NachrichtenMakroUmfragedaten zeigen starken Rückgang der Republikaner bei Trumps Umgang mit dem Iran, sagt CNN-Analyst

Umfragedaten zeigen starken Rückgang der Republikaner bei Trumps Umgang mit dem Iran, sagt CNN-Analyst

Autor: Alternet·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Vertrauen stark motivierter Wähler, dass Trump die Iran-Lage bewältigen könne, sank laut einer CNN/Pew-Umfrage von 53% im Juli 2024 auf 29%.
  • Die Republikaner hatten im Januar 2025 einen Vorsprung von 18 Punkten bei der Frage, welcher Partei bei Kriegen, Konflikten und Terrorismus mehr vertraut wird; dieser Vorsprung hat sich in einen demokratischen Vorteil von zwei Punkten verwandelt.
  • Enten führte den Rückgang auf als gebrochen empfundene Versprechen Trumps in Bezug auf Iran zurück.
  • Nationale Sicherheit und Außenpolitik waren historisch Bereiche, in denen republikanische Kandidaten Umfragevorteile hatten, was die aktuelle Umkehr bemerkenswert macht.
  • Die Verschiebung in den Umfragen kommt vor dem Zwischenwahlzyklus 2026, in dem das Vertrauen der Wähler in Außenpolitik in engen Rennen entscheidend sein könnte.
Umfragedaten zeigen starken Rückgang der Republikaner bei Trumps Umgang mit dem Iran, sagt CNN-Analyst

CNN-Datenanalyst Harry Enten identifizierte einen auffälligen Trend in jüngsten Umfragedaten, der zeigt, wie weit sich selbst republikanische Wähler bei bestimmten Themen von Präsident Donald Trump entfernt haben.

In einem Gespräch mit Moderator John Berman wies Enten darauf hin, dass der Rückgang sich nicht nur auf Trumps Werte beim Umgang mit der Lage im Iran beschränkt — bemerkenswert ist vor allem das Ausmaß des Einbruchs in den vergangenen zwei Jahren. Das Thema hat angesichts anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran über Teherans Atomprogramm, regionale Stellvertreteraktivitäten und die amerikanische Militärpräsenz im Nahen Osten während Trumps Rückkehr ins Amt erneut politische Bedeutung gewonnen.

"You know, sometimes I look at the polling data, and I find a surprising nugget, one that I honestly didn't think existed," sagte Enten. "But then I dug deep enough and found it. And, you know, there was a great poll question: feelings on Trump and Iran handling Iran. You know, back in July of 2024, 53 percent of voters said they were extremely motivated to vote [also] said they were actually confident, confident that Trump would be able to handle the situation in Iran. Look at where that number is now when it comes to his approval among the same group."

Laut der CNN/Pew-Umfrage ist dieser Wert inzwischen auf 29% gefallen — ein Rückgang von fast 25 Prozentpunkten in zwei Jahren. Enten bezeichnete die Entwicklung als einen "giant fall".

"Promises were made, and promises were not kept. They were broken as far as those voters were concerned," sagte Enten.

Berman hob die Bedeutung der Umkehr hervor und bemerkte, Trump "would go on the stump and talk about Iran because it was a net positive issue for him now. Now, it is a negative issue."

Enten stimmte zu und sagte: "Republicans wish he would keep quiet about it."

Der Rückgang ist besonders bemerkenswert, weil nationale Sicherheit und Außenpolitik historisch Themen waren, bei denen republikanische Kandidaten in Umfragen einen Vorteil hatten — die aktuellen Zahlen kehren das übliche parteipolitische Bild bei Fragen zu Krieg, Konflikten und Terrorismus ungewöhnlich um.

Über die Werte des Präsidenten hinaus erklärte Enten, dass sich der Trend auch auf republikanische Abgeordnete insgesamt erstreckt. Mit Verweis auf Daten dazu, welcher Partei bei Kriegen, Konflikten und Terrorismus mehr vertraut wird, sagte er, die Republikaner hätten im Januar 2025 mit 18 Punkten geführt — was er als "a tremendous advantage" bezeichnete.

"That advantage, because of President Trump, has turned into a disadvantage on a core key question that almost always favors Republicans," sagte Enten.

Den Demokraten verschaffe das nun einen Vorsprung von zwei Punkten gegenüber den Republikanern bei derselben Frage, so Entens Analyse.

"That is a 20-point move that we're seeing towards the Democrats as the Republicans go down, because down goes President Trump. They are simpatico on this one," fügte Enten hinzu.