mit Fragen zu Benzinpreisen von $4 konfrontiert, so die Politico-Reporter.

"The Cabinet barnstorming is key to the administration's midterms messaging strategy," schrieben Messerly, Ward und Gangitano. "Secretaries have used visits to promote administration policy and gin up local news coverage. But Rollins' recent visit to Iowa is emblematic of the broad discontent the administration is contending with, and the ways its surrogates are being knocked off message by an electorate that is deeply skeptical of some of its policies. That includes some historically loyal constituencies: Ranchers and farmers are furious over Trump's recent decision to import 300,000 metric tons of beef and sell them at discounted prices."

Die Reporter fügten hinzu: "Rollins did not disown the decision — defending Trump's focus on lowering prices for consumers — but didn't exactly embrace it either, telling reporters earlier this week that she hadn't discussed the specific policy with the president."

Laut den Politico-Journalisten kommt dieses "Cabinet kerfuffle" zu einem Zeitpunkt, an dem die Gesandten des Präsidenten am dringendsten benötigt werden, da das Weiße Haus versucht, jüngste politische Erfolge vor einem Wahlzyklus, der oft als Referendum über die Regierungspartei dient, in Wählerunterstützung umzuwandeln.

Messerly, Myah Ward und Gangitano berichteten: "The midterms are less than three months away, the president's approval rating is near record-lows, and the White House is on a mission to remind voters of all it believes it has accomplished in the last two years, including a spate of tax cuts, improved border security and reductions in violent crime."

Ein GOP-Funktionär aus Iowa, der unter Zusicherung der Anonymität sprach, sagte, die Gegenreaktion in diesem Bundesstaat sei nicht überraschend.

Der Funktionär sagte Politico: "If you just look at how it's animating people here, if you just look at the breadth of the headlines coming out from it, it's a challenge. It has legs, to be honest. You don't have to go further than to look at how (Democratic gubernatorial candidate) Rob Sand and them are using it. They clearly think it's an issue."

Politico berichtete außerdem, dass Umweltminister Lee Zeldin Kritik über Rechenzentren entgegenschlägt, während Heimatschutzminister Markwayne Mullin von GOP-Wählern wegen der Einwanderung Frustration erlebt.

Die größere Herausforderung für die Regierung besteht nicht nur darin, Kabinettsmitglieder vor die Wähler zu bringen, sondern auch darin, die lokalen Auftritte auf die beabsichtigte Botschaft zu konzentrieren, wenn sich die Fragen des Publikums auf Kosten, Durchsetzung und andere alltägliche Sorgen richten, die Wahlkampfauftritte dominieren können.

Der MAGA-Republikaner und "War Room"-Moderator Steve Bannon sagte Politico: "Everyone in MAGA knows Markwayne Mullin is a squish on immigration enforcement — look at the lack of (temporary protected status) removals or work site raids — they have to hide him. Bobby (Kennedy), (Scott) Bessent, Marco (Rubio) you can promote — DHS no way."

Der GOP-Stratege Matthew Bartlett sagte, die Auftritte der Regierung könnten mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten.

Bartlett sagte Politico: "Instead of assuring voters, they end up raising more questions and sometimes showing the liability that this entire administration has across the board. It's hard to point to a good spokesman or even a high point in this administration right now, and certainly the polls reflect it. So, I'm just not sure that sending every Cabinet member and their mother out on the campaign trail is going to help. Instead of solving a problem, you end up creating divisions."